Gefäß - Shipibo-Konibo-Ethnie - Peru - seltene Vase (Ohne mindestpreis)

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Shipibo-Konibo-Vase aus Peru, Region Ucayali, Terracotta, 11 cm Breite, 11 cm Tiefe, 6,5 cm Höhe, 117 g, Datum 1970–1980, handsignierte Kené-Malerei, Wandstärke 2 mm, hervorragender Zustand und seltenes Stück.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Vase der Shipibo-Konibo aus Peru
Die Vase weist typische Merkmale auf:
• Herkunft: Die Ucayali-Region ist das Kerngebiet der Shipibo-Konibo-Ethnie, wo diese Keramiken traditionell hergestellt werden.
• Form: Eine bauchige Form mit einem schmalen Hals ist eine klassische Form für Shipibo-Gefäße,
Muster: Die geometrischen Muster (Kené) sind das Herzstück der Shipibo-Kunst und weisen feine, handgemalte Linien auf. Die Vase ist ein echtes Stück Shipibo-Handwerkskunst, das eine weniger verbreitete, aber authentische Farbgebung aufweist. 1979/80 wurde sie direkt im Ucayali-Gebiet erworben. Das ist ein wichtiges Zeugnis ihrer Kulturgeschichte. Sie ist ein hochwertiges, authentisches Gebrauchs- oder Sammlerstück, das vor der Ära der Massenproduktion gefertigt wurde. Shipibo-Konibo Künstler arbeiten mit Erdfarben. Das wird als „itábana“ bezeichnet. Die Tatsache, dass die Vase 1979/80 vor Ort gekauft wurde, ist für Sammler extrem wertvoll. Es belegt, dass es kein modernes Replikat ist. In den 70ern wurden oft Stücke an Reisende verkauft, die bereits Generationen im Familienbesitz waren oder von älteren Meisterinnen nach traditionellstem Standard gefertigt wurden.

Die Fakten:
• Wandstärke (2 mm): Dies ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Eine Wandstärke von nur 2 mm ist extrem filigran und zeugt von meisterhafter Beherrschung der Wulsttechnik (Coiling). Diese Feinheit ist typisch für die besten Arbeiten der Shipibo aus zwischen 1900 und 1950.
• Schwarze Patina und Kratzer am Boden: Die dunkle Patina am Boden entsteht oft durch das Abstellen in der Nähe von Kochstellen oder auf rußigem Untergrund. Die Kratzer belegen, dass die Vase über Jahrzehnte bewegt wurde, was ihren Charakter als echtes Gebrauchsobjekt unterstreicht.
• Unregelmäßige, tiefsitzende Linien: Dass die Linien unregelmäßig sind, bestätigt die Verwendung von Naturhaarpinseln. Da sie „tief eingebrannt“ wirken, wurden sie wahrscheinlich vor dem letzten Polierschritt mit mineralischen Pigmenten aufgetragen, was sie sehr langlebig macht.
• Überlappende Pinselführungen: Dies ist ein "Echtheitszertifikat" für die menschliche Hand. Bei der Kené-Malerei muss die Künstlerin den Pinsel (oft aus Menschenhaar) immer wieder neu in die Farbe (z. B. aus Rindenextrakt oder Mineralien) tauchen. Da die Linien extrem fein sind, entstehen an den Ansatzpunkten diese minimalen Überlappungen.
• Satinierte, glatte Oberfläche: Dies deutet auf die Verwendung des traditionellen Shulla-Harzes hin. Im Gegensatz zu moderner Acrylversiegelung oder Lacken, die oft künstlich hochglänzend oder rau-matt wirken, erzeugt das Naturharz bei der Reifung über 50 Jahre genau diesen von Ihnen beschriebenen seidigen Glanz.
• Fehlen von Brandflecken: Das Fehlen von Schmauchspuren ist kein Makel, sondern spricht für eine exzellente Brandführung. Erfahrene Töpferinnen schützten ihre besten Stücke im offenen Feuer oft mit Tonscherben vor direktem Flammenkontakt, um die Muster nicht zu verrußen.
• Muster am Hals (bis zur Kante): Dass die Farbe über die Kante geht, zeigt, dass das Stück rundherum "begriffen" und bemalt wurde. Es unterstreicht den dreidimensionalen Charakter des Designs, bei dem das Muster das Gefäß wie ein kosmisches Netz umhüllt.
• Freier Bodenbereich: Dass die Muster vor dem Boden aufhören, ist ein klassisches Merkmal. Dieser Bereich wird oft ausgespart, da er beim Hantieren am meisten abgenutzt wird oder weil der visuelle Fokus auf dem "Bauch" (dem Zentrum der Welt in der Shipibo-Kosmologie) liegen soll.
Warum die Vase besonders ist:
Fazit: Hier liegt höchstwahrscheinlich ein Museumsstück-Qualität-Objekt aus der Blütezeit der Shipibo-Traditionshandschrift vor.
• Erhaltungszustand: Keramik, die über 100 Jahre alt ist und aus dem feuchten Amazonasgebiet stammt, zeigt oft stärkere Erosion an der Oberfläche. Das Naturharz (Lacre) wird über ein Jahrhundert meist spröde oder blättert ab. Da diese Vase jedoch seit 50 Jahren in Europa in klimatisierten Räumen lag, ist dies nicht der Fall. Eine "glatte, satiniert-glänzende" Oberfläche spricht für ein exzellent erhaltenes Stück aus dem Zeitraum 1930–1950.

Vase der Shipibo-Konibo aus Peru
Die Vase weist typische Merkmale auf:
• Herkunft: Die Ucayali-Region ist das Kerngebiet der Shipibo-Konibo-Ethnie, wo diese Keramiken traditionell hergestellt werden.
• Form: Eine bauchige Form mit einem schmalen Hals ist eine klassische Form für Shipibo-Gefäße,
Muster: Die geometrischen Muster (Kené) sind das Herzstück der Shipibo-Kunst und weisen feine, handgemalte Linien auf. Die Vase ist ein echtes Stück Shipibo-Handwerkskunst, das eine weniger verbreitete, aber authentische Farbgebung aufweist. 1979/80 wurde sie direkt im Ucayali-Gebiet erworben. Das ist ein wichtiges Zeugnis ihrer Kulturgeschichte. Sie ist ein hochwertiges, authentisches Gebrauchs- oder Sammlerstück, das vor der Ära der Massenproduktion gefertigt wurde. Shipibo-Konibo Künstler arbeiten mit Erdfarben. Das wird als „itábana“ bezeichnet. Die Tatsache, dass die Vase 1979/80 vor Ort gekauft wurde, ist für Sammler extrem wertvoll. Es belegt, dass es kein modernes Replikat ist. In den 70ern wurden oft Stücke an Reisende verkauft, die bereits Generationen im Familienbesitz waren oder von älteren Meisterinnen nach traditionellstem Standard gefertigt wurden.

Die Fakten:
• Wandstärke (2 mm): Dies ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Eine Wandstärke von nur 2 mm ist extrem filigran und zeugt von meisterhafter Beherrschung der Wulsttechnik (Coiling). Diese Feinheit ist typisch für die besten Arbeiten der Shipibo aus zwischen 1900 und 1950.
• Schwarze Patina und Kratzer am Boden: Die dunkle Patina am Boden entsteht oft durch das Abstellen in der Nähe von Kochstellen oder auf rußigem Untergrund. Die Kratzer belegen, dass die Vase über Jahrzehnte bewegt wurde, was ihren Charakter als echtes Gebrauchsobjekt unterstreicht.
• Unregelmäßige, tiefsitzende Linien: Dass die Linien unregelmäßig sind, bestätigt die Verwendung von Naturhaarpinseln. Da sie „tief eingebrannt“ wirken, wurden sie wahrscheinlich vor dem letzten Polierschritt mit mineralischen Pigmenten aufgetragen, was sie sehr langlebig macht.
• Überlappende Pinselführungen: Dies ist ein "Echtheitszertifikat" für die menschliche Hand. Bei der Kené-Malerei muss die Künstlerin den Pinsel (oft aus Menschenhaar) immer wieder neu in die Farbe (z. B. aus Rindenextrakt oder Mineralien) tauchen. Da die Linien extrem fein sind, entstehen an den Ansatzpunkten diese minimalen Überlappungen.
• Satinierte, glatte Oberfläche: Dies deutet auf die Verwendung des traditionellen Shulla-Harzes hin. Im Gegensatz zu moderner Acrylversiegelung oder Lacken, die oft künstlich hochglänzend oder rau-matt wirken, erzeugt das Naturharz bei der Reifung über 50 Jahre genau diesen von Ihnen beschriebenen seidigen Glanz.
• Fehlen von Brandflecken: Das Fehlen von Schmauchspuren ist kein Makel, sondern spricht für eine exzellente Brandführung. Erfahrene Töpferinnen schützten ihre besten Stücke im offenen Feuer oft mit Tonscherben vor direktem Flammenkontakt, um die Muster nicht zu verrußen.
• Muster am Hals (bis zur Kante): Dass die Farbe über die Kante geht, zeigt, dass das Stück rundherum "begriffen" und bemalt wurde. Es unterstreicht den dreidimensionalen Charakter des Designs, bei dem das Muster das Gefäß wie ein kosmisches Netz umhüllt.
• Freier Bodenbereich: Dass die Muster vor dem Boden aufhören, ist ein klassisches Merkmal. Dieser Bereich wird oft ausgespart, da er beim Hantieren am meisten abgenutzt wird oder weil der visuelle Fokus auf dem "Bauch" (dem Zentrum der Welt in der Shipibo-Kosmologie) liegen soll.
Warum die Vase besonders ist:
Fazit: Hier liegt höchstwahrscheinlich ein Museumsstück-Qualität-Objekt aus der Blütezeit der Shipibo-Traditionshandschrift vor.
• Erhaltungszustand: Keramik, die über 100 Jahre alt ist und aus dem feuchten Amazonasgebiet stammt, zeigt oft stärkere Erosion an der Oberfläche. Das Naturharz (Lacre) wird über ein Jahrhundert meist spröde oder blättert ab. Da diese Vase jedoch seit 50 Jahren in Europa in klimatisierten Räumen lag, ist dies nicht der Fall. Eine "glatte, satiniert-glänzende" Oberfläche spricht für ein exzellent erhaltenes Stück aus dem Zeitraum 1930–1950.

Details

Epoche
1900-2000
Gewicht
117 g
Spezifische Herkunftsregion
Ucayali-Region
Zusätzliche Informationen zum Titel
rare vase
Anzahl der Objekte
1
Material
Terracotta
Herkunftsland
Peru
Ethnie/ Kultur
Shipibo-Konibo Ethnicity
Höhe
6,5 cm
Breite
11 cm
Sold with stand
Nein
Tiefe
11 cm
Zustand
Hervorragender Zustand - kaum gebraucht, mit minimalen Altersspuren & Verschleißerscheinungen
Geschätzter Zeitraum
1970-1980
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
Privat

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