British Commonwealth 1866/1877 - Jammu & Kashmir 27. Dezember 1880er Jahre Umschlag von Sialkot nach Lahore – Porto fällig





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Umschlag des Britischen Commonwealth Jammu & Kashmir 27. Dez 1880er Brief von Sialkot nach Lahore – Postage Due, Gebraucht.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieser Umschlag ist ein faszinierendes Stück postalischer Geschichte aus dem Britischen Raj und datiert vermutlich zwischen 1902 und 1911 (der Regierungszeit König Edward VII.). Er gewährt einen Einblick in das kommerzielle Leben Lahores zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Visuelle und historische Analyse
1. Die Briefmarke
• Identifikation: Eine Halb-Anna (½ Anna) Briefmarke mit dem Profil von König Edward VII.
• Farbe: Typischerweise in einem bräunlich-violetten oder blassen Burgunderrot-Ton.
• Stornierung: Es gibt einen kreisförmigen „Killer“-Stempel oder Datumsstempel über dem Porto, wobei das genaue Datum verblasst und schwer lesbar ist. Dies war gängige Praxis, um eine Wiederverwendung der Briefmarke zu verhindern.
2. Der Empfänger und die Anschrift
Die englische Schrift ist in einer fließenden, dekorativen Kursivschrift geschrieben, die charakteristisch für die viktorianische/edwardianische Epoche ist:
• Empfänger: "Lala Ramoo Mull" (Lala ist ein Titel, der im Nordindien oft für Kaufleute oder Geschäftsstände verwendet wird).
• Standort: "Motee Bazar" (Moti Bazar), ein bekannter historischer Markt.
• Stadt: "Lahore" (am unteren Rand deutlich sichtbar geschrieben).
3. Die persische/Urdu Schrift
Die Oberseite des Umschlags ist mit Kalligrafie in Persisch (Farsi) oder Urdu verziert, geschrieben im Nastaliq-Stil.
• Es spiegelt die englische Adresse wider, vermutlich wird der Zielort als „Lahore“ angegeben und der Name des Empfängers, um eine Zustellung durch Postmitarbeiter zu gewährleisten, die möglicherweise besser mit der lokalen Schrift als mit Englisch vertraut sind.
4. Notationen
• "An,": Auf der linken Seite in einer sehr großen, stilisierten Schrift geschrieben.
• Bleistiftmarkierungen: Es gibt zarte Bleistiftvermerke (möglicherweise „nil“ oder ein Zustellcode) in der Nähe der oberen Mitte, die vermutlich während des Sortierens von einem Postangestellten hinzugefügt wurden.
________________________________________
Bedeutung für Sammler
• Zweisprachige Nutzung: Die Kombination aus Englisch- und Nastaliq-Schriften verdeutlicht den Verwaltungsübergang und die kulturelle Dualität Britisch-Indiens.
• Moti Bazar, Lahore: Dieser Basar gehört zu den ältesten in der ummauerten Altstadt von Lahore. Güter, die an bestimmte historische Märkte adressiert sind, sind für lokale Geschichts-Sammler oft begehrter als allgemeine Postsendungen an Wohnadressen.
• Zustand: Das Papier weist natürliche Foxing-Flecken und Abnutzung auf, was bei einem Stück dieses Alters zu erwarten ist, aber die Tinte bleibt bemerkenswert gut lesbar.
Der Rückseite (Verso) dieses Postumschlags liefert entscheidende technische Details über seine Reise durch das Punjab-Postsystem im Dezember 1903. Während die Vorderseite den Empfänger und die Briefmarke zeigt, enthüllt die Rückseite einen „Nachporto“-Vorfall und klare Transitzeiten.
Postvermerke & Transitzeit
1. Herkunft: Sialkot
• Poststempel: Ein klarer, runder Datumsstempel (CDS) zeigt "SIALKOT. DEC 27".
• Bedeutung: Dies bestätigt, dass der Brief von Sialkot aufgegeben wurde, einem wichtigen Industrie- und Militärzentrum im Britisch-Indien (heute Pakistan), auf dem Weg nach Lahore.
2. Reiseziel: Lahore
• Poststempel: Der Zustellstempel lautet "LAHORE DEC 28".
• Effizienz: Der Brief reiste von Sialkot nach Lahore in ungefähr einem Tag, was die hohe Effizienz des Postdienstes der North Western Railway zur damaligen Zeit widerspiegelt.
Zustellbüro: Die Markierung "1. DEL" bezieht sich vermutlich auf die erste Zustellung des Tages im Lahore General Post Office.
3. Nachporto-Markierung
• Es gibt einen deutlich erkennbaren rechteckigen Stempel, der 'POSTAGE DUE 1 ANNA' trägt.
Der Grund: Auf der Vorderseite trägt der Brief eine Halb‑Anna‑Marke. Wenn der Brief zu schwer war oder die Portokosten sich für diese spezielle Beförderungsklasse geändert hatten, wurde er als "short-paid" gekennzeichnet.
• Unter britisch-indischen Postvorschriften war das Nachporto üblicherweise das Doppelte des Fehlbetrags. Da der Brief um eine halbe Anna zu wenig frankiert war, musste der Empfänger (Lala Ramoo Mull) bei der Zustellung 1 Anna bezahlen.
Sieh dir die Bilder genau an, um eine Meinung zu bilden.
Los REG-32
Dieser Umschlag ist ein faszinierendes Stück postalischer Geschichte aus dem Britischen Raj und datiert vermutlich zwischen 1902 und 1911 (der Regierungszeit König Edward VII.). Er gewährt einen Einblick in das kommerzielle Leben Lahores zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Visuelle und historische Analyse
1. Die Briefmarke
• Identifikation: Eine Halb-Anna (½ Anna) Briefmarke mit dem Profil von König Edward VII.
• Farbe: Typischerweise in einem bräunlich-violetten oder blassen Burgunderrot-Ton.
• Stornierung: Es gibt einen kreisförmigen „Killer“-Stempel oder Datumsstempel über dem Porto, wobei das genaue Datum verblasst und schwer lesbar ist. Dies war gängige Praxis, um eine Wiederverwendung der Briefmarke zu verhindern.
2. Der Empfänger und die Anschrift
Die englische Schrift ist in einer fließenden, dekorativen Kursivschrift geschrieben, die charakteristisch für die viktorianische/edwardianische Epoche ist:
• Empfänger: "Lala Ramoo Mull" (Lala ist ein Titel, der im Nordindien oft für Kaufleute oder Geschäftsstände verwendet wird).
• Standort: "Motee Bazar" (Moti Bazar), ein bekannter historischer Markt.
• Stadt: "Lahore" (am unteren Rand deutlich sichtbar geschrieben).
3. Die persische/Urdu Schrift
Die Oberseite des Umschlags ist mit Kalligrafie in Persisch (Farsi) oder Urdu verziert, geschrieben im Nastaliq-Stil.
• Es spiegelt die englische Adresse wider, vermutlich wird der Zielort als „Lahore“ angegeben und der Name des Empfängers, um eine Zustellung durch Postmitarbeiter zu gewährleisten, die möglicherweise besser mit der lokalen Schrift als mit Englisch vertraut sind.
4. Notationen
• "An,": Auf der linken Seite in einer sehr großen, stilisierten Schrift geschrieben.
• Bleistiftmarkierungen: Es gibt zarte Bleistiftvermerke (möglicherweise „nil“ oder ein Zustellcode) in der Nähe der oberen Mitte, die vermutlich während des Sortierens von einem Postangestellten hinzugefügt wurden.
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Bedeutung für Sammler
• Zweisprachige Nutzung: Die Kombination aus Englisch- und Nastaliq-Schriften verdeutlicht den Verwaltungsübergang und die kulturelle Dualität Britisch-Indiens.
• Moti Bazar, Lahore: Dieser Basar gehört zu den ältesten in der ummauerten Altstadt von Lahore. Güter, die an bestimmte historische Märkte adressiert sind, sind für lokale Geschichts-Sammler oft begehrter als allgemeine Postsendungen an Wohnadressen.
• Zustand: Das Papier weist natürliche Foxing-Flecken und Abnutzung auf, was bei einem Stück dieses Alters zu erwarten ist, aber die Tinte bleibt bemerkenswert gut lesbar.
Der Rückseite (Verso) dieses Postumschlags liefert entscheidende technische Details über seine Reise durch das Punjab-Postsystem im Dezember 1903. Während die Vorderseite den Empfänger und die Briefmarke zeigt, enthüllt die Rückseite einen „Nachporto“-Vorfall und klare Transitzeiten.
Postvermerke & Transitzeit
1. Herkunft: Sialkot
• Poststempel: Ein klarer, runder Datumsstempel (CDS) zeigt "SIALKOT. DEC 27".
• Bedeutung: Dies bestätigt, dass der Brief von Sialkot aufgegeben wurde, einem wichtigen Industrie- und Militärzentrum im Britisch-Indien (heute Pakistan), auf dem Weg nach Lahore.
2. Reiseziel: Lahore
• Poststempel: Der Zustellstempel lautet "LAHORE DEC 28".
• Effizienz: Der Brief reiste von Sialkot nach Lahore in ungefähr einem Tag, was die hohe Effizienz des Postdienstes der North Western Railway zur damaligen Zeit widerspiegelt.
Zustellbüro: Die Markierung "1. DEL" bezieht sich vermutlich auf die erste Zustellung des Tages im Lahore General Post Office.
3. Nachporto-Markierung
• Es gibt einen deutlich erkennbaren rechteckigen Stempel, der 'POSTAGE DUE 1 ANNA' trägt.
Der Grund: Auf der Vorderseite trägt der Brief eine Halb‑Anna‑Marke. Wenn der Brief zu schwer war oder die Portokosten sich für diese spezielle Beförderungsklasse geändert hatten, wurde er als "short-paid" gekennzeichnet.
• Unter britisch-indischen Postvorschriften war das Nachporto üblicherweise das Doppelte des Fehlbetrags. Da der Brief um eine halbe Anna zu wenig frankiert war, musste der Empfänger (Lala Ramoo Mull) bei der Zustellung 1 Anna bezahlen.
Sieh dir die Bilder genau an, um eine Meinung zu bilden.
Los REG-32

