Heinrich Schwarz (1930-1998) - Paar (Silbernes Paar)






Masterabschluss in Kultur- und Kunstinnovation, zehn Jahre Erfahrung mit italienischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
| 200 € |
|---|
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 126990 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Heinrich Schwarz, Paar (Silbernes Paar), 1966, Mischtechnik auf Holzplatte, 67 × 98 cm (70 × 101 cm mit Rahmen), Originaledition, Germania.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Heinrich Schwarz (1903-1977)
“Paar” (Silbernes Paar), 1966
Mischtechnik auf Holztafel
67 x 98 cm (70 x 101 cm mit Rahmen)
Eine bedeutende materielle Arbeit von 1966 des deutschen Künstlers Heinrich Schwarz, mit dem Titel 'Paar' (Coppia), auf der Rückseite auch als 'Silbernes Paar' bezeichnet.
Das Werk stellt ein Paar dar, das kaum angedeutet ist und in der Materie zu zerfließen scheint. Die Figuren treten aus einer geschichteten, gekratzten, eingravierten Oberfläche hervor, geschaffen durch eine Mischtechnik, die Malerei und plastische Eingriffe verbindet. Die Palette wird von grau-silbernen Tönen, Weiß und neutralen Erdtönen dominiert, die dem Werk eine schwebende, intime und introspektive Aura verleihen.
Die Komposition verweist auf die Forschungen des europäischen und deutschen Informels der 1960er Jahre, in denen die Figur nicht mehr beschrieben, sondern evoziert, fragmentarisch, in der Materie absorbiert wird. Die Wirkung ist ausdrucksstark und fast skulptural.
Kunstwerk mit großem visuellen Eindruck und beträchtlichen Abmessungen.
Anmerkungen zum Leben.
Geboren in Berlin am 19. Dezember 1903, begann er 1922 seine künstlerischen Studien an der Staatlichen Kunstschule Berlin unter der Leitung des Expressionisten Georg Tappert.
Künstlerische Verfolgung: Im Jahr 1937 wurde er aufgrund seiner Haltung und seines künstlerischen Stils von seinen ministeriellen Aufgaben durch die Nazis entfernt und mit einem Verbot belegt, zu malen und auszustellen.
Die Nachkriegszeit: Nach 1945 ließ er sich in Steinkimmen (in der Nähe von Oldenburg) nieder, wo er seine künstlerische Tätigkeit mit großer Intensität wieder aufnahm, bis zu seinem Tod, der im Jahr 1977 eintrat.
Wie viele Künstler seiner Generation durchläuft Schwarz eine Phase intensiver Experimente, verlässt die figürliche Darstellung, um innere und materiellere Sprachen zu erforschen. Seine Produktion der 60er Jahre gehört zu einer Zeit des starken Umbruchs der deutschen Kunst, in der Materie zum primären Ausdrucksmittel wird und die Figur zu einer evozierten Gegenwart wird, statt beschrieben.
Ihre Forschung scheint von einer introspektiven Sensibilität und einem Interesse an der menschlichen Beziehung geprägt zu sein, oft symbolisch und nicht narrativ dargestellt. „Paar“ ist ein emblematisches Beispiel für diese Phase: Das Paar ist kein Porträt, sondern eine emotionale Präsenz, fast eine auf der Oberfläche eingravierte Erinnerung.
Die historische Periode, in der er arbeitet — zwischen Wiederaufbau, sozialen Spannungen und neuen künstlerischen Strömungen — beeinflusst seine/ihre Poetik tief, macht sie intensiv und manchmal unruhig, aber stets authentisch.
Heinrich Schwarz (1903-1977)
“Paar” (Silbernes Paar), 1966
Mischtechnik auf Holztafel
67 x 98 cm (70 x 101 cm mit Rahmen)
Eine bedeutende materielle Arbeit von 1966 des deutschen Künstlers Heinrich Schwarz, mit dem Titel 'Paar' (Coppia), auf der Rückseite auch als 'Silbernes Paar' bezeichnet.
Das Werk stellt ein Paar dar, das kaum angedeutet ist und in der Materie zu zerfließen scheint. Die Figuren treten aus einer geschichteten, gekratzten, eingravierten Oberfläche hervor, geschaffen durch eine Mischtechnik, die Malerei und plastische Eingriffe verbindet. Die Palette wird von grau-silbernen Tönen, Weiß und neutralen Erdtönen dominiert, die dem Werk eine schwebende, intime und introspektive Aura verleihen.
Die Komposition verweist auf die Forschungen des europäischen und deutschen Informels der 1960er Jahre, in denen die Figur nicht mehr beschrieben, sondern evoziert, fragmentarisch, in der Materie absorbiert wird. Die Wirkung ist ausdrucksstark und fast skulptural.
Kunstwerk mit großem visuellen Eindruck und beträchtlichen Abmessungen.
Anmerkungen zum Leben.
Geboren in Berlin am 19. Dezember 1903, begann er 1922 seine künstlerischen Studien an der Staatlichen Kunstschule Berlin unter der Leitung des Expressionisten Georg Tappert.
Künstlerische Verfolgung: Im Jahr 1937 wurde er aufgrund seiner Haltung und seines künstlerischen Stils von seinen ministeriellen Aufgaben durch die Nazis entfernt und mit einem Verbot belegt, zu malen und auszustellen.
Die Nachkriegszeit: Nach 1945 ließ er sich in Steinkimmen (in der Nähe von Oldenburg) nieder, wo er seine künstlerische Tätigkeit mit großer Intensität wieder aufnahm, bis zu seinem Tod, der im Jahr 1977 eintrat.
Wie viele Künstler seiner Generation durchläuft Schwarz eine Phase intensiver Experimente, verlässt die figürliche Darstellung, um innere und materiellere Sprachen zu erforschen. Seine Produktion der 60er Jahre gehört zu einer Zeit des starken Umbruchs der deutschen Kunst, in der Materie zum primären Ausdrucksmittel wird und die Figur zu einer evozierten Gegenwart wird, statt beschrieben.
Ihre Forschung scheint von einer introspektiven Sensibilität und einem Interesse an der menschlichen Beziehung geprägt zu sein, oft symbolisch und nicht narrativ dargestellt. „Paar“ ist ein emblematisches Beispiel für diese Phase: Das Paar ist kein Porträt, sondern eine emotionale Präsenz, fast eine auf der Oberfläche eingravierte Erinnerung.
Die historische Periode, in der er arbeitet — zwischen Wiederaufbau, sozialen Spannungen und neuen künstlerischen Strömungen — beeinflusst seine/ihre Poetik tief, macht sie intensiv und manchmal unruhig, aber stets authentisch.
