Peter Schenck / Joachim von Sandrart - Roma Aeterna - 1705





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dies ist eine faszinierende Kopie von Joachim von Sandrarts Roma Aeterna (erstmals 1681 veröffentlicht). Die englische Provenienz und die spezifische Handfärbung machen dies zu einer „Connoisseur’s Copy“, da Sandrarts Tafeln oft wegen ihrer architektonischen Präzision geschätzt wurden und von Grand-Tour-Reisenden genutzt wurden. Das Buch repräsentiert den Höhepunkt des niederländischen Kupferstichs des 18. Jahrhunderts von Peter Schenck (Petrus Schenk), veröffentlicht ca. 1705 in Amsterdam.
Schencks Werk ist auf einzigartige Weise faszinierend, weil es oft ein „Conspectus Duplex“ präsentiert – die Gebäude sowohl in ihrem zerstörten Zustand als auch in ihrer erträumten antiken Herrlichkeit.
Collation: [2] Blanks, Titel, Widmung, Index; 100 gravierte Tafeln auf 100 Blättern, nummeriert 1–100; endgültiges [1] leeres Blatt, lose. Keine Signaturszeichen.
Referenzen: OCLC 65464005; Internet Archive/Wellcome Exemplar; Forum Auctions (gravierter Titel, Widmung, Index und 100 Tafeln); Bonhams; MiC/ICCU bibliografisches Portal
Provenienz: Provenienz: Isaac Sharples (1702–1784), bekannter englischer Quäker-Prediger aus Hitchin; mit seiner Eigentumsunterschrift auf dem ersten leeren Blatt. Diese Kopie weist umfangreiche 18. Jahrhundert-Handschriftannotationen in Englisch auf der Rückseite jeder Tafel auf, vermutlich in der Hand von Sharples, die beschreibende Übersetzungen der römischen Ruinen liefern. Weitere frühe interne Belege umfasst eine kleine Bleistiftzeichnung eines Pferdes auf der Widmungsseite.
Der Sammler: Isaac Sharples (1702–1784)
Isaac Sharples war ein prominenter und hoch respektierter Prediger in der Gesellschaft der Freunde (Quäker), mit Sitz in Hitchin, Hertfordshire. Er war bekannt für ausgedehnte Reisen durch Großbritannien und Irland, die oft in seinen Tagebüchern und späteren Quäker-Biografien dokumentiert sind.
Bedeutung der Bibliothek: Während der Quäker-Glauben Einfachheit betonte, gehörte die Sharples-Familie einer gebildeten, wohlhabenden Quäker-Schicht an, die „nützliches Wissen“ schätzte – Architektur, Geschichte und Geografie. Diese Kopie von Roma Aeterna dient als primäres Beispiel dafür, wie englische Geistesgrößen des 18. Jahrhunderts sich mit der klassischen Welt auseinandersetzten.
**Einzigartige Eigenschaft:** Diese Kopie zeichnet sich durch ihre umfangreichen kalligraphischen Manuskriptbeschreibungen in Englisch aus, ausgeführt in einer feinen handschriftlichen Stilistik des 18. Jahrhunderts auf den Versos der Tafeln. Im Gegensatz zu beiläufigen Randnotizen ist der Text formell präzise gesetzt, was auf ein bewusstes wissenschaftliches Projekt hindeutet, eine umfassende englischsprachige Anleitung zu Sandrarts Ansichten zu erstellen.
## Zustandsbericht
Bindung: In zeitgenössischem Vollleder in Mahagoni-Ton über schweren Bretterbandern gebunden. Die Deckel zeigen altersbedingte Abnutzung, einschließlich Abreibung an den Rändern. Das Leder ist an einigen Stellen auf der Vorderseite gerissen. Beide Bretter sind fest befestigt; die Scharniere sind stabil, was eine gut erhaltene strukturelle Integrität widerspiegelt.
Interner Zustand:
Tafeln: Vollständige Suite von 100 gravierten Tafeln. Die Abdrücke sind bemerkenswert scharf und klar. Tafeln 60 und 81 weisen feine zeitgenössische Handfärbung auf, die mit Präzision ausgeführt ist und die architektonische Tiefe erhöht, ohne die feinen gravierten Linien zu überdecken.
Papier: Innen sehr sauber und durchgehend frisch. Andernfalls entspricht es dem Papier des 18. Jahrhunderts; Färbung ist vernachlässigbar. Wie bei schwerer Tintenanwendung üblich, zeigen sehr wenige Blätter geringen Durchschlag (Ghosting) von den Manuskriptanmerkungen auf der Rückseite, was jedoch die Lesbarkeit des Textes oder die visuelle Attraktivität der Tafeln nicht beeinträchtigt.
Manuskript & Provenienz: 18. Jahrhundert englische Manuskriptbeschreibungen auf den Versos der Tafeln, wahrscheinlich vom Eigentümer Isaac Sharples, dessen Unterschrift auf dem initialen leeren Blatt erscheint. Eine charmante, früh skizzenhafte Pferdezeichnung befindet sich am Kopf der Widmungsseite.
Zusammenfassung: Eine außergewöhnlich „ehrliche“ und gut erhaltene Kopie. Die Kombination aus sauberen, weitrandigen Tafeln und bedeutender englischer wissenschaftlicher Provenienz macht dies zu einem überlegenen Beispiel von Sandrarts Werk.
Dies ist eine faszinierende Kopie von Joachim von Sandrarts Roma Aeterna (erstmals 1681 veröffentlicht). Die englische Provenienz und die spezifische Handfärbung machen dies zu einer „Connoisseur’s Copy“, da Sandrarts Tafeln oft wegen ihrer architektonischen Präzision geschätzt wurden und von Grand-Tour-Reisenden genutzt wurden. Das Buch repräsentiert den Höhepunkt des niederländischen Kupferstichs des 18. Jahrhunderts von Peter Schenck (Petrus Schenk), veröffentlicht ca. 1705 in Amsterdam.
Schencks Werk ist auf einzigartige Weise faszinierend, weil es oft ein „Conspectus Duplex“ präsentiert – die Gebäude sowohl in ihrem zerstörten Zustand als auch in ihrer erträumten antiken Herrlichkeit.
Collation: [2] Blanks, Titel, Widmung, Index; 100 gravierte Tafeln auf 100 Blättern, nummeriert 1–100; endgültiges [1] leeres Blatt, lose. Keine Signaturszeichen.
Referenzen: OCLC 65464005; Internet Archive/Wellcome Exemplar; Forum Auctions (gravierter Titel, Widmung, Index und 100 Tafeln); Bonhams; MiC/ICCU bibliografisches Portal
Provenienz: Provenienz: Isaac Sharples (1702–1784), bekannter englischer Quäker-Prediger aus Hitchin; mit seiner Eigentumsunterschrift auf dem ersten leeren Blatt. Diese Kopie weist umfangreiche 18. Jahrhundert-Handschriftannotationen in Englisch auf der Rückseite jeder Tafel auf, vermutlich in der Hand von Sharples, die beschreibende Übersetzungen der römischen Ruinen liefern. Weitere frühe interne Belege umfasst eine kleine Bleistiftzeichnung eines Pferdes auf der Widmungsseite.
Der Sammler: Isaac Sharples (1702–1784)
Isaac Sharples war ein prominenter und hoch respektierter Prediger in der Gesellschaft der Freunde (Quäker), mit Sitz in Hitchin, Hertfordshire. Er war bekannt für ausgedehnte Reisen durch Großbritannien und Irland, die oft in seinen Tagebüchern und späteren Quäker-Biografien dokumentiert sind.
Bedeutung der Bibliothek: Während der Quäker-Glauben Einfachheit betonte, gehörte die Sharples-Familie einer gebildeten, wohlhabenden Quäker-Schicht an, die „nützliches Wissen“ schätzte – Architektur, Geschichte und Geografie. Diese Kopie von Roma Aeterna dient als primäres Beispiel dafür, wie englische Geistesgrößen des 18. Jahrhunderts sich mit der klassischen Welt auseinandersetzten.
**Einzigartige Eigenschaft:** Diese Kopie zeichnet sich durch ihre umfangreichen kalligraphischen Manuskriptbeschreibungen in Englisch aus, ausgeführt in einer feinen handschriftlichen Stilistik des 18. Jahrhunderts auf den Versos der Tafeln. Im Gegensatz zu beiläufigen Randnotizen ist der Text formell präzise gesetzt, was auf ein bewusstes wissenschaftliches Projekt hindeutet, eine umfassende englischsprachige Anleitung zu Sandrarts Ansichten zu erstellen.
## Zustandsbericht
Bindung: In zeitgenössischem Vollleder in Mahagoni-Ton über schweren Bretterbandern gebunden. Die Deckel zeigen altersbedingte Abnutzung, einschließlich Abreibung an den Rändern. Das Leder ist an einigen Stellen auf der Vorderseite gerissen. Beide Bretter sind fest befestigt; die Scharniere sind stabil, was eine gut erhaltene strukturelle Integrität widerspiegelt.
Interner Zustand:
Tafeln: Vollständige Suite von 100 gravierten Tafeln. Die Abdrücke sind bemerkenswert scharf und klar. Tafeln 60 und 81 weisen feine zeitgenössische Handfärbung auf, die mit Präzision ausgeführt ist und die architektonische Tiefe erhöht, ohne die feinen gravierten Linien zu überdecken.
Papier: Innen sehr sauber und durchgehend frisch. Andernfalls entspricht es dem Papier des 18. Jahrhunderts; Färbung ist vernachlässigbar. Wie bei schwerer Tintenanwendung üblich, zeigen sehr wenige Blätter geringen Durchschlag (Ghosting) von den Manuskriptanmerkungen auf der Rückseite, was jedoch die Lesbarkeit des Textes oder die visuelle Attraktivität der Tafeln nicht beeinträchtigt.
Manuskript & Provenienz: 18. Jahrhundert englische Manuskriptbeschreibungen auf den Versos der Tafeln, wahrscheinlich vom Eigentümer Isaac Sharples, dessen Unterschrift auf dem initialen leeren Blatt erscheint. Eine charmante, früh skizzenhafte Pferdezeichnung befindet sich am Kopf der Widmungsseite.
Zusammenfassung: Eine außergewöhnlich „ehrliche“ und gut erhaltene Kopie. Die Kombination aus sauberen, weitrandigen Tafeln und bedeutender englischer wissenschaftlicher Provenienz macht dies zu einem überlegenen Beispiel von Sandrarts Werk.
