Limoges Emaille, Christus im Jüngsten Gericht über dem Fegefeuer, Mitte des 16. Jahrhunderts - Plakette - Emaille






Er verfügt über 18 Jahre Erfahrung, war Junior-Spezialist bei Sotheby’s und Manager bei Kunsthandel Jacques Fijnaut.
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Limoges Emaille-Plakette Christus im Gericht über dem Fegefeuer, aus dem Mitte des 16. Jahrhunderts, Emaille auf Kupfer mit Teilvergoldung, gerahmt, 15,5 × 14,5 × 2 cm, Frankreich, guter Zustand mit leichten Altersspuren.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Emailleplatte: Christus im Gericht über dem Fegefeuer
Frankreich (Limoges), Mitte des 16. Jahrhunderts
Lackiertes Email auf Kupfer mit Parcel-Gold.
Maße: 10,5 × 9,5 cm (15,5 × 14,5 cm inkl. Rahmen)
Provenienz: Niederländische Privatkollektion
Das Tafelbild zeigt Christus in Majestät, sitzend auf einem kugelförmigen Globus, wobei seine Wunden sichtbar sind, während ein Schwert (Gerechtigkeit) und eine Lilie (Barmherzigkeit) seine Kopfseite flankieren, traditionelle Symbole in der Darstellung des Jüngsten Gerichts. Links kniet die Jungfrau Maria in Fürbitte; rechts kniet Johannes der Täufer und wendet sich Christus zu. Über ihnen erscheinen zwei Engel, die Trompeten blasen.
Unter Christus befindet sich im Zentrum ein beckenartiger Seelenschatz: nackte Figuren stehen bis zur Taille in einem Gefäß. Unten links stabilisiert und führt ein Engel die Erlösten; unten rechts zieht ein Dämon die Verurteilten zum offenen Höllenmund, umgeben von aufsteigenden Flammen. Der schwarze Grund ist mit feinen Goldstrichen lebendig gestaltet.
Quelle und Modell. Die Komposition folgt eng Albrecht Dürers Small Passion „Jüngstes Gericht“ (ca. 1510–11), insbesondere Christus auf einer Kugel, die Lilie und das Schwert bei seinem Kopf, die flankierenden Jungfrau und Johannes der Täufer, die oben trompetenden Engel und die Unterteilung der Geretteten und Verdammten unten (siehe letztes Bild in der Bildergalerie, Quelle ‚The Met Museum‘).
Ausgeführt in der verfeinerten Limoges-Emailtechnik mit lebendigen Blau-, Grün- und Rottönen sowie Goldakzenten auf einem schwarzen Grund, wurde die Tafel vermutlich für private Andacht geschaffen, um zur Meditation über Barmherzigkeit und Gerechtigkeit zur Stunde des Gerichts einzuladen.
Vergleichbare Arbeit: The Wyvern Collection, Medieval and Renaissance Enamels and Other Works of Art, Nr. 175, S. 394–395.
Emailleplatte: Christus im Gericht über dem Fegefeuer
Frankreich (Limoges), Mitte des 16. Jahrhunderts
Lackiertes Email auf Kupfer mit Parcel-Gold.
Maße: 10,5 × 9,5 cm (15,5 × 14,5 cm inkl. Rahmen)
Provenienz: Niederländische Privatkollektion
Das Tafelbild zeigt Christus in Majestät, sitzend auf einem kugelförmigen Globus, wobei seine Wunden sichtbar sind, während ein Schwert (Gerechtigkeit) und eine Lilie (Barmherzigkeit) seine Kopfseite flankieren, traditionelle Symbole in der Darstellung des Jüngsten Gerichts. Links kniet die Jungfrau Maria in Fürbitte; rechts kniet Johannes der Täufer und wendet sich Christus zu. Über ihnen erscheinen zwei Engel, die Trompeten blasen.
Unter Christus befindet sich im Zentrum ein beckenartiger Seelenschatz: nackte Figuren stehen bis zur Taille in einem Gefäß. Unten links stabilisiert und führt ein Engel die Erlösten; unten rechts zieht ein Dämon die Verurteilten zum offenen Höllenmund, umgeben von aufsteigenden Flammen. Der schwarze Grund ist mit feinen Goldstrichen lebendig gestaltet.
Quelle und Modell. Die Komposition folgt eng Albrecht Dürers Small Passion „Jüngstes Gericht“ (ca. 1510–11), insbesondere Christus auf einer Kugel, die Lilie und das Schwert bei seinem Kopf, die flankierenden Jungfrau und Johannes der Täufer, die oben trompetenden Engel und die Unterteilung der Geretteten und Verdammten unten (siehe letztes Bild in der Bildergalerie, Quelle ‚The Met Museum‘).
Ausgeführt in der verfeinerten Limoges-Emailtechnik mit lebendigen Blau-, Grün- und Rottönen sowie Goldakzenten auf einem schwarzen Grund, wurde die Tafel vermutlich für private Andacht geschaffen, um zur Meditation über Barmherzigkeit und Gerechtigkeit zur Stunde des Gerichts einzuladen.
Vergleichbare Arbeit: The Wyvern Collection, Medieval and Renaissance Enamels and Other Works of Art, Nr. 175, S. 394–395.
