British Commonwealth 1850/1910 - Indische Staaten: Verschiedene Staaten 1700–1900 – Gebrauchte Vorstempelumschläge.





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Herkunft Britische Commonwealth; INDIAN STATES: Various States 1700-1900 - Used Pre-stamp Covers; gebraucht aus dem mittleren bis späten 19. Jahrhundert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses Stück ist ein faszinierendes Beispiel eines Vorstempel-Hundi oder Bank-/Handelsumschlags aus den Fürstenstaaten Indiens, vermutlich aus der Mitte bis zum späten 19. Jahrhundert.
Diese Dokumente dienten als eine Kombination aus Brief und Finanzinstrument (Wechsel), die von der Marwari-Handelsgemeinschaft oft verwendet wurde, um Gelder über Regionen hinweg zu transferieren, bevor ein formelles nationales Post- oder Bankwesen vollständig etabliert war.
Technische Analyse
1. Skript und Sprache
Schriftsystem: Die primäre Schrift ist Devanagari (verwendet für Hindi, Marathi und Rajasthani). Der fließende, kursive Stil ist typisch für die Mahajani- oder Modi-Schriften, die oft von der Handelsklasse für schnelle Buchführung und Korrespondenz verwendet werden.
• Inhalt: Der Text enthält typischerweise die Namen des Absenders und des Empfängers, den zu überweisenden Geldbetrag und religiöse Anrufungen oben (oft Ganesha oder Lakshmi gewidmet), um das sichere Eintreffen der Gelder zu gewährleisten.
2. Poststempel (Die Handstempel)
Die bedeutendsten philatelistischen Merkmale sind die zwei runden schwarzen Handstempel auf der Vorderseite:
• Typ: Dies sind traditionelle indische Staatsstempel. Im Gegensatz zu britischen indischen Poststempeln enthalten sie oft den Namen des Staates oder des jeweiligen Verwaltungsbezirks (Pargana) in lokaler Schrift.
• Funktion: Sie dienten als ein 'Frank'- oder 'Bezahlt'-Stempel, der anzeigte, dass die innerstaatlichen Transitgebühren beglichen waren. Die runden Muster zeigten oft das Wappen des Staates oder ein spezifisches Blütenmuster, das dem jeweiligen Schatzamt eigen war.
3. Strukturdetails
• Papier: Typischerweise handgemachtes, robustes Papier, das lange Reisen via horse-dawk oder Boten (harkaras) übersteht.
• Verso (Rückseite): Das zweite Bild zeigt die „docketing“-Marken. Händler würden das Datum des Eingangs und vielleicht eine kurze Zusammenfassung des Inhalts auf der Rückseite für ihre Archive notieren. Man kann ein Datum sehen, das im Samvat (VS)-Kalender geschrieben ist, der Standard in den Fürstenstaaten war (Samvat-Jahr = Gregorianisches Jahr + 57).
Bewertung für Sammler
Kategorie Bewertung
Rarität: Moderat. Während viele Hundis existieren, sind diejenigen mit klaren Abdrücken spezifischer Fürstenstaat-Handstempel (wie Gwalior, Indore oder Jaipur) sehr begehrt.
Zustand: Fair. Es gibt einige leichte Verfärbungen und Klebebandreste an den Rändern, was üblich ist, den Wert jedoch etwas mindert. Die Tinte bleibt dunkel und gut lesbar.
Historischer Wert Hoch. Das ist eine Primärquelle für die 'Native Post'-Systeme, die semi-unabhängig von der British Imperial Post operierten.
Sieh dir die Bilder genau an, um eine Meinung zu bilden.
Die Sendung kommt aus Großbritannien.
Los TMR1 – 233
Dieses Stück ist ein faszinierendes Beispiel eines Vorstempel-Hundi oder Bank-/Handelsumschlags aus den Fürstenstaaten Indiens, vermutlich aus der Mitte bis zum späten 19. Jahrhundert.
Diese Dokumente dienten als eine Kombination aus Brief und Finanzinstrument (Wechsel), die von der Marwari-Handelsgemeinschaft oft verwendet wurde, um Gelder über Regionen hinweg zu transferieren, bevor ein formelles nationales Post- oder Bankwesen vollständig etabliert war.
Technische Analyse
1. Skript und Sprache
Schriftsystem: Die primäre Schrift ist Devanagari (verwendet für Hindi, Marathi und Rajasthani). Der fließende, kursive Stil ist typisch für die Mahajani- oder Modi-Schriften, die oft von der Handelsklasse für schnelle Buchführung und Korrespondenz verwendet werden.
• Inhalt: Der Text enthält typischerweise die Namen des Absenders und des Empfängers, den zu überweisenden Geldbetrag und religiöse Anrufungen oben (oft Ganesha oder Lakshmi gewidmet), um das sichere Eintreffen der Gelder zu gewährleisten.
2. Poststempel (Die Handstempel)
Die bedeutendsten philatelistischen Merkmale sind die zwei runden schwarzen Handstempel auf der Vorderseite:
• Typ: Dies sind traditionelle indische Staatsstempel. Im Gegensatz zu britischen indischen Poststempeln enthalten sie oft den Namen des Staates oder des jeweiligen Verwaltungsbezirks (Pargana) in lokaler Schrift.
• Funktion: Sie dienten als ein 'Frank'- oder 'Bezahlt'-Stempel, der anzeigte, dass die innerstaatlichen Transitgebühren beglichen waren. Die runden Muster zeigten oft das Wappen des Staates oder ein spezifisches Blütenmuster, das dem jeweiligen Schatzamt eigen war.
3. Strukturdetails
• Papier: Typischerweise handgemachtes, robustes Papier, das lange Reisen via horse-dawk oder Boten (harkaras) übersteht.
• Verso (Rückseite): Das zweite Bild zeigt die „docketing“-Marken. Händler würden das Datum des Eingangs und vielleicht eine kurze Zusammenfassung des Inhalts auf der Rückseite für ihre Archive notieren. Man kann ein Datum sehen, das im Samvat (VS)-Kalender geschrieben ist, der Standard in den Fürstenstaaten war (Samvat-Jahr = Gregorianisches Jahr + 57).
Bewertung für Sammler
Kategorie Bewertung
Rarität: Moderat. Während viele Hundis existieren, sind diejenigen mit klaren Abdrücken spezifischer Fürstenstaat-Handstempel (wie Gwalior, Indore oder Jaipur) sehr begehrt.
Zustand: Fair. Es gibt einige leichte Verfärbungen und Klebebandreste an den Rändern, was üblich ist, den Wert jedoch etwas mindert. Die Tinte bleibt dunkel und gut lesbar.
Historischer Wert Hoch. Das ist eine Primärquelle für die 'Native Post'-Systeme, die semi-unabhängig von der British Imperial Post operierten.
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Die Sendung kommt aus Großbritannien.
Los TMR1 – 233

