Altrömisch, Kaiserreich Römische Glocke aus Bronze - Tintinnabulum - mit altem Sammlungsetikett - 40 mm






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Römische Glocke aus Bronze – Tintinnabulum, 1.–3. Jh. n. Chr., gefunden in Carnuntum, Bronze, 40 × 42 × 42 mm, mit altem Sammlungsetikett, hervorragender Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Römische Glocke aus Bronze - Tintinnabulum
Römisches Reich, 1. – 3. Jh. n. Chr.
Bronze, 40 x 42 x 42 mm
Das Tintinnabulum („Klingel, Schelle“, von lateinisch tinnire, „klingeln“) war in der Antike ein metallenes Glöckchen oder eine Schelle. Tintinnabula wurden meist aus Bronze, seltener aus Eisen sowie Gold und Silber hergestellt. Funde verteilen sich über den gesamten Raum der antiken Welt. Bei den Glöckchen fehlt meist der Schlägel. Sie hatten unterschiedliche Größen und Formen.
Verwendung fanden die Glöckchen als Schmuck des Pferdegeschirrs in der Schlacht und als Pendelrasseln an Schilden, um Feinde zu beeindrucken. Ihr übelabwehrender Lärm spielte als Apotropaion im Kult ebenfalls eine Rolle. Daher wurden sie als Amulette getragen, etwa um den bösen Blick abzuwenden. In dieser Funktion wurden sie Haustieren, etwa Eseln, Rindern, Schafen und Hunden, umgehängt. Auch Gräber konnten Glockenschmuck zur Abwehr böser Geister und Dämonen aufweisen.
Ob ein Tintinnabulum auch als Türklingel genutzt wurde, ist umstritten, doch fand es vielfältigen Einsatz im alltäglichen Leben. Das Klingeln des Tintinnabulum zeigte die Öffnung des Marktes oder der Thermen an. Sklaven wurden mit ihm geweckt, Nachtwachen wurden damit auf die Probe gestellt. In der Liturgie der römisch-katholischen Kirche kündigt das Tintinnabulum noch heute das Allerheiligste an.
Diese Glocke wurde in Carnuntum (Niederösterreich) gefunden. Carnuntum lag direkt am pannonischen Limes, entwickelte sich parallel zu einem benachbarten Legionslager und war seit Beginn des 2. Jahrhunderts n. Chr. Verwaltungszentrum der römischen Provinz (Ober-)Pannonien. Sie zählt zu den bedeutendsten und am umfangreichsten erforschten antiken Ausgrabungsstätten in Österreich. In Carnuntum war die Legio XV Apollinaris, später die XIV Gemnia stationiert. Das Glöckchen stammt sehr wahrscheinlich aus einem militärischem Kontext.
Klöppel vergangen, sonst intakt, mit altem Etikett vom Münzkabinett Funk, Neukeferloh
Erworben 2025 im dt. Kunsthandel, davor seit 2016 in Privatsammlung F. B., Bayern
Die Rechnung und das Sammlungsetikett werden dem Käufer zur Verfügung gestellt.
Auf Grund der strengen gesetzlichen Bestimmungen erfolgt kein Versand außerhalb der EU.
Römische Glocke aus Bronze - Tintinnabulum
Römisches Reich, 1. – 3. Jh. n. Chr.
Bronze, 40 x 42 x 42 mm
Das Tintinnabulum („Klingel, Schelle“, von lateinisch tinnire, „klingeln“) war in der Antike ein metallenes Glöckchen oder eine Schelle. Tintinnabula wurden meist aus Bronze, seltener aus Eisen sowie Gold und Silber hergestellt. Funde verteilen sich über den gesamten Raum der antiken Welt. Bei den Glöckchen fehlt meist der Schlägel. Sie hatten unterschiedliche Größen und Formen.
Verwendung fanden die Glöckchen als Schmuck des Pferdegeschirrs in der Schlacht und als Pendelrasseln an Schilden, um Feinde zu beeindrucken. Ihr übelabwehrender Lärm spielte als Apotropaion im Kult ebenfalls eine Rolle. Daher wurden sie als Amulette getragen, etwa um den bösen Blick abzuwenden. In dieser Funktion wurden sie Haustieren, etwa Eseln, Rindern, Schafen und Hunden, umgehängt. Auch Gräber konnten Glockenschmuck zur Abwehr böser Geister und Dämonen aufweisen.
Ob ein Tintinnabulum auch als Türklingel genutzt wurde, ist umstritten, doch fand es vielfältigen Einsatz im alltäglichen Leben. Das Klingeln des Tintinnabulum zeigte die Öffnung des Marktes oder der Thermen an. Sklaven wurden mit ihm geweckt, Nachtwachen wurden damit auf die Probe gestellt. In der Liturgie der römisch-katholischen Kirche kündigt das Tintinnabulum noch heute das Allerheiligste an.
Diese Glocke wurde in Carnuntum (Niederösterreich) gefunden. Carnuntum lag direkt am pannonischen Limes, entwickelte sich parallel zu einem benachbarten Legionslager und war seit Beginn des 2. Jahrhunderts n. Chr. Verwaltungszentrum der römischen Provinz (Ober-)Pannonien. Sie zählt zu den bedeutendsten und am umfangreichsten erforschten antiken Ausgrabungsstätten in Österreich. In Carnuntum war die Legio XV Apollinaris, später die XIV Gemnia stationiert. Das Glöckchen stammt sehr wahrscheinlich aus einem militärischem Kontext.
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Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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