Altrömisch, Kaiserreich Spinnwirtel mit astrologischen Zeichen - 14 mm

06
Tage
10
Stunden
35
Minuten
53
Sekunden
Aktuelles Gebot
€ 60
Mindestpreis nicht erreicht
Ruth Garrido Vila
Experte
Von Ruth Garrido Vila ausgewählt

Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.

Schätzung  € 150 - € 200
9 andere Benutzer beobachten dieses Objekt
ITBieter 8131
60 €
ITBieter 8131
55 €
ITBieter 8131
50 €

Käuferschutz auf Catawiki

Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen

Trustpilot 4.4 | 127619 Bewertungen

Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.

Römischer Spinnwirtel mit astrologischen Zeichen, aus dem 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr., roter Ton, Maße 14 × 30 × 30 mm, in hervorragendem Zustand, 2025 erworben bei einem deutschen Auktionshaus, zuvor in einer Privatsammlung F. B., Bayern.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Römischer Spinnwirtel mit astrologischen Zeichen

Römisches Reich, 1. – 3. Jh. n. Chr.
14 x 30 x 30 mm

Roter Ton, je drei Mal zwei Zeichen (für Sonne und Mond?) im Wechsel.

Der Spinnwirtel ist ein einfaches Gerät zum Verspinnen von Fasern zu Garn. Er gehört zur Handspindel und bildet ein Schwunggewicht, das die Drehbewegung stabilisiert. Es befindet sich üblicherweise oben (Kopf- oder Hochwirtelspindel) oder im unteren Bereich des Schaftes (Fußspindel). Auch Spindeln mit einem zentralen Schwunggewicht oder zwei auf Abstand angebrachten Spinnwirteln sind bekannt.

Da der Spindelschaft oft aus vergänglichem Material (Holz) gefertigt war, der Wirtel hingegen eher aus weniger- oder unvergänglichen Materialien (Bernstein, Geweih, Knochen, Keramik, Koralle, Glas, Metall, Stein), wird aus archäologischen Funden wirtelförmiger Objekte auf die Verwendung von Handspindeln geschlossen. Eigenschaften, die einen Wirtel ausmachen, sind eine rotationssymmetrische Form, ein mittiges Loch senkrecht zur Rotationsebene, das groß genug ist, einen Spindelschaft hindurchzustecken, sowie eine gewisse Größe und ein gewisses Gewicht, die für ein gutes Funktionieren (d. h. möglichst lange, gleichmäßige, taumelfreie Rotation) nötig sind.

Belege für Spinnwirtel in Europa stammen aus dem 6. Jahrtausend v. Chr. aus frühneolithischen Siedlungen in Griechenland. Oft sind Spinnwirtel verziert: Der Buckquoy-Spinnwirtel aus Kalkstein, der auf den zu Schottland gehörenden Orkney-Inseln gefunden wurde, stammt aus dem 7. bis frühen 9. Jahrhundert; auf ihm ist ein Segensspruch in Ogham-Schrift zu finden. Wirtel werden in vielen vorgeschichtlichen Gräbern und Siedlungen gefunden. Obwohl das im 13. Jahrhundert erfundene Spinnrad die Handspindel mehr und mehr verdrängte, wude sie bis ins 19. Jahrhundert hinein verwendet.

Eine Besondereit des vorliegenden Spinnwitels sind die beiden atsrologischen Zeichen, die vermutlich Sonne und Mond darstellen und je drei Mal im Wechsel abgebildet sind.

Intakt

Erworben 2025 im dt. Kunsthandel, davor seit 2016 in Privatsammlung F. B., Bayern

Die Rechnung wird dem Käufer zur Verfügung gestellt.

Auf Grund der strengen gesetzlichen Bestimmungen erfolgt kein Versand außerhalb der EU.

Römischer Spinnwirtel mit astrologischen Zeichen

Römisches Reich, 1. – 3. Jh. n. Chr.
14 x 30 x 30 mm

Roter Ton, je drei Mal zwei Zeichen (für Sonne und Mond?) im Wechsel.

Der Spinnwirtel ist ein einfaches Gerät zum Verspinnen von Fasern zu Garn. Er gehört zur Handspindel und bildet ein Schwunggewicht, das die Drehbewegung stabilisiert. Es befindet sich üblicherweise oben (Kopf- oder Hochwirtelspindel) oder im unteren Bereich des Schaftes (Fußspindel). Auch Spindeln mit einem zentralen Schwunggewicht oder zwei auf Abstand angebrachten Spinnwirteln sind bekannt.

Da der Spindelschaft oft aus vergänglichem Material (Holz) gefertigt war, der Wirtel hingegen eher aus weniger- oder unvergänglichen Materialien (Bernstein, Geweih, Knochen, Keramik, Koralle, Glas, Metall, Stein), wird aus archäologischen Funden wirtelförmiger Objekte auf die Verwendung von Handspindeln geschlossen. Eigenschaften, die einen Wirtel ausmachen, sind eine rotationssymmetrische Form, ein mittiges Loch senkrecht zur Rotationsebene, das groß genug ist, einen Spindelschaft hindurchzustecken, sowie eine gewisse Größe und ein gewisses Gewicht, die für ein gutes Funktionieren (d. h. möglichst lange, gleichmäßige, taumelfreie Rotation) nötig sind.

Belege für Spinnwirtel in Europa stammen aus dem 6. Jahrtausend v. Chr. aus frühneolithischen Siedlungen in Griechenland. Oft sind Spinnwirtel verziert: Der Buckquoy-Spinnwirtel aus Kalkstein, der auf den zu Schottland gehörenden Orkney-Inseln gefunden wurde, stammt aus dem 7. bis frühen 9. Jahrhundert; auf ihm ist ein Segensspruch in Ogham-Schrift zu finden. Wirtel werden in vielen vorgeschichtlichen Gräbern und Siedlungen gefunden. Obwohl das im 13. Jahrhundert erfundene Spinnrad die Handspindel mehr und mehr verdrängte, wude sie bis ins 19. Jahrhundert hinein verwendet.

Eine Besondereit des vorliegenden Spinnwitels sind die beiden atsrologischen Zeichen, die vermutlich Sonne und Mond darstellen und je drei Mal im Wechsel abgebildet sind.

Intakt

Erworben 2025 im dt. Kunsthandel, davor seit 2016 in Privatsammlung F. B., Bayern

Die Rechnung wird dem Käufer zur Verfügung gestellt.

Auf Grund der strengen gesetzlichen Bestimmungen erfolgt kein Versand außerhalb der EU.

Details

Kultur
Altrömisch, Kaiserreich
Jahrhundert/ Zeitraum
1. - 3. Jh. n. Chr.
Name of object
Spindle whorl with astrological signs.
Erworben von
Auktionshaus
Jahr des Erwerbs
2025
Erwerbsland
Deutschland
Zustand
Hervorragend
Vorbesitzer erworben von
Privatsammlung
Height
14 mm
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
2016
Width
30 mm
Vorbesitzer – Erwerbsland
Deutschland
Tiefe
30 mm
Ich bestätige, dass ich dieses Objekt legal erworben habe und berechtigt bin, es zu verkaufen.
Ja
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
Privat

Disclaimer

Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.

Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.

Ähnliche Objekte

Für Sie aus der Kategorie

Archäologie