Altrömisch, Kaiserreich Spinnwirtel mit astrologischen Zeichen - 14 mm






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Römischer Spinnwirtel mit astrologischen Zeichen, aus dem 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr., roter Ton, Maße 14 × 30 × 30 mm, in hervorragendem Zustand, 2025 erworben bei einem deutschen Auktionshaus, zuvor in einer Privatsammlung F. B., Bayern.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Römischer Spinnwirtel mit astrologischen Zeichen
Römisches Reich, 1. – 3. Jh. n. Chr.
14 x 30 x 30 mm
Roter Ton, je drei Mal zwei Zeichen (für Sonne und Mond?) im Wechsel.
Der Spinnwirtel ist ein einfaches Gerät zum Verspinnen von Fasern zu Garn. Er gehört zur Handspindel und bildet ein Schwunggewicht, das die Drehbewegung stabilisiert. Es befindet sich üblicherweise oben (Kopf- oder Hochwirtelspindel) oder im unteren Bereich des Schaftes (Fußspindel). Auch Spindeln mit einem zentralen Schwunggewicht oder zwei auf Abstand angebrachten Spinnwirteln sind bekannt.
Da der Spindelschaft oft aus vergänglichem Material (Holz) gefertigt war, der Wirtel hingegen eher aus weniger- oder unvergänglichen Materialien (Bernstein, Geweih, Knochen, Keramik, Koralle, Glas, Metall, Stein), wird aus archäologischen Funden wirtelförmiger Objekte auf die Verwendung von Handspindeln geschlossen. Eigenschaften, die einen Wirtel ausmachen, sind eine rotationssymmetrische Form, ein mittiges Loch senkrecht zur Rotationsebene, das groß genug ist, einen Spindelschaft hindurchzustecken, sowie eine gewisse Größe und ein gewisses Gewicht, die für ein gutes Funktionieren (d. h. möglichst lange, gleichmäßige, taumelfreie Rotation) nötig sind.
Belege für Spinnwirtel in Europa stammen aus dem 6. Jahrtausend v. Chr. aus frühneolithischen Siedlungen in Griechenland. Oft sind Spinnwirtel verziert: Der Buckquoy-Spinnwirtel aus Kalkstein, der auf den zu Schottland gehörenden Orkney-Inseln gefunden wurde, stammt aus dem 7. bis frühen 9. Jahrhundert; auf ihm ist ein Segensspruch in Ogham-Schrift zu finden. Wirtel werden in vielen vorgeschichtlichen Gräbern und Siedlungen gefunden. Obwohl das im 13. Jahrhundert erfundene Spinnrad die Handspindel mehr und mehr verdrängte, wude sie bis ins 19. Jahrhundert hinein verwendet.
Eine Besondereit des vorliegenden Spinnwitels sind die beiden atsrologischen Zeichen, die vermutlich Sonne und Mond darstellen und je drei Mal im Wechsel abgebildet sind.
Intakt
Erworben 2025 im dt. Kunsthandel, davor seit 2016 in Privatsammlung F. B., Bayern
Die Rechnung wird dem Käufer zur Verfügung gestellt.
Auf Grund der strengen gesetzlichen Bestimmungen erfolgt kein Versand außerhalb der EU.
Römischer Spinnwirtel mit astrologischen Zeichen
Römisches Reich, 1. – 3. Jh. n. Chr.
14 x 30 x 30 mm
Roter Ton, je drei Mal zwei Zeichen (für Sonne und Mond?) im Wechsel.
Der Spinnwirtel ist ein einfaches Gerät zum Verspinnen von Fasern zu Garn. Er gehört zur Handspindel und bildet ein Schwunggewicht, das die Drehbewegung stabilisiert. Es befindet sich üblicherweise oben (Kopf- oder Hochwirtelspindel) oder im unteren Bereich des Schaftes (Fußspindel). Auch Spindeln mit einem zentralen Schwunggewicht oder zwei auf Abstand angebrachten Spinnwirteln sind bekannt.
Da der Spindelschaft oft aus vergänglichem Material (Holz) gefertigt war, der Wirtel hingegen eher aus weniger- oder unvergänglichen Materialien (Bernstein, Geweih, Knochen, Keramik, Koralle, Glas, Metall, Stein), wird aus archäologischen Funden wirtelförmiger Objekte auf die Verwendung von Handspindeln geschlossen. Eigenschaften, die einen Wirtel ausmachen, sind eine rotationssymmetrische Form, ein mittiges Loch senkrecht zur Rotationsebene, das groß genug ist, einen Spindelschaft hindurchzustecken, sowie eine gewisse Größe und ein gewisses Gewicht, die für ein gutes Funktionieren (d. h. möglichst lange, gleichmäßige, taumelfreie Rotation) nötig sind.
Belege für Spinnwirtel in Europa stammen aus dem 6. Jahrtausend v. Chr. aus frühneolithischen Siedlungen in Griechenland. Oft sind Spinnwirtel verziert: Der Buckquoy-Spinnwirtel aus Kalkstein, der auf den zu Schottland gehörenden Orkney-Inseln gefunden wurde, stammt aus dem 7. bis frühen 9. Jahrhundert; auf ihm ist ein Segensspruch in Ogham-Schrift zu finden. Wirtel werden in vielen vorgeschichtlichen Gräbern und Siedlungen gefunden. Obwohl das im 13. Jahrhundert erfundene Spinnrad die Handspindel mehr und mehr verdrängte, wude sie bis ins 19. Jahrhundert hinein verwendet.
Eine Besondereit des vorliegenden Spinnwitels sind die beiden atsrologischen Zeichen, die vermutlich Sonne und Mond darstellen und je drei Mal im Wechsel abgebildet sind.
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Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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