Fali (Kirdi-Kulturraum) Begräbnisfigur — Nordkamerun (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Fali-Funerendfigur aus dem Norden Kameruns, Fali-Kultur, Mitte des 20. Jahrhunderts, in ausgezeichnetem Zustand, mit Eisenrahmen, Garn- und Lederverarbeitung und einem mit Samenperlen verzierten Taillenumfang; verkauft ohne Ständer.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Titel
Fali (Kirdi-Kulturraum) Begräbnisfigur — Nordkamerun
HÖHEPUNKTE
- Authentische Fali (Kirdi-Kulturgebiet) Begräbnispuppe
- Eisenarmatur; aus Seilen gebildete Volumen mit Lederstreifenwicklung
- Taille umgeben von Samenperlen (getrocknete Samen)
Starke skulpturale Präsenz, minimalistisch und ausdrucksstark
- Vom Eigentümer vor Ort gesammelt (1990er Jahre)
Details
Ursprung: Fali (Kirdi-Kulturraum)
Land: Kamerun
Materialien: Eisen, Seil, Leder, Samen
Maße: Höhe 25 cm
Vermutetes Alter: Mitte des 20. Jahrhunderts
Provenienz: In situ vom Eigentümer gesammelt (1990er Jahre)
Beschreibung
Eine fein gearbeitete und hoch expressive Begräbnispuppe der Fali-Bevölkerung im Norden Kameruns, im weiteren Kirdi-Kulturraum. Aufbauend auf einem Eisenrahmen, wird die Figur durch eng gewickeltes Seil modelliert und anschließend mit Lederstreifen umhüllt. Ein Band aus Samenperlen (getrocknete Samen) umkreist die sehr schmale Taille und verleiht der Gesamtsilhouette Rhythmus sowie einen warmen, haptischen Kontrast.
Bedingung
Insgesamt guter Zustand mit durchgängig sichtbaren Alterungs- und Nutzungserscheinungen. Typische Abnutzung organischer Materialien (Leder/Seil), ohne größere Brüche.
Einleitung
Minimalistisch und doch kraftvoll verkörpert diese Grabfigur die nüchterne Stärke der Fali-Ritualkunst – in der die materielle Sparsamkeit und die formale Balance eine symbolische Bedeutung tragen.
Kontext / Funktion
Die Fali leben in gebirgsreichen Regionen des Nordens Kameruns. Ihre Bestattungsrituale wurden vom französischen Ethnologen Jean-Paul Lebeuf dokumentiert, darunter Zeremonien, in denen der Verstorbene vorbereitet und vor der Beisetzung präsentiert wurde. Puppen dieser Art sind eng mit diesen rituellen Kontexten verbunden.
Ästhetische / Technische Beschreibung
Dieses Beispiel basiert auf einem eisernen Armaturgerüst. Volumen werden mit eng gewickelten Seilen aufgebaut, dann mit einer zusätzlichen Schicht Lederstreifen ornamentiert, die eine dichte, grafische Oberfläche erzeugt. Die Taille wird von mehreren Strängen aus Samenperlen (getrocknete Samen) umschlossen, wodurch die Proportionen der Figur betont und der skulpturale Rhythmus verstärkt wird. Die Gesamtheit der Komposition ist ausgewogen, zurückhaltend und in ihrer Schlichtheit auffallend modern.
Bedingung
Insgesamt guter Zustand, mit natürlicher Abnutzung und kleinen Unregelmäßigkeiten, die dem Alter und der Handhabung entsprechen. Keine größeren strukturellen Schäden festgestellt.
INKLUSIVE
- Die Begräbnispuppe nur (ohne Ständer)
Der Verkäufer stellt sich vor
Titel
Fali (Kirdi-Kulturraum) Begräbnisfigur — Nordkamerun
HÖHEPUNKTE
- Authentische Fali (Kirdi-Kulturgebiet) Begräbnispuppe
- Eisenarmatur; aus Seilen gebildete Volumen mit Lederstreifenwicklung
- Taille umgeben von Samenperlen (getrocknete Samen)
Starke skulpturale Präsenz, minimalistisch und ausdrucksstark
- Vom Eigentümer vor Ort gesammelt (1990er Jahre)
Details
Ursprung: Fali (Kirdi-Kulturraum)
Land: Kamerun
Materialien: Eisen, Seil, Leder, Samen
Maße: Höhe 25 cm
Vermutetes Alter: Mitte des 20. Jahrhunderts
Provenienz: In situ vom Eigentümer gesammelt (1990er Jahre)
Beschreibung
Eine fein gearbeitete und hoch expressive Begräbnispuppe der Fali-Bevölkerung im Norden Kameruns, im weiteren Kirdi-Kulturraum. Aufbauend auf einem Eisenrahmen, wird die Figur durch eng gewickeltes Seil modelliert und anschließend mit Lederstreifen umhüllt. Ein Band aus Samenperlen (getrocknete Samen) umkreist die sehr schmale Taille und verleiht der Gesamtsilhouette Rhythmus sowie einen warmen, haptischen Kontrast.
Bedingung
Insgesamt guter Zustand mit durchgängig sichtbaren Alterungs- und Nutzungserscheinungen. Typische Abnutzung organischer Materialien (Leder/Seil), ohne größere Brüche.
Einleitung
Minimalistisch und doch kraftvoll verkörpert diese Grabfigur die nüchterne Stärke der Fali-Ritualkunst – in der die materielle Sparsamkeit und die formale Balance eine symbolische Bedeutung tragen.
Kontext / Funktion
Die Fali leben in gebirgsreichen Regionen des Nordens Kameruns. Ihre Bestattungsrituale wurden vom französischen Ethnologen Jean-Paul Lebeuf dokumentiert, darunter Zeremonien, in denen der Verstorbene vorbereitet und vor der Beisetzung präsentiert wurde. Puppen dieser Art sind eng mit diesen rituellen Kontexten verbunden.
Ästhetische / Technische Beschreibung
Dieses Beispiel basiert auf einem eisernen Armaturgerüst. Volumen werden mit eng gewickelten Seilen aufgebaut, dann mit einer zusätzlichen Schicht Lederstreifen ornamentiert, die eine dichte, grafische Oberfläche erzeugt. Die Taille wird von mehreren Strängen aus Samenperlen (getrocknete Samen) umschlossen, wodurch die Proportionen der Figur betont und der skulpturale Rhythmus verstärkt wird. Die Gesamtheit der Komposition ist ausgewogen, zurückhaltend und in ihrer Schlichtheit auffallend modern.
Bedingung
Insgesamt guter Zustand, mit natürlicher Abnutzung und kleinen Unregelmäßigkeiten, die dem Alter und der Handhabung entsprechen. Keine größeren strukturellen Schäden festgestellt.
INKLUSIVE
- Die Begräbnispuppe nur (ohne Ständer)
