Wandteppich - 44 cm - 21 cm - St. Agricola von Bologna






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Fragment einer Stickerei in vergoldetem Nué-Garn (Orfrois) - St. Agricole von Bologna - Italien, Anfang des 16. Jahrhunderts
Seltenes Fragment der Renaissance-Stickerei, ausgeführt nach der Technik des sogenannten „Or nué“ (auch manchmal „Or frois“ genannt), die aufgelegte Metallfäden mit farbigen Seidenakzenten kombiniert und so die Modellierung der Formen ermöglicht.
Die Komposition zeigt den Heiligen Agricola von Bologna, Bischof und Märtyrer, der stehend dargestellt ist, unter einer roten, stilisierten Muschel, die eine Nische oder ein architektonisch gestaltetes Gloriemotiv andeutet. Der Hintergrund präsentiert eine in Metallfäden bestickte Architektur, vermutlich eine symbolische urbane oder kirchliche Anspielung.
Der Heilige ist in ein helles Gewand gekleidet, das aus Wolle und Seide gefertigt ist, mit grünen Akzenten und Details, die mit silbernem Garn bestickt sind. Das Gesicht, fein modelliert durch Abschnitte heller Seide auf einem Metallgewebe, zeugt von einer Arbeit großer Meisterschaft.
Die rote Muschel wird aus lebhafter Seide gefertigt, die durch darauf liegende Metallfäden hervorgehoben wird und so einen deutlichen Kontrast zum Hintergrund bildet, der dicht von patinierten Silberfäden durchzogen ist.
Technik
• Metallfäden (Silber überwiegend, vermutlich ursprünglich vergoldetes Silber) abgelegt und durch Seidenstiche befestigt
• Mehrfarbige Wolle und Seide für Nelken und Kleidung
Charakteristische Arbeiten der norditalienischen Werkstätten zu Beginn des 16. Jahrhunderts
Datierung
Anfang des 16. Jahrhunderts, im Einklang mit:
• Die hieratische Behandlung der Figur
• Die architektonische Stilisierung
Die Technik des Goldnués ist noch das Erbe des 15. Jahrhunderts.
Ein altes Fragment, ausgeschnitten und unter Glas in einem hinteren Holzrahmen präsentiert.
Alterungsbedingter Verschleiß – Keine größeren sichtbaren Restaurierungen.
Provenienz: - Die Davioud-Larminet-Sammlung, Lille, Frankreich.
Die Fotos sind integraler Bestandteil der Beschreibung der Objekte und vervollständigen deren Darstellung. Sie ermöglichen es, ihren Zustand und ihre Eigenschaften zu beurteilen. Bitte prüfen Sie sie sorgfältig, bevor Sie sich verpflichten.
Der Gegenstand wird sorgfältig verpackt und mit einer Tracking-Nummer versendet, um eine schnelle und sichere Lieferung zu gewährleisten.
Viel Erfolg bei Ihren Geboten
Der Verkäufer stellt sich vor
Fragment einer Stickerei in vergoldetem Nué-Garn (Orfrois) - St. Agricole von Bologna - Italien, Anfang des 16. Jahrhunderts
Seltenes Fragment der Renaissance-Stickerei, ausgeführt nach der Technik des sogenannten „Or nué“ (auch manchmal „Or frois“ genannt), die aufgelegte Metallfäden mit farbigen Seidenakzenten kombiniert und so die Modellierung der Formen ermöglicht.
Die Komposition zeigt den Heiligen Agricola von Bologna, Bischof und Märtyrer, der stehend dargestellt ist, unter einer roten, stilisierten Muschel, die eine Nische oder ein architektonisch gestaltetes Gloriemotiv andeutet. Der Hintergrund präsentiert eine in Metallfäden bestickte Architektur, vermutlich eine symbolische urbane oder kirchliche Anspielung.
Der Heilige ist in ein helles Gewand gekleidet, das aus Wolle und Seide gefertigt ist, mit grünen Akzenten und Details, die mit silbernem Garn bestickt sind. Das Gesicht, fein modelliert durch Abschnitte heller Seide auf einem Metallgewebe, zeugt von einer Arbeit großer Meisterschaft.
Die rote Muschel wird aus lebhafter Seide gefertigt, die durch darauf liegende Metallfäden hervorgehoben wird und so einen deutlichen Kontrast zum Hintergrund bildet, der dicht von patinierten Silberfäden durchzogen ist.
Technik
• Metallfäden (Silber überwiegend, vermutlich ursprünglich vergoldetes Silber) abgelegt und durch Seidenstiche befestigt
• Mehrfarbige Wolle und Seide für Nelken und Kleidung
Charakteristische Arbeiten der norditalienischen Werkstätten zu Beginn des 16. Jahrhunderts
Datierung
Anfang des 16. Jahrhunderts, im Einklang mit:
• Die hieratische Behandlung der Figur
• Die architektonische Stilisierung
Die Technik des Goldnués ist noch das Erbe des 15. Jahrhunderts.
Ein altes Fragment, ausgeschnitten und unter Glas in einem hinteren Holzrahmen präsentiert.
Alterungsbedingter Verschleiß – Keine größeren sichtbaren Restaurierungen.
Provenienz: - Die Davioud-Larminet-Sammlung, Lille, Frankreich.
Die Fotos sind integraler Bestandteil der Beschreibung der Objekte und vervollständigen deren Darstellung. Sie ermöglichen es, ihren Zustand und ihre Eigenschaften zu beurteilen. Bitte prüfen Sie sie sorgfältig, bevor Sie sich verpflichten.
Der Gegenstand wird sorgfältig verpackt und mit einer Tracking-Nummer versendet, um eine schnelle und sichere Lieferung zu gewährleisten.
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