Vase - 109 - Amethystglas, Zinn - Trompetenförmige Vase






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Trichterförmige Vase aus amethystfarbenem, mattiertem Glas auf einem Metallfuß (Zinn), Modell 109, Frankreich, Art-Nouveau-Stil, 31 cm hoch, 15 cm breit und tief, in gutem Zustand mit leichten Alters- und Gebrauchsspuren.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Es handelt sich um eine Vase vom Trompeten- bzw. Flötenform. Der obere Teil weitet sich deutlich aus, mit einer gezahnten und gewellten Kante, die Form einer aufgeblühten Blume erinnert. Das Glas zeigt einen Farbverlauf von einem tiefen Violett an den oberen Rändern zu einem frostigen Flieder, fast durchscheinend, nach unten zur Basis.
Dieser violette Glasart wird oft als Böhmisches Glas oder Amethystglas bezeichnet. Seine Farbe wurde damals durch Zugabe von Mangandioxid zur schmelzenden Glasmasse erreicht.
Das Amethystglas „gefrostet“ (durch Säure angeätzt) ist sehr begehrt, weil es das Licht auf besondere Weise streut, was es zu einem sehr gefragten Dekorationsstück für Innenräume des „Art Déco Revival“ macht.
Der Sockel ist aus Metall (vermutlich Zinn, Silber oder versilbertem Metall) im sehr Rococo-/Art-Nouveau-Stil.
Er ist reich verziert mit Voluten, organischen Kurven und gebogenen Füßen. An der Verbindung zwischen Glas und Metall lässt sich ein dekoratives Band erkennen, verziert mit dezenten floralen Motiven.
Es war zu Beginn des 20. Jahrhunderts üblich, der Filigranität des Glaswerks eine luxuriöse und stabile Ausstrahlung zu verleihen.
Unter dem Fußgrund befindet sich die Nummer 109.
Damals (Anfang des 20. Jahrhunderts) verwendeten große Häuser wie WMF, Kralik, oder sogar französische Kristallglasfabriken Katalognr? Die Ziffer 109 diente den Arbeitern und Händlern, um genau diese Kombination „Sockel Rocaille + violette Flöte“ zu bestellen.
Vielleicht aus dem Haus D’Argyl, das zwischen 1920 und 1940 tätig war. Sie war berühmt für ihre Amethyst-/Violettglaswaren auf Metallfüßungen (oft Zinn oder versilbertes Bronze).
Zusammenarbeit: Die Gläser wurden oft von der Glashütte Saint-Denis (Legras) oder von der Verrerie d’Art Lorraine im Auftrag von D’Argyl hergestellt.
Man notierte einen kleinen Vorfall an einem Fuß, kaum wahrnehmbar.
Der Fuß war damals von einem Kunsthandwerker repariert worden.
Es handelt sich um eine Vase vom Trompeten- bzw. Flötenform. Der obere Teil weitet sich deutlich aus, mit einer gezahnten und gewellten Kante, die Form einer aufgeblühten Blume erinnert. Das Glas zeigt einen Farbverlauf von einem tiefen Violett an den oberen Rändern zu einem frostigen Flieder, fast durchscheinend, nach unten zur Basis.
Dieser violette Glasart wird oft als Böhmisches Glas oder Amethystglas bezeichnet. Seine Farbe wurde damals durch Zugabe von Mangandioxid zur schmelzenden Glasmasse erreicht.
Das Amethystglas „gefrostet“ (durch Säure angeätzt) ist sehr begehrt, weil es das Licht auf besondere Weise streut, was es zu einem sehr gefragten Dekorationsstück für Innenräume des „Art Déco Revival“ macht.
Der Sockel ist aus Metall (vermutlich Zinn, Silber oder versilbertem Metall) im sehr Rococo-/Art-Nouveau-Stil.
Er ist reich verziert mit Voluten, organischen Kurven und gebogenen Füßen. An der Verbindung zwischen Glas und Metall lässt sich ein dekoratives Band erkennen, verziert mit dezenten floralen Motiven.
Es war zu Beginn des 20. Jahrhunderts üblich, der Filigranität des Glaswerks eine luxuriöse und stabile Ausstrahlung zu verleihen.
Unter dem Fußgrund befindet sich die Nummer 109.
Damals (Anfang des 20. Jahrhunderts) verwendeten große Häuser wie WMF, Kralik, oder sogar französische Kristallglasfabriken Katalognr? Die Ziffer 109 diente den Arbeitern und Händlern, um genau diese Kombination „Sockel Rocaille + violette Flöte“ zu bestellen.
Vielleicht aus dem Haus D’Argyl, das zwischen 1920 und 1940 tätig war. Sie war berühmt für ihre Amethyst-/Violettglaswaren auf Metallfüßungen (oft Zinn oder versilbertes Bronze).
Zusammenarbeit: Die Gläser wurden oft von der Glashütte Saint-Denis (Legras) oder von der Verrerie d’Art Lorraine im Auftrag von D’Argyl hergestellt.
Man notierte einen kleinen Vorfall an einem Fuß, kaum wahrnehmbar.
Der Fuß war damals von einem Kunsthandwerker repariert worden.
