Edward Weston (1886–1958) - Tina with Tear






Über 35 Jahre Erfahrung; ehemaliger Galeriebesitzer und Kurator am Museum Folkwang.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
EDWARD WESTON - Tina with Tears, Mexico City 1923
Tina Modotti und Edward Weston reisten 1923 nach Mexiko zu Beginn einer außergewöhnlichen Periode künstlerischer Kreativität, die als Mexikanische Renaissance bekannt wurde. Obwohl diese Renaissance oft vor allem in der politisch motivierten Arbeit von Diego Rivera, David Alfaro Siqueiros und José Clemente Orozco verankert scheint, wurde sie doch von dem Beitrag Dutzender Künstlerinnen und Künstler geprägt – Mexikanerinnen und Mexikanern wie Exilanten – und schuf ein außerordentlich gastfreundliches Umfeld für innovatives künstlerisches Schaffen. Die Arbeiten, die Modotti und Weston in den 1920er-Jahren schufen, markieren den Anfang einer modernen fotografischen Ästhetik, die eine unauslöschliche Spur in der Geschichte der Fotografie Mexikos hinterließ. Sie trugen jeweils auf ihre Weise zu dieser Geschichte bei: Modotti ist bekannt für schöne Stillleben, die Raum für moderne Bilder mexikanischer Arbeiterinnen und Arbeiter sowie poetische revolutionäre Ikonen freimachten. Westons von der Piktorialismus geprägte Bildsprache wich scharfäkten, klaren, „straight“ Fotos und einer Auseinandersetzung mit der Form. In diesem exquisit produzierten Buch ist außerdem eine Auswahl von Bildern zweier mexikanischer Fotografen enthalten, Manuel Álvarez Bravo und Mariana Yampolsky, deren Arbeiten von diesen beiden Fremden beeinflusst wurden.
Weston und Modotti reisten 1923 gemeinsam nach Mexiko – am Anfang ihrer Liebesaffäre, er, um einen künstlerischen Durchbruch zu suchen, und sie, um ihre Fähigkeiten als Fotografin weiter auszugestalten. Die Reise veränderte ihre künstlerischen Visionen und "markierte den Beginn einer modernistischen fotografischen Ästhetik." Modottis Faszination für die sozialen Bedingungen in Mexiko und Westons formale Reaktion auf die Landschaft erzeugen eine eindringliche visuelle und intellektuelle Gegenüberstellung. Ihr gemeinsamer Blick für Komposition, ihr gegenseitiger Einfluss und ihre individuellen Reaktionen auf das postrevolutionäre Mexiko der 1920er-Jahre offenbaren eine spürbare Chemie zwischen ihnen. Diese exquisit präsentierte Folge von Fotografien kommentiert nicht nur den kollektiven künstlerischen Prozess, sondern zeigt, wie zwei Künstler einander beeinflussen und inspirieren können, dabei aber eigenständige, unverwechselbare Persönlichkeiten bleiben – ein Kommentar zu menschlicher Liebe und Beziehungen in großem Maßstab.
EDWARD WESTON - Tina with Tears, Mexico City 1923
Tina Modotti und Edward Weston reisten 1923 nach Mexiko zu Beginn einer außergewöhnlichen Periode künstlerischer Kreativität, die als Mexikanische Renaissance bekannt wurde. Obwohl diese Renaissance oft vor allem in der politisch motivierten Arbeit von Diego Rivera, David Alfaro Siqueiros und José Clemente Orozco verankert scheint, wurde sie doch von dem Beitrag Dutzender Künstlerinnen und Künstler geprägt – Mexikanerinnen und Mexikanern wie Exilanten – und schuf ein außerordentlich gastfreundliches Umfeld für innovatives künstlerisches Schaffen. Die Arbeiten, die Modotti und Weston in den 1920er-Jahren schufen, markieren den Anfang einer modernen fotografischen Ästhetik, die eine unauslöschliche Spur in der Geschichte der Fotografie Mexikos hinterließ. Sie trugen jeweils auf ihre Weise zu dieser Geschichte bei: Modotti ist bekannt für schöne Stillleben, die Raum für moderne Bilder mexikanischer Arbeiterinnen und Arbeiter sowie poetische revolutionäre Ikonen freimachten. Westons von der Piktorialismus geprägte Bildsprache wich scharfäkten, klaren, „straight“ Fotos und einer Auseinandersetzung mit der Form. In diesem exquisit produzierten Buch ist außerdem eine Auswahl von Bildern zweier mexikanischer Fotografen enthalten, Manuel Álvarez Bravo und Mariana Yampolsky, deren Arbeiten von diesen beiden Fremden beeinflusst wurden.
Weston und Modotti reisten 1923 gemeinsam nach Mexiko – am Anfang ihrer Liebesaffäre, er, um einen künstlerischen Durchbruch zu suchen, und sie, um ihre Fähigkeiten als Fotografin weiter auszugestalten. Die Reise veränderte ihre künstlerischen Visionen und "markierte den Beginn einer modernistischen fotografischen Ästhetik." Modottis Faszination für die sozialen Bedingungen in Mexiko und Westons formale Reaktion auf die Landschaft erzeugen eine eindringliche visuelle und intellektuelle Gegenüberstellung. Ihr gemeinsamer Blick für Komposition, ihr gegenseitiger Einfluss und ihre individuellen Reaktionen auf das postrevolutionäre Mexiko der 1920er-Jahre offenbaren eine spürbare Chemie zwischen ihnen. Diese exquisit präsentierte Folge von Fotografien kommentiert nicht nur den kollektiven künstlerischen Prozess, sondern zeigt, wie zwei Künstler einander beeinflussen und inspirieren können, dabei aber eigenständige, unverwechselbare Persönlichkeiten bleiben – ein Kommentar zu menschlicher Liebe und Beziehungen in großem Maßstab.
