Various - 8 Persian Art Books - 2002-2018





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1. Shahnameh: The Epic of the Persian Kings, Ferdowsi, Vorwort von Sheila Canby, 2013, 570 Seiten, Englisch, Hardcover mit Schutzumschlag, enthält eine persönliche Geschenknotiz auf der Titelseite
Shahnameh: The Epic of the Persian Kings (2013) ist eine prächtig illustrierte Ausgabe des größten literarischen Meisterwerks Persiens, ursprünglich vom Dichter Abolqasem Ferdowsi vor über tausend Jahren verfasst. Übersetzt und prosaisch adaptiert von Ahmad Sadri und illustriert von Hamid Rahmanian, einem John Guggenheim Fellow, bietet dieses bahnbrechende 570 Seiten umfassende Hardcover-Werk — präsentiert in einem vergoldeten Schutzumschlag — eine antike Sage in lebendiger, zeitgenössischer Form.
Die Erzählung spannt den gesamten Bogen der persischen Zivilisation auf, von der mythologischen Weltentstehung und dem Aufstieg der ersten persischen Könige bis zur arabischen Eroberung Irans im siebten Jahrhundert. Sie verweben Mythos, Geschichte und Poesie zu einem Gewebe aus übermenschlichen Helden, magischen Kreaturen, legendären Schlachten und zeitlosen Liebesgeschichten. Die mehr als 500 Farbbilder des Buches sind als kunstvolle Collagen gestaltet, die aus Tausenden illuminierten Handschriften, Miniaturen und Lithografien vom 13. bis 19. Jahrhundert stammen. Das Vorwort stammt von Sheila Canby, Kuratorin für Patti Cadby Birch am Metropolitan Museum of Art, New York. Diese Ausgabe enthält eine persönliche Geschenksinschrift auf der Titelseite.
Hinweis zur persönlichen Geschenkinschrift: Die handschriftliche Widmung verleiht diesem bereits sammelwürdigen Band eine einzigartige sentimentale und provenance-bezogene Wertschöpfung.
2. Technologies of the Image: Art in 19th-Century Iran, Herausgeber/Autoren: Herausgegeben von David J. Roxburgh und Mary McWilliams, mit Beiträgen von Farshid Emami und Mira Xenia Schwerda, 173 Seiten, 2017, Hardcover in Englisch
Technologies of the Image ist ein illustrierter Katalog und eine wissenschaftliche Erkundung der visuellen Kultur im Iran des 19. Jahrhunderts unter der Qajar-Dynastie, einer Ära, die tiefgreifende Veränderungen darin erlebte, wie Bilder geschaffen, zirkuliert und verstanden wurden. Das Buch begleitet eine Ausstellung der Harvard Art Museums und vereint Essays, die vier zentrale Medien untersuchen — Lackwaren, Malerei und Zeichnung auf Papier, Lithografie und Fotografie — um zu zeigen, wie neue Technologien und kultureller Austausch die iranische Kunst beeinflussten. Anstatt diese Medien isoliert zu betrachten, erforschen die Autorinnen und Autoren ihre miteinander verflochtenen Historien und zeigen, wie gedruckte Bilder, Photochromen und europäische Importe künstlerische Praktiken über soziale Kontexte hinweg prägten. Der Katalog präsentiert Werke von aufwendig verzierten Lackobjekten bis hin zu frühen iranischen Fotoporträts und betont, wie Bilder über Formate hinweg bewegt wurden. Dabei wird älteren Narrativen, die die iranische Kunst des 19. Jahrhunderts marginalisieren, widersprochen und stattdessen ein dynamisches Bild künstlerischer Innovation im Wandel der Technik, globaler Einflüsse und lokaler Kreativität gezeigt. Reiche Illustrierung und fundierte historische Forschung machen das Buch zu einer umfassenden Darstellung sowohl der elitären als auch der populären visuelle Kultur in einer Epoche künstlerischer Transformation.
3. Beauty and Belief: Crossing Bridges with the Arts of Islamic Culture, Sabiha Al Khemir, 2012, 264 Seiten, Hardcover in Englisch
Beauty and Belief: Crossing Bridges with the Arts of Islamic Culture ist ein reich illustriertes Ausstellungs-katalog und ein einführendes Verständnis der islamischen Kunst, verfasst von der Wissenschaftlerin Sabiha Al Khemir. Das Buch erschien zur Begleitung der gleichnamigen, bedeutenden Wanderausstellung, die 2012 am Brigham Young University Museum of Art erstmals zu sehen war und später durch verschiedene US-Museen tourte. Hauptanliegen des Werkes ist es, die Frage „Was macht islamische Kunst islamisch?“ durch thematische Abschnitte zu beantworten, die zentrale Aspekte der künstlerischen Produktion in der islamischen Welt behandeln — darunter Kalligraphie („das Wort“), figürliche Darstellung und eindrucksvolle Muster. Aus über 250 Objekten aus zehn Ländern und mehreren Leihgebern schöpfend, verbindet der Katalog historischen Kontext, kulturelle Interpretation und visuelle Wertschätzung. Aufsätze und Objekteinträge führen den Leser durch spirituelle und ästhetische Prinzipien, die Werke von Manuskripten und Metallarbeiten bis zu Keramik und Textilien zugrunde liegen. Durch seinen inklusive, pädagogischen Ansatz lädt Beauty and Belief die Leser ein, sich intensiv mit der islamischen Kultur auseinanderzusetzen, Annahmen herauszufordern und durch die universelle Sprache der Schönheit interkulturelles Verständnis zu fördern.
Veröffentlicht anlässlich der Ausstellung im Brigham Young University Museum of Art, 264 Seiten, Hardcover in Englisch — großzügig illustrierter Kunstkatalog mit Aufsätzen, Objekteinträgen und Glossar.
4. Empire des Roses: Chefs-d’oeuvre de l’art persan du XIXe siècle, Snoeck, Louvre, 2018, 425 Seiten, Harback in Französisch
Empire of Roses: Meisterwerke der persischen Kunst des 19. Jahrhunderts
(Empire des Roses, Snoeck/Louvre, 2018, 425 S.)
Veröffentlicht anlässlich einer Ausstellung im Musée du Louvre, bietet dieser reich illustrierte Hardcover-Katalog eine detaillierte Erkundung der außerordentlichen Blüte persischer Kunst während der Qajar-Dynastie (1796–1925). Der Band versammelt Meisterwerke aus Malerei, Lackarbeiten, Textilien, Schmuck, Emaille und dekorativen Objekten, geschaffen unter der Schirmherrschaft der Qajar-Herrscher, insbesondere Fath Ali Shah und Naser al-Din Shah. Der Titel verweist auf die Rose, ein zentrales Motiv in persischer Kultur, Poesie und Bildender Kunst, das sowohl königliche Macht als auch romantischen Idealismus symbolisiert.
Wissenschaftliche Essays führender Spezialisten untersuchen, wie qajarische Künstler antike iranische Traditionen mit Einflüssen europäischer akademischer Malerei synthetisierten und so eine eigenständige und lebendige Ästhetik schufen. Der Katalog präsentiert Werke aus der eigenen Sammlung des Louvre sowie Leihgaben aus bedeutenden internationalen Museen und privaten Sammlungen und bietet eine umfassende Neubewertung einer Epoche, die in der Geschichte der islamischen Kunst lange unterbewertet wurde.
5. Persian Art: Collecting the Arts of Iran for the V&A Moyà Carey, 2017, 272 Seiten, Hardcover in Englisch
Persian Art: Collecting the Arts of Iran for the V&A
Moya Carey, V&A Publishing, 2017, 272 Seiten
Verfasst von Moya Carey, Kuratorin der Iran Heritage Foundation am Victoria and Albert Museum, bietet dieses reich illustrierte, fachlich fundierte Werkspur die Entstehung der berühmten iranischen Sammlungen des V&A, die vornehmlich zwischen 1873 und 1893 zusammengetragen wurden. Das Buch konzentriert sich auf eine definierende Periode des Kontakts zwischen dem viktorianischen Großbritannien und dem Quran-Iran und untersucht, wie die Bestände des Museums — zwölf Jahrhunderte iranischer Kulturgeschichte umfassend — durch ein Netzwerk von Architekten, Diplomaten, Händlern und Handwerkern systematisch erworben wurden.
Strukturiert um vier fundierte Fallstudien, untersucht das Buch Figuren wie Robert Murdoch Smith, Owen Jones, William Morris und William De Morgan und zeigt, wie kommerzieller Ehrgeiz, imperiale Politik und echte ästhetische Faszination die europäische Auseinandersetzung mit persischen visuellen Traditionen formten. Höhepunkte sind die Geschichte des legendären Ardabil-Teppichs und bisher unveröffentlichtes Archivmaterial. Ein wegweisender Beitrag zur Geschichte des Sammelns und der islamischen Kunstforschung.
6. Pattern and Light: Aga Khan Museum, Skira Rizzoli, 2014, 176 Seiten, Hardcover in Englisch
Veröffentlicht anlässlich der Eröffnung des Aga Khan Museums in Toronto, dient dieses elegante Werk sowohl als ein Einführungskatalog als auch als visuelle Feier einer der feinsten Sammlungen islamischer Kunst und Architektur weltweit. Das Museum selbst, entworfen vom renommierten japanischen Architekten Fumihiko Maki, wird hier zusammen mit der außergewöhnlichen ständigen Sammlung vorgestellt, die unter der Schirmherrschaft Seiner Hoheit des Aga Khan zusammengetragen wurde.
Das Buch zeigt ca. 100 Meisterwerke, die sich über dreizehn Jahrhunderte erstrecken und eine weite geografische Bogenlinie vom maurischen Spanien bis zum Mogul-Indien umfassen, darunter illuminierte Manuskripte, Keramik, Metallarbeiten, Textilien, wissenschaftliche Instrumente und architektonische Elemente. Der Titel spiegelt zwei Leitmotive wider: die mathematische Raffinesse islamischer dekorativer Künste und die spirituelle sowie ästhetische Bedeutung von Licht in der islamischen Kultur und Architektur.
Wissenschaftlich und dennoch zugänglich setzen die Texte jedes Objekt in seinen historischen und kulturellen Kontext, was dieses Werk zu einer idealen Einführung in islamische künstlerische Traditionen für Laien wie Fachleute macht. Die hervorragende Fotografie von Gary Otte schmeichelt dem Objekt in all seiner Schönheit und Handwerkskunst.
7. The Golden Age of Persian Art 1501-1722, Sheila R Canby, 2002, 192 Seiten, Softcover in Englisch
Geschrieben von Sheila R. Canby, vormals Kuratorin der Islamischen Kunst am British Museum und eine der führenden Autoritäten zur persischen Kunst, bietet diese kompakte, aber autoritative Übersicht den gesamten Safavid-Zeitraum, der weithin als das brillanteste Kapitel der iranischen Kunstgeschichte gilt. Das Buch beleuchtet die außergewöhnliche kulturelle Blüte, die unter der dynastischen Schirmherrschaft der Safaviden vom Regentschaftszeitraum Ismail I. bis zum Fall der Dynastie im Jahr 1722 entfaltete.
Canby führt den Leser durch das volle Spektrum Safavidischer künstlerischer Produktion, einschließlich Teppichweberei, Manuskriptillumination und Malerei, Buchbinderei, Lackarbeiten, Metallarbeiten, Keramik, Glas und Textilien. Besonderes Augenmerk gilt den legendären königlichen Werkstätten, dem kitabkhana, und einzelnen Meisterkünstlern wie Riza Abbasi. Das Buch untersucht auch die Rolle der Safavidischen Hofstädte — Tabriz, Qazvin und vor allem Isfahan — als Zentren von Patrimonium und künstlerischer Innovation.
Klar geschrieben und großzügig illustriert bleibt der Band eine wesentliche und zugängliche Einführung in die Safavidische Kunst für Studierende, Sammler und allgemeine Leser.
8. In the garden of Isfahan: Islamic Architecture from the 16th to the 18th century, Werner Blaser, Niggli Verlag, 2010, 147 Seiten, Hardcover auf Deutsch und Englisch
Ein altes persisches Sprichwort besagt: „Isfahan ist die halbe Welt“, und dieses opulente, reich bebilderte Werk des bekannten Schweizer Architektenfotografen und Architekten Werner Blaser würdigt dieses anhaltende Ansehen. Geboren in Basel und ausgebildet bei Alvar Aalto, bevor er mit Mies van der Rohe am Illinois Institute of Technology in Chicago in Kontakt trat, bringt Blaser eine deutlich moderne architektonische Sensibilität in seine leidenschaftliche Studie über Safaviden-Isfahan ein.
Der Fokus des Buches liegt auf den großen Denkmälern der Blütezeit Isfahans unter der Safavid-Dynastie und behandelt die legendären Gartenkomplexe der Stadt, grandiose Boulevards, überdachte Brücken, Moscheen, Minarette und Paläste — insbesondere den prächtigen Naghsh-e Jahan-Platz, UNESCO-Weltkulturerbe. Blasers zentrale These ist, dass islamische Gartengestaltung mit ihren geometrisch geordneten Layouts und paradiesischem Symbolgehalt eine der höchsten Leistungen der Weltarchitektur darstellt, in der die Natur selbst zu einem Kunstwerk wird. Der zweisprachige Text auf Deutsch und Englisch wird von einem Vorwort von Babak Dehchaman begleitet und mit farbigen sowie Schwarz-Weiß-Fotografien sowie architektonischen Federzeichnungen illustriert.
1. Shahnameh: The Epic of the Persian Kings, Ferdowsi, Vorwort von Sheila Canby, 2013, 570 Seiten, Englisch, Hardcover mit Schutzumschlag, enthält eine persönliche Geschenknotiz auf der Titelseite
Shahnameh: The Epic of the Persian Kings (2013) ist eine prächtig illustrierte Ausgabe des größten literarischen Meisterwerks Persiens, ursprünglich vom Dichter Abolqasem Ferdowsi vor über tausend Jahren verfasst. Übersetzt und prosaisch adaptiert von Ahmad Sadri und illustriert von Hamid Rahmanian, einem John Guggenheim Fellow, bietet dieses bahnbrechende 570 Seiten umfassende Hardcover-Werk — präsentiert in einem vergoldeten Schutzumschlag — eine antike Sage in lebendiger, zeitgenössischer Form.
Die Erzählung spannt den gesamten Bogen der persischen Zivilisation auf, von der mythologischen Weltentstehung und dem Aufstieg der ersten persischen Könige bis zur arabischen Eroberung Irans im siebten Jahrhundert. Sie verweben Mythos, Geschichte und Poesie zu einem Gewebe aus übermenschlichen Helden, magischen Kreaturen, legendären Schlachten und zeitlosen Liebesgeschichten. Die mehr als 500 Farbbilder des Buches sind als kunstvolle Collagen gestaltet, die aus Tausenden illuminierten Handschriften, Miniaturen und Lithografien vom 13. bis 19. Jahrhundert stammen. Das Vorwort stammt von Sheila Canby, Kuratorin für Patti Cadby Birch am Metropolitan Museum of Art, New York. Diese Ausgabe enthält eine persönliche Geschenksinschrift auf der Titelseite.
Hinweis zur persönlichen Geschenkinschrift: Die handschriftliche Widmung verleiht diesem bereits sammelwürdigen Band eine einzigartige sentimentale und provenance-bezogene Wertschöpfung.
2. Technologies of the Image: Art in 19th-Century Iran, Herausgeber/Autoren: Herausgegeben von David J. Roxburgh und Mary McWilliams, mit Beiträgen von Farshid Emami und Mira Xenia Schwerda, 173 Seiten, 2017, Hardcover in Englisch
Technologies of the Image ist ein illustrierter Katalog und eine wissenschaftliche Erkundung der visuellen Kultur im Iran des 19. Jahrhunderts unter der Qajar-Dynastie, einer Ära, die tiefgreifende Veränderungen darin erlebte, wie Bilder geschaffen, zirkuliert und verstanden wurden. Das Buch begleitet eine Ausstellung der Harvard Art Museums und vereint Essays, die vier zentrale Medien untersuchen — Lackwaren, Malerei und Zeichnung auf Papier, Lithografie und Fotografie — um zu zeigen, wie neue Technologien und kultureller Austausch die iranische Kunst beeinflussten. Anstatt diese Medien isoliert zu betrachten, erforschen die Autorinnen und Autoren ihre miteinander verflochtenen Historien und zeigen, wie gedruckte Bilder, Photochromen und europäische Importe künstlerische Praktiken über soziale Kontexte hinweg prägten. Der Katalog präsentiert Werke von aufwendig verzierten Lackobjekten bis hin zu frühen iranischen Fotoporträts und betont, wie Bilder über Formate hinweg bewegt wurden. Dabei wird älteren Narrativen, die die iranische Kunst des 19. Jahrhunderts marginalisieren, widersprochen und stattdessen ein dynamisches Bild künstlerischer Innovation im Wandel der Technik, globaler Einflüsse und lokaler Kreativität gezeigt. Reiche Illustrierung und fundierte historische Forschung machen das Buch zu einer umfassenden Darstellung sowohl der elitären als auch der populären visuelle Kultur in einer Epoche künstlerischer Transformation.
3. Beauty and Belief: Crossing Bridges with the Arts of Islamic Culture, Sabiha Al Khemir, 2012, 264 Seiten, Hardcover in Englisch
Beauty and Belief: Crossing Bridges with the Arts of Islamic Culture ist ein reich illustriertes Ausstellungs-katalog und ein einführendes Verständnis der islamischen Kunst, verfasst von der Wissenschaftlerin Sabiha Al Khemir. Das Buch erschien zur Begleitung der gleichnamigen, bedeutenden Wanderausstellung, die 2012 am Brigham Young University Museum of Art erstmals zu sehen war und später durch verschiedene US-Museen tourte. Hauptanliegen des Werkes ist es, die Frage „Was macht islamische Kunst islamisch?“ durch thematische Abschnitte zu beantworten, die zentrale Aspekte der künstlerischen Produktion in der islamischen Welt behandeln — darunter Kalligraphie („das Wort“), figürliche Darstellung und eindrucksvolle Muster. Aus über 250 Objekten aus zehn Ländern und mehreren Leihgebern schöpfend, verbindet der Katalog historischen Kontext, kulturelle Interpretation und visuelle Wertschätzung. Aufsätze und Objekteinträge führen den Leser durch spirituelle und ästhetische Prinzipien, die Werke von Manuskripten und Metallarbeiten bis zu Keramik und Textilien zugrunde liegen. Durch seinen inklusive, pädagogischen Ansatz lädt Beauty and Belief die Leser ein, sich intensiv mit der islamischen Kultur auseinanderzusetzen, Annahmen herauszufordern und durch die universelle Sprache der Schönheit interkulturelles Verständnis zu fördern.
Veröffentlicht anlässlich der Ausstellung im Brigham Young University Museum of Art, 264 Seiten, Hardcover in Englisch — großzügig illustrierter Kunstkatalog mit Aufsätzen, Objekteinträgen und Glossar.
4. Empire des Roses: Chefs-d’oeuvre de l’art persan du XIXe siècle, Snoeck, Louvre, 2018, 425 Seiten, Harback in Französisch
Empire of Roses: Meisterwerke der persischen Kunst des 19. Jahrhunderts
(Empire des Roses, Snoeck/Louvre, 2018, 425 S.)
Veröffentlicht anlässlich einer Ausstellung im Musée du Louvre, bietet dieser reich illustrierte Hardcover-Katalog eine detaillierte Erkundung der außerordentlichen Blüte persischer Kunst während der Qajar-Dynastie (1796–1925). Der Band versammelt Meisterwerke aus Malerei, Lackarbeiten, Textilien, Schmuck, Emaille und dekorativen Objekten, geschaffen unter der Schirmherrschaft der Qajar-Herrscher, insbesondere Fath Ali Shah und Naser al-Din Shah. Der Titel verweist auf die Rose, ein zentrales Motiv in persischer Kultur, Poesie und Bildender Kunst, das sowohl königliche Macht als auch romantischen Idealismus symbolisiert.
Wissenschaftliche Essays führender Spezialisten untersuchen, wie qajarische Künstler antike iranische Traditionen mit Einflüssen europäischer akademischer Malerei synthetisierten und so eine eigenständige und lebendige Ästhetik schufen. Der Katalog präsentiert Werke aus der eigenen Sammlung des Louvre sowie Leihgaben aus bedeutenden internationalen Museen und privaten Sammlungen und bietet eine umfassende Neubewertung einer Epoche, die in der Geschichte der islamischen Kunst lange unterbewertet wurde.
5. Persian Art: Collecting the Arts of Iran for the V&A Moyà Carey, 2017, 272 Seiten, Hardcover in Englisch
Persian Art: Collecting the Arts of Iran for the V&A
Moya Carey, V&A Publishing, 2017, 272 Seiten
Verfasst von Moya Carey, Kuratorin der Iran Heritage Foundation am Victoria and Albert Museum, bietet dieses reich illustrierte, fachlich fundierte Werkspur die Entstehung der berühmten iranischen Sammlungen des V&A, die vornehmlich zwischen 1873 und 1893 zusammengetragen wurden. Das Buch konzentriert sich auf eine definierende Periode des Kontakts zwischen dem viktorianischen Großbritannien und dem Quran-Iran und untersucht, wie die Bestände des Museums — zwölf Jahrhunderte iranischer Kulturgeschichte umfassend — durch ein Netzwerk von Architekten, Diplomaten, Händlern und Handwerkern systematisch erworben wurden.
Strukturiert um vier fundierte Fallstudien, untersucht das Buch Figuren wie Robert Murdoch Smith, Owen Jones, William Morris und William De Morgan und zeigt, wie kommerzieller Ehrgeiz, imperiale Politik und echte ästhetische Faszination die europäische Auseinandersetzung mit persischen visuellen Traditionen formten. Höhepunkte sind die Geschichte des legendären Ardabil-Teppichs und bisher unveröffentlichtes Archivmaterial. Ein wegweisender Beitrag zur Geschichte des Sammelns und der islamischen Kunstforschung.
6. Pattern and Light: Aga Khan Museum, Skira Rizzoli, 2014, 176 Seiten, Hardcover in Englisch
Veröffentlicht anlässlich der Eröffnung des Aga Khan Museums in Toronto, dient dieses elegante Werk sowohl als ein Einführungskatalog als auch als visuelle Feier einer der feinsten Sammlungen islamischer Kunst und Architektur weltweit. Das Museum selbst, entworfen vom renommierten japanischen Architekten Fumihiko Maki, wird hier zusammen mit der außergewöhnlichen ständigen Sammlung vorgestellt, die unter der Schirmherrschaft Seiner Hoheit des Aga Khan zusammengetragen wurde.
Das Buch zeigt ca. 100 Meisterwerke, die sich über dreizehn Jahrhunderte erstrecken und eine weite geografische Bogenlinie vom maurischen Spanien bis zum Mogul-Indien umfassen, darunter illuminierte Manuskripte, Keramik, Metallarbeiten, Textilien, wissenschaftliche Instrumente und architektonische Elemente. Der Titel spiegelt zwei Leitmotive wider: die mathematische Raffinesse islamischer dekorativer Künste und die spirituelle sowie ästhetische Bedeutung von Licht in der islamischen Kultur und Architektur.
Wissenschaftlich und dennoch zugänglich setzen die Texte jedes Objekt in seinen historischen und kulturellen Kontext, was dieses Werk zu einer idealen Einführung in islamische künstlerische Traditionen für Laien wie Fachleute macht. Die hervorragende Fotografie von Gary Otte schmeichelt dem Objekt in all seiner Schönheit und Handwerkskunst.
7. The Golden Age of Persian Art 1501-1722, Sheila R Canby, 2002, 192 Seiten, Softcover in Englisch
Geschrieben von Sheila R. Canby, vormals Kuratorin der Islamischen Kunst am British Museum und eine der führenden Autoritäten zur persischen Kunst, bietet diese kompakte, aber autoritative Übersicht den gesamten Safavid-Zeitraum, der weithin als das brillanteste Kapitel der iranischen Kunstgeschichte gilt. Das Buch beleuchtet die außergewöhnliche kulturelle Blüte, die unter der dynastischen Schirmherrschaft der Safaviden vom Regentschaftszeitraum Ismail I. bis zum Fall der Dynastie im Jahr 1722 entfaltete.
Canby führt den Leser durch das volle Spektrum Safavidischer künstlerischer Produktion, einschließlich Teppichweberei, Manuskriptillumination und Malerei, Buchbinderei, Lackarbeiten, Metallarbeiten, Keramik, Glas und Textilien. Besonderes Augenmerk gilt den legendären königlichen Werkstätten, dem kitabkhana, und einzelnen Meisterkünstlern wie Riza Abbasi. Das Buch untersucht auch die Rolle der Safavidischen Hofstädte — Tabriz, Qazvin und vor allem Isfahan — als Zentren von Patrimonium und künstlerischer Innovation.
Klar geschrieben und großzügig illustriert bleibt der Band eine wesentliche und zugängliche Einführung in die Safavidische Kunst für Studierende, Sammler und allgemeine Leser.
8. In the garden of Isfahan: Islamic Architecture from the 16th to the 18th century, Werner Blaser, Niggli Verlag, 2010, 147 Seiten, Hardcover auf Deutsch und Englisch
Ein altes persisches Sprichwort besagt: „Isfahan ist die halbe Welt“, und dieses opulente, reich bebilderte Werk des bekannten Schweizer Architektenfotografen und Architekten Werner Blaser würdigt dieses anhaltende Ansehen. Geboren in Basel und ausgebildet bei Alvar Aalto, bevor er mit Mies van der Rohe am Illinois Institute of Technology in Chicago in Kontakt trat, bringt Blaser eine deutlich moderne architektonische Sensibilität in seine leidenschaftliche Studie über Safaviden-Isfahan ein.
Der Fokus des Buches liegt auf den großen Denkmälern der Blütezeit Isfahans unter der Safavid-Dynastie und behandelt die legendären Gartenkomplexe der Stadt, grandiose Boulevards, überdachte Brücken, Moscheen, Minarette und Paläste — insbesondere den prächtigen Naghsh-e Jahan-Platz, UNESCO-Weltkulturerbe. Blasers zentrale These ist, dass islamische Gartengestaltung mit ihren geometrisch geordneten Layouts und paradiesischem Symbolgehalt eine der höchsten Leistungen der Weltarchitektur darstellt, in der die Natur selbst zu einem Kunstwerk wird. Der zweisprachige Text auf Deutsch und Englisch wird von einem Vorwort von Babak Dehchaman begleitet und mit farbigen sowie Schwarz-Weiß-Fotografien sowie architektonischen Federzeichnungen illustriert.
