Eine Holzmaske - Baule - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)

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Dimitri André
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Ein Baule-Holzmaske aus Beomi, Elfenbeinküste, 30 cm hoch, 1,1 kg schwer, mit Ständer, in fairem Zustand, Titel 'A wooden mask', Herkunft Beomi.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Eine Baulé-Maske, Elfenbeinküste, gesammelt in der Beomi-Region, von hohler, ovaler Form, mit einem spitzen Mund unter einer schlanken Nase, eingerahmt von schmalen, durchbohrten Augen; eine ausgedünnte, gerippte Frisur, auf der ein Vogel thront, dessen Schnabelspitze abgebrochen und fehlend ist; graue, gealterte Patina, leicht verkrustet, inkl. Ständer.

Susan Mullin Vogel’s Baule: African Art, Western Eyes (Yale University Press, 1997) bietet den umfassendsten kontextuellen Rahmen zum Verständnis von Baulé-Masken, einschließlich jener, die in Regionen wie Beomi gesammelt wurden, auch wenn sie nicht systematisch jeden lokalen Variantenkatalog erstellt. Ihre Arbeit verschiebt den Fokus von westlichen ästhetischen Kategorien darauf, wie die Baulé selbst ihre Kunst erleben und nutzen.

Laut Vogel sind Baulé-Masken nicht einfach dekorative Objekte, sondern in Aufführung, sozialem Leben und in mehreren „Weisen des Sehens“ eingebettet. Sie betont, dass Masken oft Teil öffentlicher Aufführungen wie den Gbagba/Mblo-Tänzen sind, in denen Masken reale Gemeinschaftsmitglieder karikieren, ehren oder kommentieren. Diese Porträtmasken—manchmal als Ndoma bezeichnet, wenn sie mit dem Namen einer Person verbunden sind—verkörpern den Kernstil der Baulé-Skulptur: verfeinerte Gesichtszüge, introspektiver Blick und ausgewogene Komposition.

Vogel hebt außerdem hervor, dass Ornamente oder strukturelle Auswüchse auf Masken (wie Hörner oder dekorative Elemente über dem Gesicht) typischerweise nicht wörtliche tierische Attribute mit festgelegter mythologischer Bedeutung sind. Stattdessen sind sie ästhetische Komponenten, die wegen ihrer Schönheit gewählt werden und zum Gesamtharmonie der Arbeit beitragen, im Einklang mit einer weiteren Beobachtung in der Fachliteratur, dass Baulé Ornamentik oft formale Balance und verfeinerten Stil verstärkt statt als einfache symbolische Zeichen zu fungieren.

Ein zentrales Argument, das Vogel macht, ist, dass Baulé Objekte in unterschiedlichen Kontexten begegnet werden, die beeinflussen, wie sie gesehen werden—von öffentlichen Tanzaufführungen über private Schreinverwendungen bis hin zu heiligen Gegenständen, die außerhalb ritualer Kontexte nicht direkt betrachtet werden dürfen. Diese kulturelle Erkenntnistheorie des „Sehens“ ist entscheidend für das Verständnis von Masken: Sie sind dynamisch innerhalb von Aufführung und sozialer Interaktion, nicht statische Kunstobjekte, die isoliert bewundert werden.

Zusammengefasst: Baulé-Masken aus Beomi oder dem umliegenden zentralen Côte d’Ivoire sollten nicht nur im Hinblick auf Form und Ornament verstanden werden, sondern als interaktive kulturelle Artefakte, deren Design, Ausschmückung und Aufführungsgebrauch mehrere Bedeutungsebenen der Baulé Ausdruckskultur widerspiegeln—genau der interpretativen Rahmen, den Susan Vogel in Baule: African Art, Western Eyes entwickelt hat.

CAB33133

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Eine Baulé-Maske, Elfenbeinküste, gesammelt in der Beomi-Region, von hohler, ovaler Form, mit einem spitzen Mund unter einer schlanken Nase, eingerahmt von schmalen, durchbohrten Augen; eine ausgedünnte, gerippte Frisur, auf der ein Vogel thront, dessen Schnabelspitze abgebrochen und fehlend ist; graue, gealterte Patina, leicht verkrustet, inkl. Ständer.

Susan Mullin Vogel’s Baule: African Art, Western Eyes (Yale University Press, 1997) bietet den umfassendsten kontextuellen Rahmen zum Verständnis von Baulé-Masken, einschließlich jener, die in Regionen wie Beomi gesammelt wurden, auch wenn sie nicht systematisch jeden lokalen Variantenkatalog erstellt. Ihre Arbeit verschiebt den Fokus von westlichen ästhetischen Kategorien darauf, wie die Baulé selbst ihre Kunst erleben und nutzen.

Laut Vogel sind Baulé-Masken nicht einfach dekorative Objekte, sondern in Aufführung, sozialem Leben und in mehreren „Weisen des Sehens“ eingebettet. Sie betont, dass Masken oft Teil öffentlicher Aufführungen wie den Gbagba/Mblo-Tänzen sind, in denen Masken reale Gemeinschaftsmitglieder karikieren, ehren oder kommentieren. Diese Porträtmasken—manchmal als Ndoma bezeichnet, wenn sie mit dem Namen einer Person verbunden sind—verkörpern den Kernstil der Baulé-Skulptur: verfeinerte Gesichtszüge, introspektiver Blick und ausgewogene Komposition.

Vogel hebt außerdem hervor, dass Ornamente oder strukturelle Auswüchse auf Masken (wie Hörner oder dekorative Elemente über dem Gesicht) typischerweise nicht wörtliche tierische Attribute mit festgelegter mythologischer Bedeutung sind. Stattdessen sind sie ästhetische Komponenten, die wegen ihrer Schönheit gewählt werden und zum Gesamtharmonie der Arbeit beitragen, im Einklang mit einer weiteren Beobachtung in der Fachliteratur, dass Baulé Ornamentik oft formale Balance und verfeinerten Stil verstärkt statt als einfache symbolische Zeichen zu fungieren.

Ein zentrales Argument, das Vogel macht, ist, dass Baulé Objekte in unterschiedlichen Kontexten begegnet werden, die beeinflussen, wie sie gesehen werden—von öffentlichen Tanzaufführungen über private Schreinverwendungen bis hin zu heiligen Gegenständen, die außerhalb ritualer Kontexte nicht direkt betrachtet werden dürfen. Diese kulturelle Erkenntnistheorie des „Sehens“ ist entscheidend für das Verständnis von Masken: Sie sind dynamisch innerhalb von Aufführung und sozialer Interaktion, nicht statische Kunstobjekte, die isoliert bewundert werden.

Zusammengefasst: Baulé-Masken aus Beomi oder dem umliegenden zentralen Côte d’Ivoire sollten nicht nur im Hinblick auf Form und Ornament verstanden werden, sondern als interaktive kulturelle Artefakte, deren Design, Ausschmückung und Aufführungsgebrauch mehrere Bedeutungsebenen der Baulé Ausdruckskultur widerspiegeln—genau der interpretativen Rahmen, den Susan Vogel in Baule: African Art, Western Eyes entwickelt hat.

CAB33133

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Details

Ethnie/ Kultur
Baule
Herkunftsland
Elfenbeinküste
Material
Holz
Sold with stand
Ja
Zustand
Angemessener Zustand
Titel des Kunstwerks
A wooden mask
Höhe
30 cm
Gewicht
1,1 kg
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
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Verkaufte Objekte
99,55 %
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Rechtliche Informationen des Verkäufers

Unternehmen:
Jaenicke Njoya GmbH
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Wolfgang Jaenicke
Adresse:
Jaenicke Njoya GmbH
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