Eine Holzskulptur - Ibeji - Yoruba - Nigeria (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
| 1 € |
|---|
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 127923 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine große männliche Ìbejì-Statuette aus Südwest-Nigeria, Ekiti-Region, auf einer runden Basis, sehr kurze Beine, Geschlechtsteil stark betont, Arme leicht gebeugt, Hände sanft an den Beinen berührend, ein großer Kopf mit übergroßem Kopfschmuck, großer Mund, üppige Lippen, Goatee, starke Nase, betonte Augen, eine gewölbte Stirn; ein feiner Altersriss im Rücken und an der Basis.
Ekiti-typische Ìbejì-Figuren zeichnen sich oft durch vergleichsweise robuste Proportionen, ausgeprägte Brandzeichen und sorgfältig ausformulierte Frisuren aus. Ein großes männliches Exemplar zeigt typischerweise Front- Symmetrie, Arme nah am Oberkörper positioniert und Hände, die auf den Hüften oder entlang der Oberschenkel ruhen. Der Kopf — unverhältnismäßig groß im Verhältnis zum Körper — spiegelt die yorubäische metaphysische Betonung des orí (innerer Kopf) als Ort von Schicksal und geistiger Handlungsfähigkeit wider.
Oberflächenbehandlungen stehen im Zentrum des rituellen Lebens der Figur. Schichten aus Camwood-Pulver, Indigo, Öl und sakrificial substances sammeln sich über die Zeit an und bilden eine Patina, die der hingebungsvollen Praxis Rechnung trägt. Perlenbesatz und textile Anhänge aktivieren die Skulptur weiter und markieren sie als lebendige Gegenwart statt als statisches Andenken. Das Maß einer großen Ìbejì kann auf bestimmten familiären Rang, regionale Werkstatt-Traditionen oder intensivierte rituelle Investitionen hinweisen.
Aus akademischer Perspektive veranschaulichen Ekiti-Ìbejì-Skulpturen die Integration von Porträt-Konvention, metaphysischem Prinzip und performativer Pflege. Sie fungieren nicht als gedenkvolle Abbildungen, sondern als effektive Körper — materielle Anker für das fortbestehende soziale und spirituelle Subjektsein des verstorbenen Zwillings im yorubäischen ontologischen Rahmen.
Literatur: Hanni Jantzen, Ludwig Bertsch, Doppel-Leben. Ibeji - Zwillingsfiguren der Yoruba, 1993. Fausto Polo, Enzyklopädie der Ibeji, 2008. Fausto Polo, Jean David, Catalogue of the Ibeji, 2001, Ekiti.
CAB33808
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerEine große männliche Ìbejì-Statuette aus Südwest-Nigeria, Ekiti-Region, auf einer runden Basis, sehr kurze Beine, Geschlechtsteil stark betont, Arme leicht gebeugt, Hände sanft an den Beinen berührend, ein großer Kopf mit übergroßem Kopfschmuck, großer Mund, üppige Lippen, Goatee, starke Nase, betonte Augen, eine gewölbte Stirn; ein feiner Altersriss im Rücken und an der Basis.
Ekiti-typische Ìbejì-Figuren zeichnen sich oft durch vergleichsweise robuste Proportionen, ausgeprägte Brandzeichen und sorgfältig ausformulierte Frisuren aus. Ein großes männliches Exemplar zeigt typischerweise Front- Symmetrie, Arme nah am Oberkörper positioniert und Hände, die auf den Hüften oder entlang der Oberschenkel ruhen. Der Kopf — unverhältnismäßig groß im Verhältnis zum Körper — spiegelt die yorubäische metaphysische Betonung des orí (innerer Kopf) als Ort von Schicksal und geistiger Handlungsfähigkeit wider.
Oberflächenbehandlungen stehen im Zentrum des rituellen Lebens der Figur. Schichten aus Camwood-Pulver, Indigo, Öl und sakrificial substances sammeln sich über die Zeit an und bilden eine Patina, die der hingebungsvollen Praxis Rechnung trägt. Perlenbesatz und textile Anhänge aktivieren die Skulptur weiter und markieren sie als lebendige Gegenwart statt als statisches Andenken. Das Maß einer großen Ìbejì kann auf bestimmten familiären Rang, regionale Werkstatt-Traditionen oder intensivierte rituelle Investitionen hinweisen.
Aus akademischer Perspektive veranschaulichen Ekiti-Ìbejì-Skulpturen die Integration von Porträt-Konvention, metaphysischem Prinzip und performativer Pflege. Sie fungieren nicht als gedenkvolle Abbildungen, sondern als effektive Körper — materielle Anker für das fortbestehende soziale und spirituelle Subjektsein des verstorbenen Zwillings im yorubäischen ontologischen Rahmen.
Literatur: Hanni Jantzen, Ludwig Bertsch, Doppel-Leben. Ibeji - Zwillingsfiguren der Yoruba, 1993. Fausto Polo, Enzyklopädie der Ibeji, 2008. Fausto Polo, Jean David, Catalogue of the Ibeji, 2001, Ekiti.
CAB33808
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDetails
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
AGB
AGB des Verkäufers. Mit einem Gebot auf dieses Los akzeptieren Sie ebenfalls die AGB des Verkäufers.
Widerrufsbelehrung
- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
- Rücksendkosten: Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware
- Vollständige Widerrufsbelehrung
