Eine Holzskulptur - Baule - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine Baule-Statue, Region M’bahiakro, Elfenbeinküste. Der Torso ist verlängert, dennoch harmonisch in die Gliedmaßen integriert und verleiht der Figur eine ruhige vertikale Präsenz. Die Scarification-Muster sind in feinen, rhythmisch gesetzten Linien über Gesicht und Torso wiedergegeben, und die Kopfbedeckung steigt in strukturierten Stufen empor, entsprechend den regionalen Frisierkonventionen und der sozialen Identität. Die Oberfläche trägt eine warme, dunkle Patina, die auf rituellen Umgang und andauernde religiöse Nutzung hinweist.
M’bahiakro liegt im östlichen Sektor der Baule-Kulturzone, innerhalb des Übergangsbereichs Wald–Savanne im zentralen Teil der Elfenbeinküste. Historisch in das Netz der Baule-Hoheiten integriert, das während der Akan-sprachigen Migrationen des achtzehnten Jahrhunderts entstand, entwickelte sich die Region zu einem produktiven agrarischen und politisch aktiven Gebiet. Der Anbau von Yamsern, später der Kakaoanbau und der regionale Handel trugen zu Systemen von Reichtumsdarstellung und künstlerischer Patrimoniumförderung bei.
Obwohl sie nicht so prominent wie zentrale Hofzentren der Baule wie Toumodi oder Sakassou zitiert werden, bildeten M’bahiakro und seine Umgebung Teil einer interconnecteden skulpturalen Landschaft, in der Werkstattlinien Carving-Stile über Dörfer hinweg weitergaben. Die künstlerische Produktion in dieser östlichen Baule-Zone spiegelt sowohl die Beachtung der klassischen Baule-Ästhetik als auch subtile regionale Einflüsse wider, die sich aus der Nähe zu Akan-Gruppen im östlichen Côte d’Ivoire und im westlichen Ghana ergeben.
Im Zentrum der Baule-skalulrischen Philosophie steht das Konzept der idealen Schönheit als Spiegel moralischer Balance, Gelassenheit und spiritueller Harmonie.
Baule-Statuen, die der M’bahiakro-Region zugeschrieben werden, nähern sich eng dem klassischen ästhetischen Kanon der zentralen Côte-d’Ivoire-Baule-Schnitzkunst, zeigen dabei jedoch subtile regionale Inflektionen. Diese Werke zeichnen sich durch ausgewogene Proportionen und eine klare Komposition aus, die das vertikale Gleichgewicht betont. Die Gesichtskonturen sind sanft gerundet, mit einer hohen, gewölbten Stirn, die Intelligenz, moralische Gelassenheit und kultivierten Charakter innerhalb der ästhetischen Philosophie der Baule symbolisiert.
Im Vergleich zu stärker hofzentrierten Beispielen aus bedeutenden Baule- politischen Zentren können Figuren aus der M’bahiakro-Region etwas längere Oberkörper und eine deutlichere lineare Betonung in den Scarification-Mustern aufweisen. Die Kopfbedeckungen zeigen mitunter eine größere vertikale Aufwärtsbewegung, was einen leichten Eindruck von Aufwärtsbewegung vermittelt. Diese Merkmale deuten auf eine Synthese aus höfischer Verfeinerung und lokaler Werkstatt-Vitalität hin.
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Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerEine Baule-Statue, Region M’bahiakro, Elfenbeinküste. Der Torso ist verlängert, dennoch harmonisch in die Gliedmaßen integriert und verleiht der Figur eine ruhige vertikale Präsenz. Die Scarification-Muster sind in feinen, rhythmisch gesetzten Linien über Gesicht und Torso wiedergegeben, und die Kopfbedeckung steigt in strukturierten Stufen empor, entsprechend den regionalen Frisierkonventionen und der sozialen Identität. Die Oberfläche trägt eine warme, dunkle Patina, die auf rituellen Umgang und andauernde religiöse Nutzung hinweist.
M’bahiakro liegt im östlichen Sektor der Baule-Kulturzone, innerhalb des Übergangsbereichs Wald–Savanne im zentralen Teil der Elfenbeinküste. Historisch in das Netz der Baule-Hoheiten integriert, das während der Akan-sprachigen Migrationen des achtzehnten Jahrhunderts entstand, entwickelte sich die Region zu einem produktiven agrarischen und politisch aktiven Gebiet. Der Anbau von Yamsern, später der Kakaoanbau und der regionale Handel trugen zu Systemen von Reichtumsdarstellung und künstlerischer Patrimoniumförderung bei.
Obwohl sie nicht so prominent wie zentrale Hofzentren der Baule wie Toumodi oder Sakassou zitiert werden, bildeten M’bahiakro und seine Umgebung Teil einer interconnecteden skulpturalen Landschaft, in der Werkstattlinien Carving-Stile über Dörfer hinweg weitergaben. Die künstlerische Produktion in dieser östlichen Baule-Zone spiegelt sowohl die Beachtung der klassischen Baule-Ästhetik als auch subtile regionale Einflüsse wider, die sich aus der Nähe zu Akan-Gruppen im östlichen Côte d’Ivoire und im westlichen Ghana ergeben.
Im Zentrum der Baule-skalulrischen Philosophie steht das Konzept der idealen Schönheit als Spiegel moralischer Balance, Gelassenheit und spiritueller Harmonie.
Baule-Statuen, die der M’bahiakro-Region zugeschrieben werden, nähern sich eng dem klassischen ästhetischen Kanon der zentralen Côte-d’Ivoire-Baule-Schnitzkunst, zeigen dabei jedoch subtile regionale Inflektionen. Diese Werke zeichnen sich durch ausgewogene Proportionen und eine klare Komposition aus, die das vertikale Gleichgewicht betont. Die Gesichtskonturen sind sanft gerundet, mit einer hohen, gewölbten Stirn, die Intelligenz, moralische Gelassenheit und kultivierten Charakter innerhalb der ästhetischen Philosophie der Baule symbolisiert.
Im Vergleich zu stärker hofzentrierten Beispielen aus bedeutenden Baule- politischen Zentren können Figuren aus der M’bahiakro-Region etwas längere Oberkörper und eine deutlichere lineare Betonung in den Scarification-Mustern aufweisen. Die Kopfbedeckungen zeigen mitunter eine größere vertikale Aufwärtsbewegung, was einen leichten Eindruck von Aufwärtsbewegung vermittelt. Diese Merkmale deuten auf eine Synthese aus höfischer Verfeinerung und lokaler Werkstatt-Vitalität hin.
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