ALGO - Muthologia





Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 128017 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
ALGO, Muthologia, Acrylmalerei auf Leinwand (Mischtechnik), 2024, originales Einzelwerk, 70 × 90 cm (gerahmt 73 × 93 cm), verkauft mit Rahmen, Frankreich.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler: Algo (französischer zeitgenössischer Künstler, in Frankreich aktiv, im 21. Jahrhundert geboren)
Nationalität: Französin
Titel: Muthologia
Jahr: 2024
Technik / Träger: Mischtechnik auf Leinwand (Acryl, Materie, Tropfen, gestische Arbeit)
Bildmaße (Abbildung): 70 × 90 cm
Größe der Leinwand + Rahmen: 73 × 93 cm
Einrahmung: Gerahmtes Werk, auf eine Leinwandträger montiert (Dicke ca. 2 cm)
Unterschrift:
Unterschrieben, betitelt und datiert auf der Rückseite der Leinwand von der Künstlerin handschriftlich.
Edition:
Unikat (Originalstück).
Provenienz:
Sammlung der Künstlerin (Frankreich).
Dokumentation:
Authentizitätszertifikat vom Künstler ausgestellt.
Zustand:
Sehr guter Allgemeinzustand.
Bewusster Einsatz von Materie, Tropfen, Reliefs und Pasten, die integraler Bestandteil der künstlerischen Arbeit sind.
Leinwand und Rahmen in ausgezeichnetem Zustand, keine Risse oder Restaurierungen.
Der Rahmen wurde von der Künstlerin selbst gefertigt.
Lieferung:
Werk auf Leinwandträgernrahmen und in Rahmen versendet (evtl. austauschbar) sorgfältig geschützt (verstärkter Verpackung, Ecken geschützt).
Versand möglich innerhalb Frankreichs und international.
______________________________________
Dieses Werk setzt die plastische Forschung von Algo zur Erscheinung der Figur und ihrer Persistenz im kollektiven Unbewussten fort. An der Grenze zwischen Abstraktion und Figuration erforscht die Leinwand das fragile Auftauchen einer Präsenz in einem instabilen malerischen Feld.
Dominiert von dunklem Blau- und Schwarznuancen, evoziert die Komposition einen immersiven, fast abyssalen Raum. Die Materie wird durch Schichtungen, Auslöschungen, Kratzspuren und transparente Schichten gearbeitet, wodurch eine sich bewegende Tiefe entsteht. Im Zentrum lässt sich eine anthropomorphe Form ahnen: nicht völlig festgelegt, nicht vollständig aufgelöst, sie schwankt zwischen Erscheinung und Verschwinden.
Diese Figur scheint in einer flüssigen oder nächtlichen Umgebung gefangen zu sein, wie in einer archaischen Erinnerung eingedrungen. Die Linien sind absichtlich unscharf, fast schematisch und erinnern an primitive Ikonen oder rituelle Zeichen. Das Werk fragt somit nach der Geburt des Bildes: Zu welchem Zeitpunkt wird Materie zum Gesicht? Ab welchem Wahrnehmungsschwellen erkennen wir eine Präsenz?
Der Kontrast zwischen dunklen Massen und hellereren Bereichen deutet eine Spannung zwischen Enthüllung und Verdeckung an. Die Figur wird nicht aufgeprägt: Sie widersteht dem Blick und zwingt den Betrachter zu einer aktiven Mitwirkung. Die Malerei wird so zu einem projektiven Raum, in dem kulturelles Gedächtnis, symbolische Vorstellung und Wahrnehmungsprozesse eingeschrieben sind.
Im Rahmen der Serie, die der «willkürlichen Suche nach der Figur» gewidmet ist, vertieft dieses Werk die Arbeit von Algo an der Pareidolie und den Mechanismen der Wiedererkennung. Es setzt die Beständigkeit archaischer Archetypen nicht mehr in einer ikonischen Frontallage, sondern in einem langsamen Hervortreten aus dem Material selbst in Szene.
Durch diese expressive zeitgenössische Malerei hinterfragt der Künstler die Zerbrechlichkeit von Formen, den Sinnaufbau und die latente Kraft von Bildern, die im kollektiven Psyche verankert sind.
Künstler: Algo (französischer zeitgenössischer Künstler, in Frankreich aktiv, im 21. Jahrhundert geboren)
Nationalität: Französin
Titel: Muthologia
Jahr: 2024
Technik / Träger: Mischtechnik auf Leinwand (Acryl, Materie, Tropfen, gestische Arbeit)
Bildmaße (Abbildung): 70 × 90 cm
Größe der Leinwand + Rahmen: 73 × 93 cm
Einrahmung: Gerahmtes Werk, auf eine Leinwandträger montiert (Dicke ca. 2 cm)
Unterschrift:
Unterschrieben, betitelt und datiert auf der Rückseite der Leinwand von der Künstlerin handschriftlich.
Edition:
Unikat (Originalstück).
Provenienz:
Sammlung der Künstlerin (Frankreich).
Dokumentation:
Authentizitätszertifikat vom Künstler ausgestellt.
Zustand:
Sehr guter Allgemeinzustand.
Bewusster Einsatz von Materie, Tropfen, Reliefs und Pasten, die integraler Bestandteil der künstlerischen Arbeit sind.
Leinwand und Rahmen in ausgezeichnetem Zustand, keine Risse oder Restaurierungen.
Der Rahmen wurde von der Künstlerin selbst gefertigt.
Lieferung:
Werk auf Leinwandträgernrahmen und in Rahmen versendet (evtl. austauschbar) sorgfältig geschützt (verstärkter Verpackung, Ecken geschützt).
Versand möglich innerhalb Frankreichs und international.
______________________________________
Dieses Werk setzt die plastische Forschung von Algo zur Erscheinung der Figur und ihrer Persistenz im kollektiven Unbewussten fort. An der Grenze zwischen Abstraktion und Figuration erforscht die Leinwand das fragile Auftauchen einer Präsenz in einem instabilen malerischen Feld.
Dominiert von dunklem Blau- und Schwarznuancen, evoziert die Komposition einen immersiven, fast abyssalen Raum. Die Materie wird durch Schichtungen, Auslöschungen, Kratzspuren und transparente Schichten gearbeitet, wodurch eine sich bewegende Tiefe entsteht. Im Zentrum lässt sich eine anthropomorphe Form ahnen: nicht völlig festgelegt, nicht vollständig aufgelöst, sie schwankt zwischen Erscheinung und Verschwinden.
Diese Figur scheint in einer flüssigen oder nächtlichen Umgebung gefangen zu sein, wie in einer archaischen Erinnerung eingedrungen. Die Linien sind absichtlich unscharf, fast schematisch und erinnern an primitive Ikonen oder rituelle Zeichen. Das Werk fragt somit nach der Geburt des Bildes: Zu welchem Zeitpunkt wird Materie zum Gesicht? Ab welchem Wahrnehmungsschwellen erkennen wir eine Präsenz?
Der Kontrast zwischen dunklen Massen und hellereren Bereichen deutet eine Spannung zwischen Enthüllung und Verdeckung an. Die Figur wird nicht aufgeprägt: Sie widersteht dem Blick und zwingt den Betrachter zu einer aktiven Mitwirkung. Die Malerei wird so zu einem projektiven Raum, in dem kulturelles Gedächtnis, symbolische Vorstellung und Wahrnehmungsprozesse eingeschrieben sind.
Im Rahmen der Serie, die der «willkürlichen Suche nach der Figur» gewidmet ist, vertieft dieses Werk die Arbeit von Algo an der Pareidolie und den Mechanismen der Wiedererkennung. Es setzt die Beständigkeit archaischer Archetypen nicht mehr in einer ikonischen Frontallage, sondern in einem langsamen Hervortreten aus dem Material selbst in Szene.
Durch diese expressive zeitgenössische Malerei hinterfragt der Künstler die Zerbrechlichkeit von Formen, den Sinnaufbau und die latente Kraft von Bildern, die im kollektiven Psyche verankert sind.

