Tertullianus - Carthaginiensis Presbyteri Opera omnia - 1608






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Carthaginiensis Presbyteri Opera omnia von Tertullianus, Q. Septimius Florens, eine einzelne lateinische Lederbandausgabe mit 1101 Seiten, Heidelberg 1608, Originalsprache Latein, Maße 39 × 25 cm, Themen Religion und Geschichte, Ausgabe Andere Auflage, in Gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Tertullianus, Quintus Septimius Florens: Q. Septimii Florentis Tertulliani Carthaginiensis Presbyteri Opera omnia: Accedunt huius superiorisq[ue] aevi doctorum virorum emendationes ac notae, Item Indices locorum Scripturae Sacrae, aliorumq[ue] auctorum, item verborum & rerum locupletissimi.
Heidelberg, typis Commelinianis, 1608
Die Heidelberger Opera omnia (Commelinus, 1608) bieten eine gelehrte Gesamtausgabe der Schriften Tertullians samt älteren Emendationen und Noten sowie umfangreichen Registern (Bibelstellen, andere Autoren, Wörter und Sachen). Als Kern der „Apologetika“ steht das Apologeticum im Zentrum: Tertullian entwirft eine forensisch-rhetorische Verteidigung der Christen gegenüber römischen Behörden, kritisiert die Unkenntnis und Verfahrenswillkür in Christenprozessen und fordert rechtliche Fairness statt bloßer Namensverurteilung. Inhaltlich widerlegt er typische Anklagen (u. a. Staatsfeindlichkeit, Atheismus, Unsittlichkeit) und kehrt den Vorwurf um, indem er die Inkonsistenzen des heidnischen Götterkults und die moralische Überlegenheit christlicher Lebensführung herausarbeitet. Zugleich argumentiert er, dass öffentliche Katastrophen nicht den Christen anzulasten seien, und verbindet dies mit einem Gottes- und Geschichtsverständnis, das die römische Religionspolitik relativiert. Insgesamt präsentieren die Opera omnia Tertullian als streitbaren Apologeten, dessen Sprachkraft, juristische Schärfe und polemische Pointe die frühe lateinische Christenheit programmatisch profilieren.
39x25cm. 1101 Seiten. Vollledereinband der Zeit berieben und fleckig. Das Innenleben in gutem Zustand; etwas braunfleckig, teils gering wasserrandig. Einzelne Notizen in Tinte von alter Hand.
Tertullianus, Quintus Septimius Florens: Q. Septimii Florentis Tertulliani Carthaginiensis Presbyteri Opera omnia: Accedunt huius superiorisq[ue] aevi doctorum virorum emendationes ac notae, Item Indices locorum Scripturae Sacrae, aliorumq[ue] auctorum, item verborum & rerum locupletissimi.
Heidelberg, typis Commelinianis, 1608
Die Heidelberger Opera omnia (Commelinus, 1608) bieten eine gelehrte Gesamtausgabe der Schriften Tertullians samt älteren Emendationen und Noten sowie umfangreichen Registern (Bibelstellen, andere Autoren, Wörter und Sachen). Als Kern der „Apologetika“ steht das Apologeticum im Zentrum: Tertullian entwirft eine forensisch-rhetorische Verteidigung der Christen gegenüber römischen Behörden, kritisiert die Unkenntnis und Verfahrenswillkür in Christenprozessen und fordert rechtliche Fairness statt bloßer Namensverurteilung. Inhaltlich widerlegt er typische Anklagen (u. a. Staatsfeindlichkeit, Atheismus, Unsittlichkeit) und kehrt den Vorwurf um, indem er die Inkonsistenzen des heidnischen Götterkults und die moralische Überlegenheit christlicher Lebensführung herausarbeitet. Zugleich argumentiert er, dass öffentliche Katastrophen nicht den Christen anzulasten seien, und verbindet dies mit einem Gottes- und Geschichtsverständnis, das die römische Religionspolitik relativiert. Insgesamt präsentieren die Opera omnia Tertullian als streitbaren Apologeten, dessen Sprachkraft, juristische Schärfe und polemische Pointe die frühe lateinische Christenheit programmatisch profilieren.
39x25cm. 1101 Seiten. Vollledereinband der Zeit berieben und fleckig. Das Innenleben in gutem Zustand; etwas braunfleckig, teils gering wasserrandig. Einzelne Notizen in Tinte von alter Hand.
