Ovid - Ovidii Metamorphoseos - 1516





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
OVID – PRÄCHTIGER POSTINKUNABEL‑DRUCK – LYON 1516
17 Holzschnitte
Seltene Lyoner Ausgabe der Metamorphosen des Ovid mit dem mittelalterlich‑humanistischen Kommentar des Lactantius Placidi. Gedruckt 1516 bei Jacques Huguetan (Jacques Myt), in‑4°, zweifarbig in Rot und Schwarz mit breitem Zierrahmen und großem Titelholzschnitt, gebunden in einem alten flexiblen Pergamentband.
Der Text bietet Ovids fünfzehn Bücher der „Metamorphosen“, also die große Sammlung antiker Sagen von Göttern und Menschen, deren gemeinsame Klammer die Verwandlung ist: Geschichten von Göttern, Helden, Nymphen und Sterblichen, die in Tiere, Pflanzen, Sterne oder Steine verwandelt werden. Zu finden sind u. a. die bekannten Mythen von Daphne und Apoll, Pyramus und Thisbe, Narziss, Orpheus und Eurydike, Io, Phaethon, Perseus und Andromeda, sowie unzählige weitere Erzählungen, die die europäische Dichtung und Kunst bis in die Neuzeit geprägt haben. Der beigefügte Kommentar moralisiert diese Geschichten im Geiste der Zeit und deutet die heidnischen Mythen allegorisch, etwa als Beispiele für Tugend und Laster oder als Sinnbilder christlicher Wahrheiten – ein typisches Zeugnis der humanistischen Lektüre antiker Texte um 1500.
Das Werk ist vollständig und enthält insgesamt 17 Holzschnitte:
- 1 große Titelvignette mit Darstellung Ovids, der dem Kaiser sein Werk überreicht
- 1 berühmtes Schema der Welt als Kugel mit fünf Klimazonen (torrid, zwei polare, zwei gemäßigte Zonen)
- 15 große Holzschnitte im Text, traditionell Guillaume II. Leroy zugeschrieben, die in mehreren Lyoner Ovid‑Ausgaben der 1510/20er‑Jahre wiederverwendet wurden.
Zustand: Innen insgesamt dem Alter entsprechend gut erhalten, klare Typographie, schöne und kontrastreiche Holzschnitte; übliche Gebrauchsspuren, gelegentliche Flecken, Randmängel und kleine Notizen möglich. Alter Pergamentband fest, aber berieben, mit Fehlstellen und Rissen an Ecken, Kanten und Kapitalen, Verfärbungen und kleineren Schäden – bitte die Fotos zur genauen Zustandsbeurteilung heranziehen. Unrestauriertes, sehr authentisches Bibliotheksexemplar.
Bedeutende und gesuchte Lyoner Ausgabe der Ovid‑Metamorphosen, die nicht nur wegen ihres frühen Druckdatums und der qualitätvollen Holzschnitte, sondern auch wegen der typischen humanistischen Kommentierung ein wichtiges Dokument der Rezeption der antiken Mythologie in der Renaissance darstellt. Selten im Handel – ohne Preisreserve.
OVID – PRÄCHTIGER POSTINKUNABEL‑DRUCK – LYON 1516
17 Holzschnitte
Seltene Lyoner Ausgabe der Metamorphosen des Ovid mit dem mittelalterlich‑humanistischen Kommentar des Lactantius Placidi. Gedruckt 1516 bei Jacques Huguetan (Jacques Myt), in‑4°, zweifarbig in Rot und Schwarz mit breitem Zierrahmen und großem Titelholzschnitt, gebunden in einem alten flexiblen Pergamentband.
Der Text bietet Ovids fünfzehn Bücher der „Metamorphosen“, also die große Sammlung antiker Sagen von Göttern und Menschen, deren gemeinsame Klammer die Verwandlung ist: Geschichten von Göttern, Helden, Nymphen und Sterblichen, die in Tiere, Pflanzen, Sterne oder Steine verwandelt werden. Zu finden sind u. a. die bekannten Mythen von Daphne und Apoll, Pyramus und Thisbe, Narziss, Orpheus und Eurydike, Io, Phaethon, Perseus und Andromeda, sowie unzählige weitere Erzählungen, die die europäische Dichtung und Kunst bis in die Neuzeit geprägt haben. Der beigefügte Kommentar moralisiert diese Geschichten im Geiste der Zeit und deutet die heidnischen Mythen allegorisch, etwa als Beispiele für Tugend und Laster oder als Sinnbilder christlicher Wahrheiten – ein typisches Zeugnis der humanistischen Lektüre antiker Texte um 1500.
Das Werk ist vollständig und enthält insgesamt 17 Holzschnitte:
- 1 große Titelvignette mit Darstellung Ovids, der dem Kaiser sein Werk überreicht
- 1 berühmtes Schema der Welt als Kugel mit fünf Klimazonen (torrid, zwei polare, zwei gemäßigte Zonen)
- 15 große Holzschnitte im Text, traditionell Guillaume II. Leroy zugeschrieben, die in mehreren Lyoner Ovid‑Ausgaben der 1510/20er‑Jahre wiederverwendet wurden.
Zustand: Innen insgesamt dem Alter entsprechend gut erhalten, klare Typographie, schöne und kontrastreiche Holzschnitte; übliche Gebrauchsspuren, gelegentliche Flecken, Randmängel und kleine Notizen möglich. Alter Pergamentband fest, aber berieben, mit Fehlstellen und Rissen an Ecken, Kanten und Kapitalen, Verfärbungen und kleineren Schäden – bitte die Fotos zur genauen Zustandsbeurteilung heranziehen. Unrestauriertes, sehr authentisches Bibliotheksexemplar.
Bedeutende und gesuchte Lyoner Ausgabe der Ovid‑Metamorphosen, die nicht nur wegen ihres frühen Druckdatums und der qualitätvollen Holzschnitte, sondern auch wegen der typischen humanistischen Kommentierung ein wichtiges Dokument der Rezeption der antiken Mythologie in der Renaissance darstellt. Selten im Handel – ohne Preisreserve.
