Jan Gerrit Jordens (1883-1962) - Gitaar






Masterabschluss in Kultur- und Kunstinnovation, zehn Jahre Erfahrung mit italienischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
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Abstractes Werk von Jan Gerrit Jordens mit dem Titel Gitaar aus dem Jahr 1960, Gemischte Technik, 43 cm hoch und 33 cm breit, signiert, Originalauflage, in ausgezeichnetem Zustand, Herkunft Niederlande, mit Rahmen verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Seltenes abstraktes Werk des Künstlers Jan Gerrit Jordens. Es ist eine abstrakte Darstellung einer Gitarre in Mischtechnik. Das Werk ist links oben signiert und datiert. Herkunft: Sammlung Familie Langeweg, Noordwijk.
JAN GERRIT JORDENS
Die Laufbahn von Jan Gerrit Jordens, der 1883 in Wageningen als Sohn eines Krämer geboren wurde, beginnt im Bildungswesen. Er meldet sich an an der Koninklijke Academie voor Beeldende Kunsten in Den Haag und an der Rijksnormaalschool voor Tekenleraren in Amsterdam. Nach diesen Ausbildungen erhält er 1907 eine Anstellung als Zeichenlehrer an einer HBS in Warffum, Groningen. Ein Jahr später wird Jan Jordens Direktor der örtlichen Abendschule. Im Jahr 1916 zieht er in die Stadt Groningen, wo er erneut Zeichenlehrer wird, zunächst an der Rijks-HBS, zwei Jahre später an der städtischen HBS. Er hat klare Vorstellungen davon, was gute Bildung ist; er legt vor allem Wert auf freien Ausdruck.
PLOEGMALER
Neben seiner belastenden Tätigkeit als Zeichenlehrer hat Jan Jordens stets versucht, in seiner Freizeit dem Künstler-Sein so weit wie möglich nachzugehen. Kurz nach der Gründung der Künstlergruppe De Ploeg im Jahr 1918 schließt Jordens sich ihr an. Drei Jahre später gibt er seine Mitgliedschaft auf, wegen unterschiedlicher Meinungen über die Bewertung einer Ausstellung. Doch wird er später wieder Mitglied und bis 1951 bleibt er – trotz seiner Bedenken – bei De Ploeg beteiligt, von der er viele Jahre lang Vorsitzender war. Jordens blickt auch über die Grenzen von Groningen hinaus. So war er Mitglied des Amsterdamer Künstlerverbands St. Lucas und auch der Onafhankelijken, einem Künstlerverband aus Amsterdam, der nach mehr Freiheit in den Künsten strebte. Jordens malt nicht nur, er erzeugt auch Radierungen und Holzschnitte.
VIA KUBISMUS ZUR ABSTRAKTION
In Jordens’ frühe Gemälde ist der Einfluss sichtbar von Henri Le Fauconnier und niederländischen Expressionisten wie Piet van Wijngaerdt. In den dreißiger Jahren wird Jan Jordens vom französischen Kubismus fasziniert und seine Werke werden abstrakter. Die Vorliebe für den Kubismus ist der Auftakt zu Werken, in denen sonnige, strahlende Farben dominieren und in denen deutlich erkennbare Elemente fehlen. Die Gemälde dieser späten Jahre schließen sich den Werken der École de Paris an.
EIGENER WEG
Im Jahr 1948 schließt Jordens zum letzten Mal die Tür der HBS hinter sich; er geht in den Ruhestand. Nach seiner Pensionierung hat er endlich Zeit, sich ganz seinem Künstlersein zu widmen. Und das tut er dann mit voller Kraft voran. Das ist eine fruchtbare und höchst kreative Phase in seinem Leben. Er hat einen starken Drang zur Neuerung und experimentiert munter darauf los. So mischt er schließlich Sand in seine Farbe, um mehr Struktur zu erzeugen. Er verarbeitet auch Garn und Textilien in seinen Gemälden.
Aus Unzufriedenheit über die behäbige Kursrichtung von De Ploeg gründet Jordens zusammen mit sechs weiteren Künstlern im Jahr 1950 die Künstlergruppe Het Narrenschip. Sie exposieren vor allem, aber nicht nur, in Groningen. Nach sieben Jahren endet dieses Kollektiv. Jordens stirbt 1962 im Alter von 79 Jahren in Groningen.
Seltenes abstraktes Werk des Künstlers Jan Gerrit Jordens. Es ist eine abstrakte Darstellung einer Gitarre in Mischtechnik. Das Werk ist links oben signiert und datiert. Herkunft: Sammlung Familie Langeweg, Noordwijk.
JAN GERRIT JORDENS
Die Laufbahn von Jan Gerrit Jordens, der 1883 in Wageningen als Sohn eines Krämer geboren wurde, beginnt im Bildungswesen. Er meldet sich an an der Koninklijke Academie voor Beeldende Kunsten in Den Haag und an der Rijksnormaalschool voor Tekenleraren in Amsterdam. Nach diesen Ausbildungen erhält er 1907 eine Anstellung als Zeichenlehrer an einer HBS in Warffum, Groningen. Ein Jahr später wird Jan Jordens Direktor der örtlichen Abendschule. Im Jahr 1916 zieht er in die Stadt Groningen, wo er erneut Zeichenlehrer wird, zunächst an der Rijks-HBS, zwei Jahre später an der städtischen HBS. Er hat klare Vorstellungen davon, was gute Bildung ist; er legt vor allem Wert auf freien Ausdruck.
PLOEGMALER
Neben seiner belastenden Tätigkeit als Zeichenlehrer hat Jan Jordens stets versucht, in seiner Freizeit dem Künstler-Sein so weit wie möglich nachzugehen. Kurz nach der Gründung der Künstlergruppe De Ploeg im Jahr 1918 schließt Jordens sich ihr an. Drei Jahre später gibt er seine Mitgliedschaft auf, wegen unterschiedlicher Meinungen über die Bewertung einer Ausstellung. Doch wird er später wieder Mitglied und bis 1951 bleibt er – trotz seiner Bedenken – bei De Ploeg beteiligt, von der er viele Jahre lang Vorsitzender war. Jordens blickt auch über die Grenzen von Groningen hinaus. So war er Mitglied des Amsterdamer Künstlerverbands St. Lucas und auch der Onafhankelijken, einem Künstlerverband aus Amsterdam, der nach mehr Freiheit in den Künsten strebte. Jordens malt nicht nur, er erzeugt auch Radierungen und Holzschnitte.
VIA KUBISMUS ZUR ABSTRAKTION
In Jordens’ frühe Gemälde ist der Einfluss sichtbar von Henri Le Fauconnier und niederländischen Expressionisten wie Piet van Wijngaerdt. In den dreißiger Jahren wird Jan Jordens vom französischen Kubismus fasziniert und seine Werke werden abstrakter. Die Vorliebe für den Kubismus ist der Auftakt zu Werken, in denen sonnige, strahlende Farben dominieren und in denen deutlich erkennbare Elemente fehlen. Die Gemälde dieser späten Jahre schließen sich den Werken der École de Paris an.
EIGENER WEG
Im Jahr 1948 schließt Jordens zum letzten Mal die Tür der HBS hinter sich; er geht in den Ruhestand. Nach seiner Pensionierung hat er endlich Zeit, sich ganz seinem Künstlersein zu widmen. Und das tut er dann mit voller Kraft voran. Das ist eine fruchtbare und höchst kreative Phase in seinem Leben. Er hat einen starken Drang zur Neuerung und experimentiert munter darauf los. So mischt er schließlich Sand in seine Farbe, um mehr Struktur zu erzeugen. Er verarbeitet auch Garn und Textilien in seinen Gemälden.
Aus Unzufriedenheit über die behäbige Kursrichtung von De Ploeg gründet Jordens zusammen mit sechs weiteren Künstlern im Jahr 1950 die Künstlergruppe Het Narrenschip. Sie exposieren vor allem, aber nicht nur, in Groningen. Nach sieben Jahren endet dieses Kollektiv. Jordens stirbt 1962 im Alter von 79 Jahren in Groningen.
