Inka Ton Opferschale in Affenform - 9.5 cm

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Ruth Garrido Vila
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Inka-Kultur, Opferschale in Affenform eine Terrakotta-Ritualschale in Form eines stilisierten Affen aus den Jahren 1470–1532 n.Chr., Höhe 9,5 cm, Breite 12 cm, Tiefe 5,5 cm, authentisch mit geringem Abnutzungsgrad.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Ausdrucksstarke, figürlich gestaltete Opferschale in Form eines stilisierten Affen, angelehnt an die ikonografische Tradition der späten präkolumbianischen Andenkulturen. Das Objekt verbindet die Funktion eines kleinen Ritualgefäßes mit einer skulpturalen Tierdarstellung und spiegelt die symbolische Bedeutung von Tieren innerhalb der Inka-Weltanschauung wider.

Die Schale zeigt einen kompakten, rundlichen Körper, aus dem der plastisch ausgearbeitete Kopf hervorgeht. Das weit geöffnete Maul bildet die zentrale Öffnung und verleiht dem Stück eine dynamische, lebendige Wirkung. Fein eingeritzte Linien im oberen Bereich deuten Fellstruktur oder Kopfzeichnung an und unterstreichen die handwerkliche Ausarbeitung. Die reduzierte, abstrahierte Formensprache entspricht der typischen stilistischen Auffassung präkolumbianischer Tierdarstellungen, bei denen Symbolik und Ausdruck über naturalistische Details gestellt werden.

Der Affe hatte im präkolumbianischen Kulturraum eine besondere Bedeutung und wurde häufig mit Beweglichkeit, Naturverbundenheit und der Verbindung zwischen der menschlichen und der spirituellen Welt assoziiert. Solche Gefäßformen konnten im rituellen Kontext als kleine Opfer- oder Trankgefäße verwendet werden, etwa zur Darbringung von Flüssigkeiten, Samen oder anderen kultischen Gaben.

Die Oberfläche zeigt eine dunkle, nahezu schwarzbraune Patina mit leichten Abriebspuren und unregelmäßigen Tonnuancen, die dem Objekt eine archaische und authentische Ausstrahlung verleihen. Die weich gerundete Gefäßform sowie die harmonische Verbindung zwischen Funktion und Figur machen dieses Stück besonders dekorativ und sammlungswürdig.
Provenienz

Zu dem Objekt liegen keine schriftlichen Provenienzunterlagen vor.
Das Stück stammt aus der Sammlung Schuhmacher (Niederlande), einer Familienkollektion von Antiquariats- und Buchhändlern, die zugleich als Sammler tätig waren. Nach dem Tod des letzten Familienmitglieds wurden keine schriftlichen Nachweise überliefert.

Bekannt ist, dass die Familie ihre Objekte bereits ab den 1950er-Jahren über etablierte Kunsthändler in Amsterdam erwarb. Die Stücke befanden sich nachweislich bereits vor dem späten 1980er-Jahren im Familienbesitz, noch vor dem Tod des Familienvaters im Jahr 1986.


Ausdrucksstarke, figürlich gestaltete Opferschale in Form eines stilisierten Affen, angelehnt an die ikonografische Tradition der späten präkolumbianischen Andenkulturen. Das Objekt verbindet die Funktion eines kleinen Ritualgefäßes mit einer skulpturalen Tierdarstellung und spiegelt die symbolische Bedeutung von Tieren innerhalb der Inka-Weltanschauung wider.

Die Schale zeigt einen kompakten, rundlichen Körper, aus dem der plastisch ausgearbeitete Kopf hervorgeht. Das weit geöffnete Maul bildet die zentrale Öffnung und verleiht dem Stück eine dynamische, lebendige Wirkung. Fein eingeritzte Linien im oberen Bereich deuten Fellstruktur oder Kopfzeichnung an und unterstreichen die handwerkliche Ausarbeitung. Die reduzierte, abstrahierte Formensprache entspricht der typischen stilistischen Auffassung präkolumbianischer Tierdarstellungen, bei denen Symbolik und Ausdruck über naturalistische Details gestellt werden.

Der Affe hatte im präkolumbianischen Kulturraum eine besondere Bedeutung und wurde häufig mit Beweglichkeit, Naturverbundenheit und der Verbindung zwischen der menschlichen und der spirituellen Welt assoziiert. Solche Gefäßformen konnten im rituellen Kontext als kleine Opfer- oder Trankgefäße verwendet werden, etwa zur Darbringung von Flüssigkeiten, Samen oder anderen kultischen Gaben.

Die Oberfläche zeigt eine dunkle, nahezu schwarzbraune Patina mit leichten Abriebspuren und unregelmäßigen Tonnuancen, die dem Objekt eine archaische und authentische Ausstrahlung verleihen. Die weich gerundete Gefäßform sowie die harmonische Verbindung zwischen Funktion und Figur machen dieses Stück besonders dekorativ und sammlungswürdig.
Provenienz

Zu dem Objekt liegen keine schriftlichen Provenienzunterlagen vor.
Das Stück stammt aus der Sammlung Schuhmacher (Niederlande), einer Familienkollektion von Antiquariats- und Buchhändlern, die zugleich als Sammler tätig waren. Nach dem Tod des letzten Familienmitglieds wurden keine schriftlichen Nachweise überliefert.

Bekannt ist, dass die Familie ihre Objekte bereits ab den 1950er-Jahren über etablierte Kunsthändler in Amsterdam erwarb. Die Stücke befanden sich nachweislich bereits vor dem späten 1980er-Jahren im Familienbesitz, noch vor dem Tod des Familienvaters im Jahr 1986.


Details

Kultur
Inka
Jahrhundert/ Zeitraum
1470–1532 n. Chr.
Name of object
Monkey-shaped offering bowl
Erworben von
Privatsammlung
Jahr des Erwerbs
2025
Material
Tone
Erwerbsland
Unbekannt
Zustand
Authentic, only minimally bumped.
Vorbesitzer erworben von
Privatsammlung
Height
9,5 cm
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
1950
Width
12 cm
Vorbesitzer – Erwerbsland
Unbekannt
Tiefe
5,5 cm
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Ja
Verkauft von
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