Deutschland 1920/1926 - Weimarer Republik Bestand an Paketkarten, Postbelegen, Gutscheinen





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Geografische Herkunft Deutschland, Titel Weimar Republic Stock of Package card Postal reciept Coupons, Zeitraum 1920–1926, Zustand Used und Cancelled, kein Zertifikat.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses Dokument ist eine Postpaketkarte (Parcel Card) aus dem Jahr 1920, die verwendet wurde, um ein Paket von Deutschland nach die Schweiz zu versenden. Sie ist ein reichhaltiges Stück Postgeschichte, das die Logistik, Zölle und industriellen Verbindungen der frühen Weimarer Republik dokumentiert.
Dokumentidentifikation & Kontext
Ursprung: Düsseldorf, Deutschland.
Ziel: Schönenwerd (Aargau), Schweiz.
Datum: 17. August 1920 (Poststempel).
Absender: Carl Jäger G.m.b.H., eine Anilinfarben-Fabrik (Anilinfarben-Fabrik).
Empfänger: Das Chemische Labor der Fabrik C.F. Bally A.G. (das berühmte Bally-Schuhunternehmen).
Postmarken & Stempel
1. Abgangsstempel: Großer runder Stempel "DÜSSELDORF * 7 b" datiert 17. 8. 20.
2. Transit-/Zollstempel: Ein auffälliger rechteckiger violetter Stempel vom Zollamt Basel (Basler Zollamt) datiert 20. VIII. 20. Enthält den Text "Beschaufrei", was darauf hindeutet, dass er aus der Prüfung entlassen oder für bestimmte Gründe zollfrei freigegeben wurde.
3. Ankunftsstempel: Unten rechts, "BASEL" datiert 19. 8. 20, was eine sehr effiziente Transitzeit von zwei Tagen von Düsseldorf bis zur Schweiz zeigt.
4. Frankatur: Eine einzelne deutsche Briefmarke (Motiv Germania) oben rechts, verzeichnet durch den Düsseldorfer Stempel.
Technische Details
Kategorie Details
Gewicht In blauer Bleistiftangabe 3 ½ kg vermerkt.
Zollgebühren In roter/violetter Bleistiftangabe 0.85 (wahrscheinlich Schweizer Franken oder Goldmark).
Paketart Mit dem Vermerk "1 Paket" gekennzeichnet.
Registrierung Nummer 17615 in der Mitte gestempelt.
________________________________________
Historische & industrielle Bedeutung
Die Bally-Verbindung
Der Empfänger, C.F. Bally A.G., war einer der weltweit führenden Luxus-Schuhhersteller. Die Tatsache, dass dieses Paket von einer Farbstofffabrik (Carl Jäger) an Ballys Chemisches Labor gesendet wurde, deutet darauf hin, dass der Versand industrielle Farbstoffe oder chemische Gerbereimittel enthielt, die in der Lederherstellung verwendet wurden.
Nachkriegszeitliche Wirtschaft
Im Jahr 1920 kämpfte Deutschland mit Hyperinflation und den Folgen des Ersten Weltkriegs. Diese Paketkarten sind für Philatelisten von Bedeutung, weil sich die Portoraten rasch änderten. Der Status "Beschaufrei" (untersucht/frei) an der Basel Grenze deutet darauf hin, dass etablierte Handelsprotokolle zwischen deutschen Industrie Zulieferern und Schweizer Herstellern trotz des geopolitischen Klimas funktionierten.
Einschätzung für Sammler
• Zustand: Vorzüglich. Die Karte zeigt minimale Alterung, aber die Stempel sind klar und lesbar.
• Begehrtheit: Hoch für Sammler von "Postal History" oder "Industrial History". Der grenzüberschreitende Transit zwischen zwei spezifischen Industrie-Giganten (Jäger und Bally) verleiht zusätzlich eine erhebliche Herkunftsbedeutung über ein gewöhnliches Poststück hinaus.
• Seltenheit: Obwohl Paketkarten aus diesem Zeitraum nicht allgemein als "Seltenheit" gelten, macht die spezifische industrielle Korrespondenz und die klare Basel-Zollvermerke dieses Stück zu einem Premium-Exemplar.
Lot REG-38
Dieses Dokument ist eine Postpaketkarte (Parcel Card) aus dem Jahr 1920, die verwendet wurde, um ein Paket von Deutschland nach die Schweiz zu versenden. Sie ist ein reichhaltiges Stück Postgeschichte, das die Logistik, Zölle und industriellen Verbindungen der frühen Weimarer Republik dokumentiert.
Dokumentidentifikation & Kontext
Ursprung: Düsseldorf, Deutschland.
Ziel: Schönenwerd (Aargau), Schweiz.
Datum: 17. August 1920 (Poststempel).
Absender: Carl Jäger G.m.b.H., eine Anilinfarben-Fabrik (Anilinfarben-Fabrik).
Empfänger: Das Chemische Labor der Fabrik C.F. Bally A.G. (das berühmte Bally-Schuhunternehmen).
Postmarken & Stempel
1. Abgangsstempel: Großer runder Stempel "DÜSSELDORF * 7 b" datiert 17. 8. 20.
2. Transit-/Zollstempel: Ein auffälliger rechteckiger violetter Stempel vom Zollamt Basel (Basler Zollamt) datiert 20. VIII. 20. Enthält den Text "Beschaufrei", was darauf hindeutet, dass er aus der Prüfung entlassen oder für bestimmte Gründe zollfrei freigegeben wurde.
3. Ankunftsstempel: Unten rechts, "BASEL" datiert 19. 8. 20, was eine sehr effiziente Transitzeit von zwei Tagen von Düsseldorf bis zur Schweiz zeigt.
4. Frankatur: Eine einzelne deutsche Briefmarke (Motiv Germania) oben rechts, verzeichnet durch den Düsseldorfer Stempel.
Technische Details
Kategorie Details
Gewicht In blauer Bleistiftangabe 3 ½ kg vermerkt.
Zollgebühren In roter/violetter Bleistiftangabe 0.85 (wahrscheinlich Schweizer Franken oder Goldmark).
Paketart Mit dem Vermerk "1 Paket" gekennzeichnet.
Registrierung Nummer 17615 in der Mitte gestempelt.
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Historische & industrielle Bedeutung
Die Bally-Verbindung
Der Empfänger, C.F. Bally A.G., war einer der weltweit führenden Luxus-Schuhhersteller. Die Tatsache, dass dieses Paket von einer Farbstofffabrik (Carl Jäger) an Ballys Chemisches Labor gesendet wurde, deutet darauf hin, dass der Versand industrielle Farbstoffe oder chemische Gerbereimittel enthielt, die in der Lederherstellung verwendet wurden.
Nachkriegszeitliche Wirtschaft
Im Jahr 1920 kämpfte Deutschland mit Hyperinflation und den Folgen des Ersten Weltkriegs. Diese Paketkarten sind für Philatelisten von Bedeutung, weil sich die Portoraten rasch änderten. Der Status "Beschaufrei" (untersucht/frei) an der Basel Grenze deutet darauf hin, dass etablierte Handelsprotokolle zwischen deutschen Industrie Zulieferern und Schweizer Herstellern trotz des geopolitischen Klimas funktionierten.
Einschätzung für Sammler
• Zustand: Vorzüglich. Die Karte zeigt minimale Alterung, aber die Stempel sind klar und lesbar.
• Begehrtheit: Hoch für Sammler von "Postal History" oder "Industrial History". Der grenzüberschreitende Transit zwischen zwei spezifischen Industrie-Giganten (Jäger und Bally) verleiht zusätzlich eine erhebliche Herkunftsbedeutung über ein gewöhnliches Poststück hinaus.
• Seltenheit: Obwohl Paketkarten aus diesem Zeitraum nicht allgemein als "Seltenheit" gelten, macht die spezifische industrielle Korrespondenz und die klare Basel-Zollvermerke dieses Stück zu einem Premium-Exemplar.
Lot REG-38

