Spiegel- Heiliger Aloisius von Gonzaga - Glas, Holz - Spiegel Sankt Aloisius






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Klosterspiegel aus dem 18. Jahrhundert mit einer gravierten Darstellung des heiligen Aloysius von Gonzaga. Diese Gravur in der Glasplatte ist an einigen Stellen zu einem hochglänzenden Ergebnis poliert und an anderen Stellen matt belassen. Die Glasplatte wurde anschließend mit Zinn-Quecksilber-Amalgam versilbert. Der Spiegel stammt aus dem Zeitraum 1770–1800 und wurde in Deutschland hergestellt. Das Spiegelglas ist in einen hölzernen Rahmen eingefasst und auf der Rückseite mit einer Strohlage und einer Holtrückplatte zum Schutz des Glases versehen.
Dieses Art gravierter Spiegel aus dem 18. Jahrhundert ist sehr selten.
Der Heilige ist mit den Armen vor der Brust dargestellt, wobei ein Kreuzbild in den Händen liegt. Auf seinem Schoß liegt eine Krone mit Blumen.
Der heilige Aloysius Gonzaga (Castiglione delle Stiviere bei Mantua), 9. März 1568 – Rom, 21. Juni 1591) (eigentlich Luigi Gonzaga) ist ein jung verstorbener katholischer Jesuitischer Heilige.
Luigi war der älteste Sohn von Ferdinand Gonzaga, Markgraf von Castiglione, aus einem Zweig der Familie Gonzaga. Lodewijk III Gonzaga war sein Urgroßvater. Bereits als Kind zeigte er unter dem Einfluss seiner Mutter große Frömmigkeit. Als Zehnjähriger wurde er am Hof der Medici zu Brescia als Page angestellt. Danach verbrachte er Zeit am Hof von Philipp II. von Spanien.
Der heilige Kardinal Karl Boromäus, der Erzbischof von Mailand, machte auf den jungen Luigi einen großen Eindruck. Im Jahr 1585 verzichtete er zugunsten seines Bruders Rudolf auf seine Rechte am Markgrafentum Castiglione. Gegen den Willen seiner Familie trat er der Gesellschaft Jesu bei. Dort studierte er Philosophie und Theologie. Zudem kümmerte er sich stark um die Kranken und um eine würdige Bestattung der Armen. Als in Rom eine Pestepidemie wütete, zögerte Aloysius nicht, den Kranken zu helfen. Er war 23 Jahre alt, als er selbst erkrankte und starb.
Spiegel aus dem 18. Jahrhundert wurden hergestellt, indem Glasplatten mit einer Mischung aus Zinnfolie und Quecksilberamalgam überzogen wurden (verzilvert). Dieser Prozess war arbeitsintensiv und führte zu Spiegeln mit einer charakteristischen, leicht blaulichen und weicheren Reflexion als moderne Spiegel.
Maße:
27,7 x 22,5 cm
Zustand:
Das Spiegelglas befindet sich in redlichem Zustand. Das Zinn-Quecksilber-Amalgam auf der Rückseite ist etwas abgenutzt. (siehe Fotos) Das Rahmenchen ist beschädigt. (siehe Fotos)
Klosterspiegel aus dem 18. Jahrhundert mit einer gravierten Darstellung des heiligen Aloysius von Gonzaga. Diese Gravur in der Glasplatte ist an einigen Stellen zu einem hochglänzenden Ergebnis poliert und an anderen Stellen matt belassen. Die Glasplatte wurde anschließend mit Zinn-Quecksilber-Amalgam versilbert. Der Spiegel stammt aus dem Zeitraum 1770–1800 und wurde in Deutschland hergestellt. Das Spiegelglas ist in einen hölzernen Rahmen eingefasst und auf der Rückseite mit einer Strohlage und einer Holtrückplatte zum Schutz des Glases versehen.
Dieses Art gravierter Spiegel aus dem 18. Jahrhundert ist sehr selten.
Der Heilige ist mit den Armen vor der Brust dargestellt, wobei ein Kreuzbild in den Händen liegt. Auf seinem Schoß liegt eine Krone mit Blumen.
Der heilige Aloysius Gonzaga (Castiglione delle Stiviere bei Mantua), 9. März 1568 – Rom, 21. Juni 1591) (eigentlich Luigi Gonzaga) ist ein jung verstorbener katholischer Jesuitischer Heilige.
Luigi war der älteste Sohn von Ferdinand Gonzaga, Markgraf von Castiglione, aus einem Zweig der Familie Gonzaga. Lodewijk III Gonzaga war sein Urgroßvater. Bereits als Kind zeigte er unter dem Einfluss seiner Mutter große Frömmigkeit. Als Zehnjähriger wurde er am Hof der Medici zu Brescia als Page angestellt. Danach verbrachte er Zeit am Hof von Philipp II. von Spanien.
Der heilige Kardinal Karl Boromäus, der Erzbischof von Mailand, machte auf den jungen Luigi einen großen Eindruck. Im Jahr 1585 verzichtete er zugunsten seines Bruders Rudolf auf seine Rechte am Markgrafentum Castiglione. Gegen den Willen seiner Familie trat er der Gesellschaft Jesu bei. Dort studierte er Philosophie und Theologie. Zudem kümmerte er sich stark um die Kranken und um eine würdige Bestattung der Armen. Als in Rom eine Pestepidemie wütete, zögerte Aloysius nicht, den Kranken zu helfen. Er war 23 Jahre alt, als er selbst erkrankte und starb.
Spiegel aus dem 18. Jahrhundert wurden hergestellt, indem Glasplatten mit einer Mischung aus Zinnfolie und Quecksilberamalgam überzogen wurden (verzilvert). Dieser Prozess war arbeitsintensiv und führte zu Spiegeln mit einer charakteristischen, leicht blaulichen und weicheren Reflexion als moderne Spiegel.
Maße:
27,7 x 22,5 cm
Zustand:
Das Spiegelglas befindet sich in redlichem Zustand. Das Zinn-Quecksilber-Amalgam auf der Rückseite ist etwas abgenutzt. (siehe Fotos) Das Rahmenchen ist beschädigt. (siehe Fotos)
