Spanische Schule (XIX) - Ritratto antropomorfo






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Spanische Schule des XIX. Jahrhunderts
“Anthropomorphes Porträt”
Öl auf Leinwand, Zeitraum 1800/1850
Vorstellung des Gemäldes
Das Gemälde zeigt ein anthropomorphes Porträt eines Hundes, vermutlich eines Bulldoggen oder eines kleinen Molossers, dargestellt mit feierlicher Haltung und gekleidet nach der Renaissance- oder späten 16. Jahrhundert-Mode. Das Tier trägt ein prächtig rotes Damast-Gewand, verziert mit einem weißen Stehkragen und einer langen Kette mit Anhänger, typische Elemente der offiziellen noblen Porträtmalerei.
Die Pose, stark theatralisch, erinnert an Modelle des Statusporträts: Eine Hand ruht auf der Brust in Würde und Selbstbewusstsein, während die andere einen Fächer oder einen zeremoniellen Gegenstand hält. Das Gesicht des Tieres, mit außergewöhnlich naturgetreuer Detailgenauigkeit wiedergegeben, behält einen melancholischen und fragenden Ausdruck, der den Distanzierungseffekt verstärkt.
Der Hintergrund ist geteilt zwischen einer offenen Landschaft und einem dunklen Vorhang, klassische Lösung, die sich auf offizielle Malerei zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert bezieht und dazu beiträgt, die Figur in eine Dimension von Macht und Repräsentation zu stellen. Die Wiedergabe der Stoffe, der Applikationen und der malerischen Oberflächen deutet jedoch auf eine Ausführung des 19. Jahrhunderts hin, als die Wiederentdeckung altmeisterlicher Malerei oft mit dem Geschmack an verfeinerter Karikatur und moralischer Allegorie verbunden war.
Das Werk gehört zu einer ikonografischen Tradition, in der das vermenschlichte Tier als satirischer Spiegel der Gesellschaft verwendet wird. Der Hund, ambivalentes Symbol von Treue, Gehorsam, aber auch von Anhänglichkeit an die Macht, wird hier zum Protagonisten einer raffinierten visuellen Ironie: Die Noblesse des Porträts wird zugleich gefeiert und infrage gestellt.
Insgesamt erscheint das Gemälde als ein gelehrtes Spiel zwischen Vergangenheit und Parodie, fähig, technische Virtuosität, historische Zitate und subtile Kritik an sozialen Codes zu verschmelzen. Ein Werk, das mit der europäischen Maltradition dialogiert und den Betrachter dazu einlädt, über die unsichere Grenze zwischen Identität, Repräsentation und Maske nachzudenken.
Maße: 70 x 58,5 cm im zeitgleichen Rahmen
Leinwand: 60 x 50 cm
Aus einer privaten Sammlung
Erhaltungszustand: Gut, mit normalen Alterungsspuren -
* der vorhandene Rahmen wird als Beigabe beigefügt
Ideal für Sammler und Investitionen
Mit Echtheitszertifikat gemäß Gesetz - Expertise
Professionelle Verpackung und versicherter Versand
Der Verkäufer stellt sich vor
Spanische Schule des XIX. Jahrhunderts
“Anthropomorphes Porträt”
Öl auf Leinwand, Zeitraum 1800/1850
Vorstellung des Gemäldes
Das Gemälde zeigt ein anthropomorphes Porträt eines Hundes, vermutlich eines Bulldoggen oder eines kleinen Molossers, dargestellt mit feierlicher Haltung und gekleidet nach der Renaissance- oder späten 16. Jahrhundert-Mode. Das Tier trägt ein prächtig rotes Damast-Gewand, verziert mit einem weißen Stehkragen und einer langen Kette mit Anhänger, typische Elemente der offiziellen noblen Porträtmalerei.
Die Pose, stark theatralisch, erinnert an Modelle des Statusporträts: Eine Hand ruht auf der Brust in Würde und Selbstbewusstsein, während die andere einen Fächer oder einen zeremoniellen Gegenstand hält. Das Gesicht des Tieres, mit außergewöhnlich naturgetreuer Detailgenauigkeit wiedergegeben, behält einen melancholischen und fragenden Ausdruck, der den Distanzierungseffekt verstärkt.
Der Hintergrund ist geteilt zwischen einer offenen Landschaft und einem dunklen Vorhang, klassische Lösung, die sich auf offizielle Malerei zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert bezieht und dazu beiträgt, die Figur in eine Dimension von Macht und Repräsentation zu stellen. Die Wiedergabe der Stoffe, der Applikationen und der malerischen Oberflächen deutet jedoch auf eine Ausführung des 19. Jahrhunderts hin, als die Wiederentdeckung altmeisterlicher Malerei oft mit dem Geschmack an verfeinerter Karikatur und moralischer Allegorie verbunden war.
Das Werk gehört zu einer ikonografischen Tradition, in der das vermenschlichte Tier als satirischer Spiegel der Gesellschaft verwendet wird. Der Hund, ambivalentes Symbol von Treue, Gehorsam, aber auch von Anhänglichkeit an die Macht, wird hier zum Protagonisten einer raffinierten visuellen Ironie: Die Noblesse des Porträts wird zugleich gefeiert und infrage gestellt.
Insgesamt erscheint das Gemälde als ein gelehrtes Spiel zwischen Vergangenheit und Parodie, fähig, technische Virtuosität, historische Zitate und subtile Kritik an sozialen Codes zu verschmelzen. Ein Werk, das mit der europäischen Maltradition dialogiert und den Betrachter dazu einlädt, über die unsichere Grenze zwischen Identität, Repräsentation und Maske nachzudenken.
Maße: 70 x 58,5 cm im zeitgleichen Rahmen
Leinwand: 60 x 50 cm
Aus einer privaten Sammlung
Erhaltungszustand: Gut, mit normalen Alterungsspuren -
* der vorhandene Rahmen wird als Beigabe beigefügt
Ideal für Sammler und Investitionen
Mit Echtheitszertifikat gemäß Gesetz - Expertise
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