saname (1980) - Trace n°2606





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Original Street-Art-Gemälde von Saname (geboren 1980), mit dem Titel Trace n°2606, 2026 entstanden, Acryl- und Sprühfarbe auf hochwertiger Baumwollleinwand (107 x 79 cm), poliert und handschriftlich signiert, keins Rahmens und gerollt geliefert, Echtheitszertifikat vorhanden; Edition Original; Herkunftsland Frankreich; Gewicht 2 kg; Zustand Ausgezeichnet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
"Spur Nr. 2606"
Originalbild von Saname, Großformat
Acryl- und Sprühfarbe auf hochwertigem Baumwoll-Leinwand
107 × 79 cm
(Leinwand ohne Rahmen, gerollt geliefert).
Auf Rahmen: 100 × 70 cm
Galerie-Wert: 900€
Die Leinwand ist versiegelt und wird mit Echtheitszertifikat geliefert
Ergebnis schöner und bemerkbar in der Wirklichkeit als auf dem Foto, Eindruck garantiert!
Sorgfältig verpackt mit Versicherung.
(Bitte notieren Sie Ihre Hinweise sorgfältig auf dem Lieferschein, falls der Paket beschädigt wurde)
Dieses Werk spielt mit einer visuell kontrollierten Spannung zwischen Konstruktion und Auslöschung. Links setzt sich ein formeller Wortschatz aus dem Graffiti durch – kantige Formen, ineinandergreifende Buchstaben, fragmentierte Perspektiven – mit Überzeugung durch. Die gesättigten Grüntöne, moduliert durch tiefe Schatten, verleihen der Struktur eine fast skulpturale Präsenz. Die schwarzen Linien, nervös, wirken wie grafische Narben und verstärken die urbane Energie der Komposition.
Doch diese farbige Architektur wird brutal durch eine vertikale Rissstelle unterbrochen. Dieser scheinbare Abbruch enthüllt eine verletzlichere, fast intime Fläche: Ein gelber Hintergrund, durchzogen von Tropfen, auf dem sich die bläulich skizzierte Silhouette eines Gesichts ahnen lässt. Der Kontrast ist frappierend. Einerseits die technische Beherrschung und die identitäre Behauptung des Letterings; andererseits eine geisterhafte Figur, die in der Materie aufgelöst scheint.
Die Behandlung der Tropfspuren – lange grüne und blaue Schlieren – führt eine zeitliche Dimension ein. Sie deuten Verwitterung, Regen, das Vergehen der Zeit an der Wand an. Das Werk scheint so von Erinnerung zu sprechen: Was präsentiert und eingefordert wird, bricht letztlich immer auf und lässt eine verletzlichere Präsenz erscheinen.
Die Palette, dominiert von sauren Grünen und gealterten Gelbtönen, erzeugt eine Atmosphäre, die zugleich organisch und industriell wirkt. Das Gesicht, fast ausgelöscht, wird zum emotionalen Mittelpunkt des Bildes. Es ist nicht präzise dargestellt, sondern angedeutet – als ob die menschliche Identität hinter den aufeinanderfolgenden Schichten aus Zeichen und Malerei zu überleben versucht.
Zusammenfassend artikuliert dieses Stück auf intelligente Weise die Dialektik zwischen Oberfläche und Tiefe, zwischen kollektiver Ausdrucksform (Grafitti) und stiller Innerlichkeit (Porträt). Es fängt den Geist der urbanen Wand ein: Ort der Forderung, aber auch sensibler Palimpsest der menschlichen Spuren.
Der dezente Künstler Saname befindet sich im Aufstieg !!!!
"Spur Nr. 2606"
Originalbild von Saname, Großformat
Acryl- und Sprühfarbe auf hochwertigem Baumwoll-Leinwand
107 × 79 cm
(Leinwand ohne Rahmen, gerollt geliefert).
Auf Rahmen: 100 × 70 cm
Galerie-Wert: 900€
Die Leinwand ist versiegelt und wird mit Echtheitszertifikat geliefert
Ergebnis schöner und bemerkbar in der Wirklichkeit als auf dem Foto, Eindruck garantiert!
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Dieses Werk spielt mit einer visuell kontrollierten Spannung zwischen Konstruktion und Auslöschung. Links setzt sich ein formeller Wortschatz aus dem Graffiti durch – kantige Formen, ineinandergreifende Buchstaben, fragmentierte Perspektiven – mit Überzeugung durch. Die gesättigten Grüntöne, moduliert durch tiefe Schatten, verleihen der Struktur eine fast skulpturale Präsenz. Die schwarzen Linien, nervös, wirken wie grafische Narben und verstärken die urbane Energie der Komposition.
Doch diese farbige Architektur wird brutal durch eine vertikale Rissstelle unterbrochen. Dieser scheinbare Abbruch enthüllt eine verletzlichere, fast intime Fläche: Ein gelber Hintergrund, durchzogen von Tropfen, auf dem sich die bläulich skizzierte Silhouette eines Gesichts ahnen lässt. Der Kontrast ist frappierend. Einerseits die technische Beherrschung und die identitäre Behauptung des Letterings; andererseits eine geisterhafte Figur, die in der Materie aufgelöst scheint.
Die Behandlung der Tropfspuren – lange grüne und blaue Schlieren – führt eine zeitliche Dimension ein. Sie deuten Verwitterung, Regen, das Vergehen der Zeit an der Wand an. Das Werk scheint so von Erinnerung zu sprechen: Was präsentiert und eingefordert wird, bricht letztlich immer auf und lässt eine verletzlichere Präsenz erscheinen.
Die Palette, dominiert von sauren Grünen und gealterten Gelbtönen, erzeugt eine Atmosphäre, die zugleich organisch und industriell wirkt. Das Gesicht, fast ausgelöscht, wird zum emotionalen Mittelpunkt des Bildes. Es ist nicht präzise dargestellt, sondern angedeutet – als ob die menschliche Identität hinter den aufeinanderfolgenden Schichten aus Zeichen und Malerei zu überleben versucht.
Zusammenfassend artikuliert dieses Stück auf intelligente Weise die Dialektik zwischen Oberfläche und Tiefe, zwischen kollektiver Ausdrucksform (Grafitti) und stiller Innerlichkeit (Porträt). Es fängt den Geist der urbanen Wand ein: Ort der Forderung, aber auch sensibler Palimpsest der menschlichen Spuren.
Der dezente Künstler Saname befindet sich im Aufstieg !!!!

