feine liwer Sepik-Ahnenmaske - Sepik Fluss - Papua Neuguinea (Ohne mindestpreis)





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Ein exzellenter Zustand spät20. Jahrhundert Holz-Ahnenmaske aus dem Sepik-Flussgebiet Papua-Neuguinea, 60 cm hoch, 23 cm breit, 12 cm tief, Provenienz Privatsammlung, ohne Stand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein fein gearbeitetes und vergleichsweise großes Ahnenmasken-Stück aus der Region des Lower Sepik Rivers, das formale Merkmale zeigt, die mit ritueller Schabelskulptur am Flussufer des späten zwanzigsten Jahrhunderts übereinstimmen.
Die Maske präsentiert eine stark architektonische Gesichtstruktur: vorstehende Augenbrauen, elongated nasal bridge, und tief zurückgesetzte Augenhöhlen. Die Oberfläche behält Bereiche mineralischer Färbung – weißer Kalk, roter Ocre und Kohle – bei, die so aufgetragen sind, dass sie die Volumenmodellierung betonen statt dekorativer Muster. Spuren von Perforationen am Rand deuten auf frühere Befestigungen pflanzlicher Fasern, Federn oder Rinden-Elemente hin, die integraler Bestandteil der Performance-Regalia waren.
Die Rückseite zeigt Axtspuren (Adze marks) und Abnutzung, die auf wiederholte Handhabung und Benutzung hindeuten. Die Innenhöhlung lässt eine funktionale Anpassung für eine getanzte Performance vermuten, nicht lediglich für rein blickfangartige Produktion.
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Kontext und Funktion
In Ritualsystemen des Lower Sepik dienen Ahnenmasken als temporäre Verkörperungen der Clansgeister während ritueller Zyklen. Ihre Aktivierung durch Tanz, Gesang und Kostümierung ordnet sie einer performativen Kosmologie zu, in der Ahnenpräsenz materiell heraufbeschworen wird.
Solche Masken könnten verwendet worden sein in:
• Initiationsriten
• Mortuarium- oder Begräbnistrituale
• clansbasierte Ritualdarbietungen
• Rituale zur Beschwichtigung von Geistern
Die skulpturale Übersteigerung der Gesichtsebenen reflektiert metaphysische Potenz statt Porträtierung.
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Zustand
• Strukturell stabil
• Altersspalten im Einklang mit tropischem Hartholz
• Oberflächenabnutzung und Pigmentverlust entsprechend dem Zeremonialgebrauch
• Keine nennenswerten Restaurierungen beobachtet (fachtechnische Prüfung vorbehalten)
Vergleichende Beispiele
Verwandte Masken aus dem Lower Sepik befinden sich in institutionellen Sammlungen, darunter:
• Das Metropolitan Museum of Art
• Musée du quai Branly – Jacques Chirac
• National Gallery of Australia
Wir packen sorgfältig
Wir versenden weltweit
Der Verkäufer stellt sich vor
Ein fein gearbeitetes und vergleichsweise großes Ahnenmasken-Stück aus der Region des Lower Sepik Rivers, das formale Merkmale zeigt, die mit ritueller Schabelskulptur am Flussufer des späten zwanzigsten Jahrhunderts übereinstimmen.
Die Maske präsentiert eine stark architektonische Gesichtstruktur: vorstehende Augenbrauen, elongated nasal bridge, und tief zurückgesetzte Augenhöhlen. Die Oberfläche behält Bereiche mineralischer Färbung – weißer Kalk, roter Ocre und Kohle – bei, die so aufgetragen sind, dass sie die Volumenmodellierung betonen statt dekorativer Muster. Spuren von Perforationen am Rand deuten auf frühere Befestigungen pflanzlicher Fasern, Federn oder Rinden-Elemente hin, die integraler Bestandteil der Performance-Regalia waren.
Die Rückseite zeigt Axtspuren (Adze marks) und Abnutzung, die auf wiederholte Handhabung und Benutzung hindeuten. Die Innenhöhlung lässt eine funktionale Anpassung für eine getanzte Performance vermuten, nicht lediglich für rein blickfangartige Produktion.
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Kontext und Funktion
In Ritualsystemen des Lower Sepik dienen Ahnenmasken als temporäre Verkörperungen der Clansgeister während ritueller Zyklen. Ihre Aktivierung durch Tanz, Gesang und Kostümierung ordnet sie einer performativen Kosmologie zu, in der Ahnenpräsenz materiell heraufbeschworen wird.
Solche Masken könnten verwendet worden sein in:
• Initiationsriten
• Mortuarium- oder Begräbnistrituale
• clansbasierte Ritualdarbietungen
• Rituale zur Beschwichtigung von Geistern
Die skulpturale Übersteigerung der Gesichtsebenen reflektiert metaphysische Potenz statt Porträtierung.
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Zustand
• Strukturell stabil
• Altersspalten im Einklang mit tropischem Hartholz
• Oberflächenabnutzung und Pigmentverlust entsprechend dem Zeremonialgebrauch
• Keine nennenswerten Restaurierungen beobachtet (fachtechnische Prüfung vorbehalten)
Vergleichende Beispiele
Verwandte Masken aus dem Lower Sepik befinden sich in institutionellen Sammlungen, darunter:
• Das Metropolitan Museum of Art
• Musée du quai Branly – Jacques Chirac
• National Gallery of Australia
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