Jean-Marie Planque (1932-1992) - A figure





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Tuschezeichnung, von Hand signiert,
1985
von Jean-Marie Planque
nk Drawin g, 1985
von Jean-Marie Planque
Diese intensive Tuschezeichnung aus dem Jahr 1985 zeigt eine einsame stehende Figur, dargestellt durch dichten, sich wiederholenden Linienbestand und Bereiche starken Kontrasts. Das Gesicht ist absichtlich verzerrt, aufgebaut aus zerkratzten Konturen und übereinanderliegenden Markierungen, während der Hintergrund aus eng gepackten Strichen besteht, die einen vibrierenden, beinahe bedrückenden bildlichen Raum erzeugen.
Charakteristisch für Planques spätes grafisches Schaffen, bewegt sich das Werk nahe dem Art Brut und dem europäischen Expressionismus der Nachkriegszeit, wobei die psychologische Gegenwart der physischen Ähnlichkeit vorgezogen wird. Die steife Haltung, übertriebene Hände und das Ungleichgewicht zwischen hellen und dunklen Zonen vermitteln Spannung, Verwundbarkeit und ein inneres Gefühl der Isolation. Zeichnen fungiert hier als unmittelbarer Akt—roh, notwendig und kompromisslos.
Ausgeführt in Tusche auf Papier und signiert sowie datiert 1985, spiegelt das Werk den zutiefst persönlichen Ansatz des Künstlers zur Figuration wider, bei dem sich Form eher durch Beharrlichkeit als durch Verfeinerung entwickelt. Die Zeichnung ist in einem vintage Aluminiumrahmen mit Glas gerahmt und nach Ankunft sofort zur Aufhängung bereit, was sie zu einer starken Anschaffung für Sammler expressiver Nachkriegszeichnung und Art Brut-ähnlicher Werke macht.
Über den Künstler:
Jean-Marie Planque (1932–1992) war ein belgischer Maler und Zeichner, dessen Werk einen eigenständigen Platz in der europäischen Kunst der Nachkriegszeit einnimmt. Geboren in Tournai und später in Brüssel aktiv, führte Planque ein eher unauffälliges Doppelleben: tagsüber Typograf und Beamter innerhalb der Europäischen Kommission, nachts ein zutiefst engagierter und introspektiver Künstler.
Naturgemäß unabhängig, vermied er bewusst jede Zugehörigkeit zu einer künstlerischen Bewegung und entwickelte stattdessen eine hoch persönliche visuelle Sprache. Sein Werk reicht von kraftvollen Zeichnungen und expressiver Figuration über abstrakte, geometrische und kalligrafische Erkundungen, oft gekennzeichnet durch Spannung zwischen Kontrolle und emotionaler Intensität. Zeichnen stand im Zentrum seiner Praxis—nicht bloß Vorbereitungsarbeit, sondern eine direkte und intime Ausdrucksform.
Planque zeigte zu Lebzeiten selten, sodass seine Werke heute besonders begehrt sind. Nachrufe Ausstellungen und Kataloge haben seither die Kohärenz und Originalität seines Œuvres hervorgehoben und einen Künstler offengelegt, der von Notwendigkeit statt von Anerkennung getrieben war. Seine Arbeiten sprechen Sammler an, die Authentizität, intellektuelle Tiefe und die stille Kraft einer kompromisslosen künstlerischen Vision schätzen.
Wenn Sie Französisch lesen, enthalten die letzten Fotos zusätzliche Informationen über den Künstler, entnommen aus Referenzbüchern.
Wird gut verpackt, geschützt und versichert.
Tuschezeichnung, von Hand signiert,
1985
von Jean-Marie Planque
nk Drawin g, 1985
von Jean-Marie Planque
Diese intensive Tuschezeichnung aus dem Jahr 1985 zeigt eine einsame stehende Figur, dargestellt durch dichten, sich wiederholenden Linienbestand und Bereiche starken Kontrasts. Das Gesicht ist absichtlich verzerrt, aufgebaut aus zerkratzten Konturen und übereinanderliegenden Markierungen, während der Hintergrund aus eng gepackten Strichen besteht, die einen vibrierenden, beinahe bedrückenden bildlichen Raum erzeugen.
Charakteristisch für Planques spätes grafisches Schaffen, bewegt sich das Werk nahe dem Art Brut und dem europäischen Expressionismus der Nachkriegszeit, wobei die psychologische Gegenwart der physischen Ähnlichkeit vorgezogen wird. Die steife Haltung, übertriebene Hände und das Ungleichgewicht zwischen hellen und dunklen Zonen vermitteln Spannung, Verwundbarkeit und ein inneres Gefühl der Isolation. Zeichnen fungiert hier als unmittelbarer Akt—roh, notwendig und kompromisslos.
Ausgeführt in Tusche auf Papier und signiert sowie datiert 1985, spiegelt das Werk den zutiefst persönlichen Ansatz des Künstlers zur Figuration wider, bei dem sich Form eher durch Beharrlichkeit als durch Verfeinerung entwickelt. Die Zeichnung ist in einem vintage Aluminiumrahmen mit Glas gerahmt und nach Ankunft sofort zur Aufhängung bereit, was sie zu einer starken Anschaffung für Sammler expressiver Nachkriegszeichnung und Art Brut-ähnlicher Werke macht.
Über den Künstler:
Jean-Marie Planque (1932–1992) war ein belgischer Maler und Zeichner, dessen Werk einen eigenständigen Platz in der europäischen Kunst der Nachkriegszeit einnimmt. Geboren in Tournai und später in Brüssel aktiv, führte Planque ein eher unauffälliges Doppelleben: tagsüber Typograf und Beamter innerhalb der Europäischen Kommission, nachts ein zutiefst engagierter und introspektiver Künstler.
Naturgemäß unabhängig, vermied er bewusst jede Zugehörigkeit zu einer künstlerischen Bewegung und entwickelte stattdessen eine hoch persönliche visuelle Sprache. Sein Werk reicht von kraftvollen Zeichnungen und expressiver Figuration über abstrakte, geometrische und kalligrafische Erkundungen, oft gekennzeichnet durch Spannung zwischen Kontrolle und emotionaler Intensität. Zeichnen stand im Zentrum seiner Praxis—nicht bloß Vorbereitungsarbeit, sondern eine direkte und intime Ausdrucksform.
Planque zeigte zu Lebzeiten selten, sodass seine Werke heute besonders begehrt sind. Nachrufe Ausstellungen und Kataloge haben seither die Kohärenz und Originalität seines Œuvres hervorgehoben und einen Künstler offengelegt, der von Notwendigkeit statt von Anerkennung getrieben war. Seine Arbeiten sprechen Sammler an, die Authentizität, intellektuelle Tiefe und die stille Kraft einer kompromisslosen künstlerischen Vision schätzen.
Wenn Sie Französisch lesen, enthalten die letzten Fotos zusätzliche Informationen über den Künstler, entnommen aus Referenzbüchern.
Wird gut verpackt, geschützt und versichert.
