Martin Van Wordragen (1928-2011) - Zonlicht

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Künstler Martin van Wordragen, Zonlicht, ein Ölgemälde aus dem Jahr 1999, Originalausgabe, 87,5 × 87,5 cm, verkauft mit Rahmen, Farben Gelb, Rot, Blau, Weiß, Schwarz und Grün.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Martin van Wordragen
Niederländischer Maler

Martin van Wordragen (Ammerzoden, 9. Februar 1928 – Veurne, 23. August 2011) war ein niederländischer Maler und Etageliste (? Etaleur) [Anmerkung: im Original «etaleur»; üblicherweise wird hier „Schaufensterdekorateur“/„Schildermaler“ verwendet].

Junge Jahre
Martinus Wilhelmus van Wordragen wurde in Ammerzoden geboren und war das dritte Kind einer Familie mit zehn Kindern. Sein Interesse am Zeichnen und Malen zeigte sich früh. Die Familie van Wordragen musste 1944 infolge des Zweiten Weltkriegs das Dorf Ammerzoden verlassen und floh nach Friesland. Nach der Befreiung kehrte die Familie in das Geburtsdorf Ammerzoden zurück, und Martin arbeitete als Jugendlicher als Hausmaler und führte gelegentlich Dekorationsarbeiten aus. Er besuchte eine mittlere Schulbildung bei den lokalen Brüdern und danach die Lehrgangsreihe Lehrer Zeichnen in ’s-Hertogenbosch. Hier erlangte er nacheinander das Diplom Lehrer Zeichnen und „Etaleur-Decorateur“ und absolvierte danach noch eine Ausbildung „Werbebegleiter“ [Anmerkung: Übersetzung von „reclameassistent“; wörtlich „Werbeassistent“].

Frühe Malerei
Im Jahr 1947 schuf Van Wordragen sein erstes Ölgemälde mit dem Titel „Melkmeisje“, das durch sein ländliches Motiv noch klassisch und naturgetreu wirkte. Zur Amtseinführung von Königin Juliana erhielt Van Wordragen 1948 den Auftrag, ein meterhohes Porträt der neuen Königin zu malen. 1954 zog Van Wordragen durch einen Kollegen nach Hasselt. Obwohl das kulturelle flamische Klima besser zu Van Wordragen passte, malte er bis zu seiner Hochzeit im Juni 1958 mit Helena Goesten wenig.

Flämischer Expressionismus
Van Wordragen besuchte häufig Museen und Ausstellungen und machte sich mit dem Werk von Constant Permeke vertraut, wodurch er Teil des flämischen Expressionismus wurde. Er kam mit der Cobra-Bewegung in Berührung und entdeckte die expressionistische Malweise, bei der der Ausdruck und die emotionalen Gefühle wichtiger sind als die Form der Figur und des Themas. Hier entwickelte sich Van Wordragen vom flämischen Expressionismus zu einem „persönlichen“ Expressionismus mit Merkmalen, die der Cobra-Bewegung eigen sind.

1964 stellte er zusammen mit Robert Vandereycken und Amand Van Rompaey in einer Open-Air-Ausstellung in Stevoort aus. 1963 gründete er mit Theo Hoeven die Künstlergruppe „Sakoura“ (Kirschblüte Japans) [1]. 1990 erschien anlässlich seiner 40-jährigen Malerlaufbahn ein Buch Martin van Wordragen – 40 Jahre unterwegs [2] und eine Ausstellung in der Galerie Albert in Hasselt folgte.

Wo er in der Vergangenheit mit Künstlern wie Appel, Corneille, Alechinsky und Lucebert ausstellte, erfolgte 1996 der eigentliche Durchbruch von Martin van Wordragen, als Galerist Cees Clijsen aus Nuenen die Arbeiten des Malers entdeckte. Dieser Galerist erkannte in der Qualität und der besonderen Darstellung der Gemälde so deutliche Merkmale, dass er einen Großteil der Sammlung erwarb. Anlässlich seines 70. Geburtstags erschien 1998 ein zweites Buch: Martin van Wordragen: 70 Jahre unterwegs [3]. 2005 zeigte Van Wordragen eine große Retrospektive 2005 im Museum Jan van der Togt in Amstelveen und erschien das Buch mit seinem Gesamtwerk: Martin van Wordragen: Oogst van jaren

Sonnenlicht:
Werk: 80 x 80 cm
Incl. Rahmen: 87,5 x 87,5 cm

Martin van Wordragen
Niederländischer Maler

Martin van Wordragen (Ammerzoden, 9. Februar 1928 – Veurne, 23. August 2011) war ein niederländischer Maler und Etageliste (? Etaleur) [Anmerkung: im Original «etaleur»; üblicherweise wird hier „Schaufensterdekorateur“/„Schildermaler“ verwendet].

Junge Jahre
Martinus Wilhelmus van Wordragen wurde in Ammerzoden geboren und war das dritte Kind einer Familie mit zehn Kindern. Sein Interesse am Zeichnen und Malen zeigte sich früh. Die Familie van Wordragen musste 1944 infolge des Zweiten Weltkriegs das Dorf Ammerzoden verlassen und floh nach Friesland. Nach der Befreiung kehrte die Familie in das Geburtsdorf Ammerzoden zurück, und Martin arbeitete als Jugendlicher als Hausmaler und führte gelegentlich Dekorationsarbeiten aus. Er besuchte eine mittlere Schulbildung bei den lokalen Brüdern und danach die Lehrgangsreihe Lehrer Zeichnen in ’s-Hertogenbosch. Hier erlangte er nacheinander das Diplom Lehrer Zeichnen und „Etaleur-Decorateur“ und absolvierte danach noch eine Ausbildung „Werbebegleiter“ [Anmerkung: Übersetzung von „reclameassistent“; wörtlich „Werbeassistent“].

Frühe Malerei
Im Jahr 1947 schuf Van Wordragen sein erstes Ölgemälde mit dem Titel „Melkmeisje“, das durch sein ländliches Motiv noch klassisch und naturgetreu wirkte. Zur Amtseinführung von Königin Juliana erhielt Van Wordragen 1948 den Auftrag, ein meterhohes Porträt der neuen Königin zu malen. 1954 zog Van Wordragen durch einen Kollegen nach Hasselt. Obwohl das kulturelle flamische Klima besser zu Van Wordragen passte, malte er bis zu seiner Hochzeit im Juni 1958 mit Helena Goesten wenig.

Flämischer Expressionismus
Van Wordragen besuchte häufig Museen und Ausstellungen und machte sich mit dem Werk von Constant Permeke vertraut, wodurch er Teil des flämischen Expressionismus wurde. Er kam mit der Cobra-Bewegung in Berührung und entdeckte die expressionistische Malweise, bei der der Ausdruck und die emotionalen Gefühle wichtiger sind als die Form der Figur und des Themas. Hier entwickelte sich Van Wordragen vom flämischen Expressionismus zu einem „persönlichen“ Expressionismus mit Merkmalen, die der Cobra-Bewegung eigen sind.

1964 stellte er zusammen mit Robert Vandereycken und Amand Van Rompaey in einer Open-Air-Ausstellung in Stevoort aus. 1963 gründete er mit Theo Hoeven die Künstlergruppe „Sakoura“ (Kirschblüte Japans) [1]. 1990 erschien anlässlich seiner 40-jährigen Malerlaufbahn ein Buch Martin van Wordragen – 40 Jahre unterwegs [2] und eine Ausstellung in der Galerie Albert in Hasselt folgte.

Wo er in der Vergangenheit mit Künstlern wie Appel, Corneille, Alechinsky und Lucebert ausstellte, erfolgte 1996 der eigentliche Durchbruch von Martin van Wordragen, als Galerist Cees Clijsen aus Nuenen die Arbeiten des Malers entdeckte. Dieser Galerist erkannte in der Qualität und der besonderen Darstellung der Gemälde so deutliche Merkmale, dass er einen Großteil der Sammlung erwarb. Anlässlich seines 70. Geburtstags erschien 1998 ein zweites Buch: Martin van Wordragen: 70 Jahre unterwegs [3]. 2005 zeigte Van Wordragen eine große Retrospektive 2005 im Museum Jan van der Togt in Amstelveen und erschien das Buch mit seinem Gesamtwerk: Martin van Wordragen: Oogst van jaren

Sonnenlicht:
Werk: 80 x 80 cm
Incl. Rahmen: 87,5 x 87,5 cm

Details

Künstler
Martin Van Wordragen (1928-2011)
Angeboten mit Rahmen
Ja
Verkauft von
Eigentümer oder Wiederverkäufer
Auflage
Original
Titel des Kunstwerks
Zonlicht
Technik
Ölgemälde
Signatur
Handsigniert
Herkunftsland
Niederlande
Jahr
1999
Zustand
Guter Zustand
Farbe
Blau, Gelb, Grün, Rot, Schwarz, Weiß
Höhe
87,5 cm
Breite
87,5 cm
Stil
Abstrakt
Periode
1990-2000
Verkauft von
NiederlandeVerifiziert
18
Verkaufte Objekte
100 %
Privat

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