Antonio Saura (1930-1998) - Planche 1, Serie "Moi"






Masterabschluss in Kultur- und Kunstinnovation, zehn Jahre Erfahrung mit italienischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
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Antonio Saura, Moi, Planche 1 (1976) ist eine handsignierte limitierte Serigrafie (52/60) mit den Maßen 102 × 73,5 cm, auf Schoeller-Papier in Schwarz, Weiß und Grau, aus der Serie Moi, in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Im Jahr 1974 arbeitet Antonio Saura anhand einer Serie von Porträtaufnahmen, die von seinem Bruder Carlos Saura gemacht wurden. Aus diesem Austausch geht eines der schärfsten Projekte seines Schaffens hervor: die Serie Moi.
Jenseits einer Selbstbildnisfestlegung zur Identität verwandelt Saura es in ein Spannungsfeld. Ausgehend von dem ursprünglichen Fotobild setzt er das Gesicht einem Prozess der Zerlegung und neukünstlerischen Deutung aus, in dem zwei Blicke koexistieren: der äußere Blick (der von Carlos) und der eigene, der durch die radikale Geste des Künstlers gefiltert wird.
Die Serie materialisiert sich in Großformat-Siebdrucken, die 1976 gefertigt wurden, wobei Weiß und Schwarz, wesentlich in seiner bildnerischen Sprache, das Bild strukturieren. Das Ergebnis ist keine treue Darstellung, sondern eine erodierte Figur, nahezu durch den Strich heftig zerstört, die jegliche Realismus-Tendenz auflöst.
Saura sprach in diesem Zusammenhang von einem „Antinarzismus“: das Ich exaltieren sich nicht, es wird hinterfragt. In Moi erscheint die Identität durch Verzerrung, Streichung und die gestische Intensität durchzogen, die sein Werk kennzeichnen.
Die vorliegende Arbeit entspricht der Plancha I dieser emblematischen Serie, einer der wichtigsten grafischen Arbeiten im Rahmen der Untersuchung des Künstlers zum Gesicht und zur Selbstrepräsentation.
Titel: Moi, Planche 1
Jahr: 1976
Technik: Serigrafie
Auflage: 60 + 12 Exemplare
Nummer: 52/60
Papier: Schoeller
Bildformat: 102 x 73,5 cm.
Das Werk gehört zur Serie MOI, bestehend aus 18 Serigrafien. Katalognummer: 236. Erläutert auf Seite 268 von Antonio Saura, L'Oeuvre Imprimé, Catalogue Raisonné. Patrick Cramer. Genf. 2000.
Im Jahr 1974 arbeitet Antonio Saura anhand einer Serie von Porträtaufnahmen, die von seinem Bruder Carlos Saura gemacht wurden. Aus diesem Austausch geht eines der schärfsten Projekte seines Schaffens hervor: die Serie Moi.
Jenseits einer Selbstbildnisfestlegung zur Identität verwandelt Saura es in ein Spannungsfeld. Ausgehend von dem ursprünglichen Fotobild setzt er das Gesicht einem Prozess der Zerlegung und neukünstlerischen Deutung aus, in dem zwei Blicke koexistieren: der äußere Blick (der von Carlos) und der eigene, der durch die radikale Geste des Künstlers gefiltert wird.
Die Serie materialisiert sich in Großformat-Siebdrucken, die 1976 gefertigt wurden, wobei Weiß und Schwarz, wesentlich in seiner bildnerischen Sprache, das Bild strukturieren. Das Ergebnis ist keine treue Darstellung, sondern eine erodierte Figur, nahezu durch den Strich heftig zerstört, die jegliche Realismus-Tendenz auflöst.
Saura sprach in diesem Zusammenhang von einem „Antinarzismus“: das Ich exaltieren sich nicht, es wird hinterfragt. In Moi erscheint die Identität durch Verzerrung, Streichung und die gestische Intensität durchzogen, die sein Werk kennzeichnen.
Die vorliegende Arbeit entspricht der Plancha I dieser emblematischen Serie, einer der wichtigsten grafischen Arbeiten im Rahmen der Untersuchung des Künstlers zum Gesicht und zur Selbstrepräsentation.
Titel: Moi, Planche 1
Jahr: 1976
Technik: Serigrafie
Auflage: 60 + 12 Exemplare
Nummer: 52/60
Papier: Schoeller
Bildformat: 102 x 73,5 cm.
Das Werk gehört zur Serie MOI, bestehend aus 18 Serigrafien. Katalognummer: 236. Erläutert auf Seite 268 von Antonio Saura, L'Oeuvre Imprimé, Catalogue Raisonné. Patrick Cramer. Genf. 2000.
