Flachgedrücktes Gefäß (Henko) — Zeitlose Ruhe in sechs Facetten - Keramik - Sōji Suzuki 鈴木爽司 (b.1939) - Japan - Heisei Zeit (1989-heute)





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Eine sechseckige Keramikkunst-Henko-Vase von Sōji Suzuki (geboren 1939), 21,5 cm hoch und 23 cm breit, mit sechs Facetten, abwechselnd Kobaltblau-Unterglasur-Pinien und rote Gitter-Pinien-Motive, brauner glasierter schmaler Mund, handunterzeichnete Basis und originalem Tomobako-Schatzkasten; in ausgezeichnetem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese elegante sechseckige Porzellanvasenform (henko, 扁壺) ist ein originales Werk des japanischen Keramikkünstlers Sōji Suzuki (鈴木爽司). Das Stück besticht durch die harmonische Verbindung traditioneller japanischer Ästhetik und feiner Handwerkskunst. Jedes der sechs Facetten des Körpers wechselt zwischen zwei dekorativen Stilen: Drei Fassaden zeigen feingemalte Kiefern in kobaltblauer Unterglasur, ausgeführt mit expressivem Pinselstrich und einem ausgeprägten Sinn für Tiefe; die anderen drei zeigen kreisförmige Motive stilisierter Kiefernnadeln (matsu), eingefasst in ein lebendiges rotes Gittermuster, das an klassische Kutani- und Imari-Einflüsse erinnert.
Die Form ist sowohl ausgewogen als auch markant, mit einem schmalen, rechteckigen Mund, glasiert in einem warmen Braunton, der Kontrast und visuelles Gewicht zu der ansonsten zarten Farbpalette hinzufügt. Das Unterschriftszeichen des Künstlers "爽" (Sō) ist von Hand auf dem Boden gemalt, und die originale Holz-Tomobako-Box ist enthalten, vom Künstler selbst beschriftet und signiert – dient als Echtheitszertifikat.
Dieses Werk spiegelt nicht nur technische Präzision wider, sondern auch einen tiefen Respekt vor der Natur, saisonalem Symbolgehalt und traditionellen japanischen Dekorationskünsten. Es wäre eine ausgezeichnete Ergänzung jeder Sammlung feiner japanischer Keramik sowie ein stilvolles Ausstellungsstück für Innenräume.
Über Henko (扁壺)
Der Henko ist eine traditionelle japanische Keramikform, die durch ihren abgeflachten Körper und oft symmetrische, komprimierte Proportionen gekennzeichnet ist. Im Gegensatz zu typischen runden Gefäßen bietet der Henko eine eher skulpturale Silhouette, mit zwei relativ flachen Seiten und einer schmalen Tiefe, was ihn sowohl zur Ausstellung als auch zur Blumenarrangement (Ikebana) geeignet macht.
Die Form stammt aus alten chinesischen und japanischen Gefäßtraditionen und wurde von modernen Töpfern neu interpretiert: Als Leinwand für künstlerische Glasuren und expressiven Formen. Henko-Gefäße werden bewundert für ihr Gleichgewicht aus Funktion und Ästhetik – sie sind sowohl nützlich als auch dekorativ. Ihre einzigartige Form bietet Töpfern die Möglichkeit, Oberflächenbehandlung, Formkontrast und visuellen Rhythmus zu erforschen.
Sammler schätzen Henko für ihr elegantes, raumsparendes Design und dafür, wie sie Licht und Schatten beim Ausstellen interagieren.
Über Sōji Suzuki (鈴木爽司)
Sōji Suzuki ist ein bedeutender japanischer Keramikkünstler aus Kyoto, bekannt für seine verfeinerte Kyo-Yaki-Porzellan und meisterhafte handbemalte Verzierung. Geboren 1939 als ältester Sohn des Töpfers Suzuki Kiyoshi, wuchs er in einem familiengeprägten keramischen Umfeld auf und ererbte die Modellier- und Überglasurtechniken, die im Suzuki-Ofen kultiviert wurden.
Suzuki schloss 1967 sein postgraduales Studium an der Kyoto City University of Arts ab, woraufhin er unter zwei großen Figuren der modernen japanischen Keramik ausgebildet wurde: dem Living National Treasure Tomimoto Kenkichi und dem sechsten Kiyomizu Rokubei. Diese Kombination aus akademischer Ausbildung und Lehrlingszeit bei Meisterhandwerkern bildete die Grundlage seines hoch ausgebildeten künstlerischen Stils.
Ab den späten 1960er Jahren wurden Suzukis Werke mehrfach für bedeutende nationale Ausstellungen ausgewählt, darunter die Nitten (Japan Fine Arts Exhibition), Japan Contemporary Arts and Crafts Ex, Kyoto Craft Art Exhibition, Kyoto Prefectural Newcomer; und er errang im Verlauf seiner Karriere zahlreiche Auszeichnungen. Seine Werke wurden auch in großen Ausstellungen in ganz Japan gezeigt, und er hatte mehrere Einzelausstellungen in renommierten Kunsträumen und Abteilungsgalerien.
Neben seiner Arbeit als Künstler diente Suzuki ab 1977 als Professor am Hyogo Women’s Junior College, trug maßgeblich zur keramischen Bildung bei und beeinflusste jüngere Generationen von Töpfern. 2004 wurde eine umfassende Monografie seiner Werke veröffentlicht, die seinen Ruf im Bereich der zeitgenössischen japanischen Keramik weiter festigte.
Suzukis Kunst wird gelobt für ihr harmonisches Gleichgewicht von Form, Farbe und Linie. Seine Stücke zeigen oft elegante, handbemalte Motive – besonders natürliche Motive wie Blumen und Vögel –, ausgeführt mit außergewöhnlicher Präzision. In Verbindung traditioneller Kyo-Yaki-Ästhetik mit einer verfeinerten modernen Sinnlichkeit bleibt sein Werk bei Sammlern und Kennern japanischer Porzellankunst hoch angesehen.
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Der Verkäufer stellt sich vor
Diese elegante sechseckige Porzellanvasenform (henko, 扁壺) ist ein originales Werk des japanischen Keramikkünstlers Sōji Suzuki (鈴木爽司). Das Stück besticht durch die harmonische Verbindung traditioneller japanischer Ästhetik und feiner Handwerkskunst. Jedes der sechs Facetten des Körpers wechselt zwischen zwei dekorativen Stilen: Drei Fassaden zeigen feingemalte Kiefern in kobaltblauer Unterglasur, ausgeführt mit expressivem Pinselstrich und einem ausgeprägten Sinn für Tiefe; die anderen drei zeigen kreisförmige Motive stilisierter Kiefernnadeln (matsu), eingefasst in ein lebendiges rotes Gittermuster, das an klassische Kutani- und Imari-Einflüsse erinnert.
Die Form ist sowohl ausgewogen als auch markant, mit einem schmalen, rechteckigen Mund, glasiert in einem warmen Braunton, der Kontrast und visuelles Gewicht zu der ansonsten zarten Farbpalette hinzufügt. Das Unterschriftszeichen des Künstlers "爽" (Sō) ist von Hand auf dem Boden gemalt, und die originale Holz-Tomobako-Box ist enthalten, vom Künstler selbst beschriftet und signiert – dient als Echtheitszertifikat.
Dieses Werk spiegelt nicht nur technische Präzision wider, sondern auch einen tiefen Respekt vor der Natur, saisonalem Symbolgehalt und traditionellen japanischen Dekorationskünsten. Es wäre eine ausgezeichnete Ergänzung jeder Sammlung feiner japanischer Keramik sowie ein stilvolles Ausstellungsstück für Innenräume.
Über Henko (扁壺)
Der Henko ist eine traditionelle japanische Keramikform, die durch ihren abgeflachten Körper und oft symmetrische, komprimierte Proportionen gekennzeichnet ist. Im Gegensatz zu typischen runden Gefäßen bietet der Henko eine eher skulpturale Silhouette, mit zwei relativ flachen Seiten und einer schmalen Tiefe, was ihn sowohl zur Ausstellung als auch zur Blumenarrangement (Ikebana) geeignet macht.
Die Form stammt aus alten chinesischen und japanischen Gefäßtraditionen und wurde von modernen Töpfern neu interpretiert: Als Leinwand für künstlerische Glasuren und expressiven Formen. Henko-Gefäße werden bewundert für ihr Gleichgewicht aus Funktion und Ästhetik – sie sind sowohl nützlich als auch dekorativ. Ihre einzigartige Form bietet Töpfern die Möglichkeit, Oberflächenbehandlung, Formkontrast und visuellen Rhythmus zu erforschen.
Sammler schätzen Henko für ihr elegantes, raumsparendes Design und dafür, wie sie Licht und Schatten beim Ausstellen interagieren.
Über Sōji Suzuki (鈴木爽司)
Sōji Suzuki ist ein bedeutender japanischer Keramikkünstler aus Kyoto, bekannt für seine verfeinerte Kyo-Yaki-Porzellan und meisterhafte handbemalte Verzierung. Geboren 1939 als ältester Sohn des Töpfers Suzuki Kiyoshi, wuchs er in einem familiengeprägten keramischen Umfeld auf und ererbte die Modellier- und Überglasurtechniken, die im Suzuki-Ofen kultiviert wurden.
Suzuki schloss 1967 sein postgraduales Studium an der Kyoto City University of Arts ab, woraufhin er unter zwei großen Figuren der modernen japanischen Keramik ausgebildet wurde: dem Living National Treasure Tomimoto Kenkichi und dem sechsten Kiyomizu Rokubei. Diese Kombination aus akademischer Ausbildung und Lehrlingszeit bei Meisterhandwerkern bildete die Grundlage seines hoch ausgebildeten künstlerischen Stils.
Ab den späten 1960er Jahren wurden Suzukis Werke mehrfach für bedeutende nationale Ausstellungen ausgewählt, darunter die Nitten (Japan Fine Arts Exhibition), Japan Contemporary Arts and Crafts Ex, Kyoto Craft Art Exhibition, Kyoto Prefectural Newcomer; und er errang im Verlauf seiner Karriere zahlreiche Auszeichnungen. Seine Werke wurden auch in großen Ausstellungen in ganz Japan gezeigt, und er hatte mehrere Einzelausstellungen in renommierten Kunsträumen und Abteilungsgalerien.
Neben seiner Arbeit als Künstler diente Suzuki ab 1977 als Professor am Hyogo Women’s Junior College, trug maßgeblich zur keramischen Bildung bei und beeinflusste jüngere Generationen von Töpfern. 2004 wurde eine umfassende Monografie seiner Werke veröffentlicht, die seinen Ruf im Bereich der zeitgenössischen japanischen Keramik weiter festigte.
Suzukis Kunst wird gelobt für ihr harmonisches Gleichgewicht von Form, Farbe und Linie. Seine Stücke zeigen oft elegante, handbemalte Motive – besonders natürliche Motive wie Blumen und Vögel –, ausgeführt mit außergewöhnlicher Präzision. In Verbindung traditioneller Kyo-Yaki-Ästhetik mit einer verfeinerten modernen Sinnlichkeit bleibt sein Werk bei Sammlern und Kennern japanischer Porzellankunst hoch angesehen.
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Wenn Sie mehrere Artikel kaufen, ist Kombinationsversand möglich. Bitte kontaktieren Sie uns bei Bedarf.
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