Tibullo - Quae Exstant - 1708






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Tibullo, Quae exstant, 1708, Amstelaedami ex officina Wetsteniana, illustrierte Ausgabe in Latein, 1. Auflage in diesem Format, Pergamentbindung, 574 Seiten, Sammlerexemplar.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
GROSSTESKAND DER ELEGIE AUGUSTANISCHEN ZEIT: DER POET DER OTIMUM UNTER VÖLKERN PASTOREN UND ALLEGORIEN
COLLECTOR'S COPY
Die niederländische Amsterdamer Ausgabe von 1708 der Werke von Albio Tibullo markiert einen der höchsten Momente der niederländischen klassischen Philologie zwischen dem Sechszehnten und dem Siebzenden Jahrhundert. Herausgegeben von Jan van Broekhuizen (J. van Broekhuizen), versteht sie sich als kritisch festgelegter Text “ad fidem veterum membranarum” mit Variantenapparat und dreifachem Index, nach einer Gelehrtenmethode, die längst voll reif ist. Die typografische Ausstattung mit rotem und schwarzem Titelblatt, eingeschnittener Frontispiz und kupferstichartigen Arcadentafeln verwandelt den elegischen Dichter in einen Klassiker für Sammler und Gelehrte, eingebettet in das feine Verlagssystem der Officina Wetsteniana in Amsterdam.
MARKET VALUE
Die Wetstenianischen Ausgaben der lateinischen Klassiker, im Quartformat, komplett mit Tafeln und in zeitgenössischer Pergamentbindung, bewegen sich in der Regel in einer Spanne von 600 bis 1.000 Euro, je nach Frische des Exemplars und der Qualität der Gravuren. Besonders klare Exemplare, mit qualifizierten Provenienzen oder bekannten Exlibrissen, können die 2.000 Euro übersteigen. Das beschriebene, gut erhaltene und vollständige Exemplar gehört zur oberen Mittelklasse des Sammlungssegments, das der holländischen Philologie gewidmet ist.
PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION - COLLECTOR'S COPY
Zeitgenössische Pergamentbindung in voller harter Bindung, reich dekoriert auf den Platten, Rücken mit erhabenen Rippen. Ex libris Clément Roemers (Maastricht). Frontispiz in Rot und Schwarz gedruckt; kupferstichartige Antiporta; 9 Tafeln außerhalb des Textes; Illustrationen im Text. Blätter mit einigen Bleisichtverfärbungen (Brunierung) und physiologischen Vergilbungen. Bei alten Büchern mit einer jahrhundertelangen Geschichte können einige Unvollkommenheiten auftreten, die in der Beschreibung nicht immer vollständig erfasst sind. Pp. (4); 16nn; 476; 74nn; (4).
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Quae exstant.
Amstelaedami, ex officina Wetsteniana, 1708.
Albi Tibulli.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Albio Tibullo, elegischer Dichter der augustäischen Zeit, wurde für die Reinheit seines Stils und die melancholische Idealisierung des Landlebens und der Liebe gefeiert. Die Ausgabe von 1708 reiht sich in die große Epoche des niederländischen eruditen Humanismus ein, als Amsterdam zum neuralgischen Zentrum des europäischen wissenschaftlichen Drucks wurde. Der Text ist auf der Basis alter Handschriften festgelegt, mit einem kritischen Apparat, der den Willen bezeugt, die Autorität des Dichters nach strengen philologischen Kriterien zu begründen. Die Holzschnitte – darunter das allegorische Frontispiz mit pastoralen Figuren, ländlichen Landschaften und symbolischen Bezügen zur bucolischen Elegie – übersetzen visuell das tibullische Universum, das zwischen ländlicher Otio und arkadischer Idealisierung schwebt. Die Verbindung aus Gelehrtheit, typografischer Eleganz und illustrativem Apparat macht diese Ausgabe zu einem exemplarischen Produkt der nordeuropäischen Klassik-Edition.
BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Albìo Tibullo (ca. 55–19 v. Chr.) war einer der bedeutendsten römischen elegischen Dichter, Zeitgenosse von Properz und Ovid. Dem Kreis von Messalla Corvinus verbunden, verfasste er Liebes-elegien, die sich um Delia und Nemesis drehen, und bevorzugte einen klaren und maßvollen Stil, fern von übertriebenen Rhetorikformen. Seine Dichtung rühmt die Einfachheit des Landlebens und die sentimentale Intimität, im Kontrast zur epischen Feier der augustäischen Ära.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Tibullische Werke erlebten zahlreiche Druckausgaben seit dem Quattrocento, mit bedeutenden italienischen und französischen Renaissance-Stationen. Zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert unterschieden sich niederländische Verlagszentren – insbesondere die Officina Wetsteniana – durch philologische Genauigkeit und die typografische Qualität der klassischen Ausgaben. Die Ausgabe von 1708, mit erweitertem kritischem Apparat und lexikalischen Indizes, gilt als eine der führenden septentrionalen Versionen des tibullischen Textes und richtet sich an ein internationales Publikum von Gelehrten.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
J. C. Brunet, Manuel du libraire, V, col. 856; J. G. T. Graesse, Trésor de livres rares, VII, p. 157; internationale OPAC-Kataloge zur Wetsteniana-Ausgabe von 1708; Verzeichnisse tibullischer Ausgaben zwischen dem XVII. und XVIII. Jahrhundert; Studien zur niederländischen Philologie und zur klassischen Amsterdamer Verlagskultur.
Der Verkäufer stellt sich vor
GROSSTESKAND DER ELEGIE AUGUSTANISCHEN ZEIT: DER POET DER OTIMUM UNTER VÖLKERN PASTOREN UND ALLEGORIEN
COLLECTOR'S COPY
Die niederländische Amsterdamer Ausgabe von 1708 der Werke von Albio Tibullo markiert einen der höchsten Momente der niederländischen klassischen Philologie zwischen dem Sechszehnten und dem Siebzenden Jahrhundert. Herausgegeben von Jan van Broekhuizen (J. van Broekhuizen), versteht sie sich als kritisch festgelegter Text “ad fidem veterum membranarum” mit Variantenapparat und dreifachem Index, nach einer Gelehrtenmethode, die längst voll reif ist. Die typografische Ausstattung mit rotem und schwarzem Titelblatt, eingeschnittener Frontispiz und kupferstichartigen Arcadentafeln verwandelt den elegischen Dichter in einen Klassiker für Sammler und Gelehrte, eingebettet in das feine Verlagssystem der Officina Wetsteniana in Amsterdam.
MARKET VALUE
Die Wetstenianischen Ausgaben der lateinischen Klassiker, im Quartformat, komplett mit Tafeln und in zeitgenössischer Pergamentbindung, bewegen sich in der Regel in einer Spanne von 600 bis 1.000 Euro, je nach Frische des Exemplars und der Qualität der Gravuren. Besonders klare Exemplare, mit qualifizierten Provenienzen oder bekannten Exlibrissen, können die 2.000 Euro übersteigen. Das beschriebene, gut erhaltene und vollständige Exemplar gehört zur oberen Mittelklasse des Sammlungssegments, das der holländischen Philologie gewidmet ist.
PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION - COLLECTOR'S COPY
Zeitgenössische Pergamentbindung in voller harter Bindung, reich dekoriert auf den Platten, Rücken mit erhabenen Rippen. Ex libris Clément Roemers (Maastricht). Frontispiz in Rot und Schwarz gedruckt; kupferstichartige Antiporta; 9 Tafeln außerhalb des Textes; Illustrationen im Text. Blätter mit einigen Bleisichtverfärbungen (Brunierung) und physiologischen Vergilbungen. Bei alten Büchern mit einer jahrhundertelangen Geschichte können einige Unvollkommenheiten auftreten, die in der Beschreibung nicht immer vollständig erfasst sind. Pp. (4); 16nn; 476; 74nn; (4).
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Quae exstant.
Amstelaedami, ex officina Wetsteniana, 1708.
Albi Tibulli.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Albio Tibullo, elegischer Dichter der augustäischen Zeit, wurde für die Reinheit seines Stils und die melancholische Idealisierung des Landlebens und der Liebe gefeiert. Die Ausgabe von 1708 reiht sich in die große Epoche des niederländischen eruditen Humanismus ein, als Amsterdam zum neuralgischen Zentrum des europäischen wissenschaftlichen Drucks wurde. Der Text ist auf der Basis alter Handschriften festgelegt, mit einem kritischen Apparat, der den Willen bezeugt, die Autorität des Dichters nach strengen philologischen Kriterien zu begründen. Die Holzschnitte – darunter das allegorische Frontispiz mit pastoralen Figuren, ländlichen Landschaften und symbolischen Bezügen zur bucolischen Elegie – übersetzen visuell das tibullische Universum, das zwischen ländlicher Otio und arkadischer Idealisierung schwebt. Die Verbindung aus Gelehrtheit, typografischer Eleganz und illustrativem Apparat macht diese Ausgabe zu einem exemplarischen Produkt der nordeuropäischen Klassik-Edition.
BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Albìo Tibullo (ca. 55–19 v. Chr.) war einer der bedeutendsten römischen elegischen Dichter, Zeitgenosse von Properz und Ovid. Dem Kreis von Messalla Corvinus verbunden, verfasste er Liebes-elegien, die sich um Delia und Nemesis drehen, und bevorzugte einen klaren und maßvollen Stil, fern von übertriebenen Rhetorikformen. Seine Dichtung rühmt die Einfachheit des Landlebens und die sentimentale Intimität, im Kontrast zur epischen Feier der augustäischen Ära.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Tibullische Werke erlebten zahlreiche Druckausgaben seit dem Quattrocento, mit bedeutenden italienischen und französischen Renaissance-Stationen. Zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert unterschieden sich niederländische Verlagszentren – insbesondere die Officina Wetsteniana – durch philologische Genauigkeit und die typografische Qualität der klassischen Ausgaben. Die Ausgabe von 1708, mit erweitertem kritischem Apparat und lexikalischen Indizes, gilt als eine der führenden septentrionalen Versionen des tibullischen Textes und richtet sich an ein internationales Publikum von Gelehrten.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
J. C. Brunet, Manuel du libraire, V, col. 856; J. G. T. Graesse, Trésor de livres rares, VII, p. 157; internationale OPAC-Kataloge zur Wetsteniana-Ausgabe von 1708; Verzeichnisse tibullischer Ausgaben zwischen dem XVII. und XVIII. Jahrhundert; Studien zur niederländischen Philologie und zur klassischen Amsterdamer Verlagskultur.
