Eine Aluminium-Skulptur - Dogon - Mali (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein fragmentarischer Aluminium-Reiter, Mali, Dogonland, gesammelt in der N’Doulerie-Region, verkrustet, oxidierte Patina.
Die Dogon-Völker Malis, besonders in den Plateaus- und Klippenregionen rund um N’Doulerie, sind bekannt für ihre hochsymbolische Holz- und Metallschmuckkunst, die soziale, kosmologische und rituelle Belange miteinander verwebt. Die Reiterfigur — eine stilisierte Darstellung eines auf einem Pferd sitzenden Reiters — verkörpert die Dogon-Betontung auf hierarchische Autorität, Mobilität und spirituelle Vermittlung. Reiter, obwohl selten im Alltag eingesetzt wegen ökologischer Einschränkungen, erscheinen in Dogon-Skulpturen als starke Indikatoren für Status, kriegerische Fähigkeiten und Ahnenmacht.
Diese Skulptur, vermutlich aus lokalem Hartholz geschnitzt, weist die verlängerten Proportionen und die geometrische Abstraktion auf, die für die Dogon-Figuralkunst charakteristisch sind. Reiter und Pferd sind oft auf wesentliche Formen reduziert, wobei das Relationale und Symbolische dem Naturalistischen übergeordnet ist. Solche Figuren wurden häufig auf Schreinen oder Familienaltären platziert, wo sie als Vermittler zwischen Lebenden und Ahnen fungierten, soziale Ideale verkörperten und spirituellen Schutz boten. Die erhobene Haltung der Reiterfigur signalisiert Autorität, Mobilität und die Fähigkeit, sowohl irdische als auch spirituelle Bereiche zu durchschreiten.
In der Dogonenkosmologie können Pferde und Reiter auch Vorstellungen heroischer Ahnen und der Aufrechterhaltung sozialer Ordnung hervorrufen, historische Erinnerung widerspiegeln und gemeinschaftliche Hierarchien stärken. Die Abstraktion der Form ermöglicht es der Skulptur, zugleich als Gedächtnishilfe und als Ort ritueller Wirksamkeit zu fungieren: Sie wird durch Opfergaben, Gebete oder kultische Aufmerksamkeit aktiviert und integriert persönliche, familiäre und kollektive Belange.
Als Dogon-Artefakt veranschaulicht die Reiterausführung die Verbindung aus ästhetischer Verfeinerung, symbolischer Dichte und ritueller Funktion und illustriert die komplexen Weisen, in denen materielle Form die menschliche Erfahrung, die Ahnenpräsenz und die kosmische Ordnung vermittelt.
Informant Wassiu
CAB36491
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerEin fragmentarischer Aluminium-Reiter, Mali, Dogonland, gesammelt in der N’Doulerie-Region, verkrustet, oxidierte Patina.
Die Dogon-Völker Malis, besonders in den Plateaus- und Klippenregionen rund um N’Doulerie, sind bekannt für ihre hochsymbolische Holz- und Metallschmuckkunst, die soziale, kosmologische und rituelle Belange miteinander verwebt. Die Reiterfigur — eine stilisierte Darstellung eines auf einem Pferd sitzenden Reiters — verkörpert die Dogon-Betontung auf hierarchische Autorität, Mobilität und spirituelle Vermittlung. Reiter, obwohl selten im Alltag eingesetzt wegen ökologischer Einschränkungen, erscheinen in Dogon-Skulpturen als starke Indikatoren für Status, kriegerische Fähigkeiten und Ahnenmacht.
Diese Skulptur, vermutlich aus lokalem Hartholz geschnitzt, weist die verlängerten Proportionen und die geometrische Abstraktion auf, die für die Dogon-Figuralkunst charakteristisch sind. Reiter und Pferd sind oft auf wesentliche Formen reduziert, wobei das Relationale und Symbolische dem Naturalistischen übergeordnet ist. Solche Figuren wurden häufig auf Schreinen oder Familienaltären platziert, wo sie als Vermittler zwischen Lebenden und Ahnen fungierten, soziale Ideale verkörperten und spirituellen Schutz boten. Die erhobene Haltung der Reiterfigur signalisiert Autorität, Mobilität und die Fähigkeit, sowohl irdische als auch spirituelle Bereiche zu durchschreiten.
In der Dogonenkosmologie können Pferde und Reiter auch Vorstellungen heroischer Ahnen und der Aufrechterhaltung sozialer Ordnung hervorrufen, historische Erinnerung widerspiegeln und gemeinschaftliche Hierarchien stärken. Die Abstraktion der Form ermöglicht es der Skulptur, zugleich als Gedächtnishilfe und als Ort ritueller Wirksamkeit zu fungieren: Sie wird durch Opfergaben, Gebete oder kultische Aufmerksamkeit aktiviert und integriert persönliche, familiäre und kollektive Belange.
Als Dogon-Artefakt veranschaulicht die Reiterausführung die Verbindung aus ästhetischer Verfeinerung, symbolischer Dichte und ritueller Funktion und illustriert die komplexen Weisen, in denen materielle Form die menschliche Erfahrung, die Ahnenpräsenz und die kosmische Ordnung vermittelt.
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