Ein Terrakotta-Kopf - Nok - Nigeria (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein fragmentarischer Terrakotta-Kopf im Stil von Nok; der Ständer ist verloren gegangen, aber der eiserne Stab ist noch vorhanden; es ist leicht, eine alternative Holzständer herzustellen.
Nok-Terrakotta-Köpfe, die in Zentral- und Nordnigeria zwischen ungefähr 500 v. Chr. und 200 n. Chr. hergestellt wurden, stellen eine der frühesten bekannten skulpturalen Traditionen in Subsaharafrika dar. Diese Werke zeigen ein anspruchsvolles Verständnis von Anatomie des Menschen, Stilisierung und symbolischem Ausdruck, wobei natürliche Beobachtung mit formaler Abstraktion ausbalanciert wird. Terrakotta-Köpfe weisen oft verlängerte Gesichter, auffällige Merkmale wie weite Augen, weit gespreizte Nasenlöcher und ausgeprägte Lippen sowie detailliert eingeritzte Muster auf, die Scarification, Frisuren oder rituelle Markierungen darstellen.
Der Zweck der Nok-Terrakotta-Köpfe scheint sowohl rituell als auch erinnernd gewesen zu sein. Archäologische Befunde deuten darauf hin, dass sie mit Ahnenverehrung, Fruchtbarkeitsriten oder schützenden Ritualen verbunden waren und möglicherweise als Vermittler zwischen menschlichen und spirituellen Welten fungierten. Ihr dauerhaftes, aber tragbares Medium ermöglichte es, diese Objekte in häuslichen Schreinen, in sargbezogenen Kontexten oder in gemeinschaftlichen Ritualräumen auszustellen.
Stilistisch zeigen die Köpfe ein ausgeprägtes Interesse an der Kodifizierung von Identität und Rang. Scarification-Marken, Kopfschmuck oder Gesichtsverzierungen kodierten soziale, familiäre oder spirituelle Rollen innerhalb der Gemeinschaft, während die expressive Abstraktion metaphysische Qualitäten wie Macht, Weisheit oder schützende Gegenwart vermittelten. Nok-Schnitzer demonstrierten eine bemerkenswerte technische Meisterschaft und erreichten Ausgewogenheit, Symmetrie und Oberflächenfeinheit im gebrannten Ton, wobei sie oft Modellierung, Einkerbung und gelegentlich Applikation kombinierten, um Details zu betonen.
Ein Terrakotta-Kopf im Stil von Nok veranschaulicht somit die Verschmelzung aus künstlerischem Können, symbolischer Bedeutung und ritueller Funktion. Diese Köpfe sind nicht nur Porträts; sie sind materielle Verkörperungen sozialer Erinnerung, kosmologischen Verständnisses und spiritueller Vermittlung und bieten bleibende Einblicke in die kulturellen, ästhetischen und religiösen Rahmen früh-nigerianischer Gesellschaften.
CAB36608
Höhe: 16 cm ohne Ständer
Gewicht: 1,2 kg ohne Ständer
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerEin fragmentarischer Terrakotta-Kopf im Stil von Nok; der Ständer ist verloren gegangen, aber der eiserne Stab ist noch vorhanden; es ist leicht, eine alternative Holzständer herzustellen.
Nok-Terrakotta-Köpfe, die in Zentral- und Nordnigeria zwischen ungefähr 500 v. Chr. und 200 n. Chr. hergestellt wurden, stellen eine der frühesten bekannten skulpturalen Traditionen in Subsaharafrika dar. Diese Werke zeigen ein anspruchsvolles Verständnis von Anatomie des Menschen, Stilisierung und symbolischem Ausdruck, wobei natürliche Beobachtung mit formaler Abstraktion ausbalanciert wird. Terrakotta-Köpfe weisen oft verlängerte Gesichter, auffällige Merkmale wie weite Augen, weit gespreizte Nasenlöcher und ausgeprägte Lippen sowie detailliert eingeritzte Muster auf, die Scarification, Frisuren oder rituelle Markierungen darstellen.
Der Zweck der Nok-Terrakotta-Köpfe scheint sowohl rituell als auch erinnernd gewesen zu sein. Archäologische Befunde deuten darauf hin, dass sie mit Ahnenverehrung, Fruchtbarkeitsriten oder schützenden Ritualen verbunden waren und möglicherweise als Vermittler zwischen menschlichen und spirituellen Welten fungierten. Ihr dauerhaftes, aber tragbares Medium ermöglichte es, diese Objekte in häuslichen Schreinen, in sargbezogenen Kontexten oder in gemeinschaftlichen Ritualräumen auszustellen.
Stilistisch zeigen die Köpfe ein ausgeprägtes Interesse an der Kodifizierung von Identität und Rang. Scarification-Marken, Kopfschmuck oder Gesichtsverzierungen kodierten soziale, familiäre oder spirituelle Rollen innerhalb der Gemeinschaft, während die expressive Abstraktion metaphysische Qualitäten wie Macht, Weisheit oder schützende Gegenwart vermittelten. Nok-Schnitzer demonstrierten eine bemerkenswerte technische Meisterschaft und erreichten Ausgewogenheit, Symmetrie und Oberflächenfeinheit im gebrannten Ton, wobei sie oft Modellierung, Einkerbung und gelegentlich Applikation kombinierten, um Details zu betonen.
Ein Terrakotta-Kopf im Stil von Nok veranschaulicht somit die Verschmelzung aus künstlerischem Können, symbolischer Bedeutung und ritueller Funktion. Diese Köpfe sind nicht nur Porträts; sie sind materielle Verkörperungen sozialer Erinnerung, kosmologischen Verständnisses und spiritueller Vermittlung und bieten bleibende Einblicke in die kulturellen, ästhetischen und religiösen Rahmen früh-nigerianischer Gesellschaften.
CAB36608
Höhe: 16 cm ohne Ständer
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Klausenerplatz 7
14059 Berlin
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