Eine Holzskulptur - Senufo - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese sitzende, weibliche Senufo-Skulptur aus der Boundiali-Region im Norden der Elfenbeinküste veranschaulicht die charakteristischen stilistischen und rituellen Konventionen der Senufo-Kunst in diesem Gebiet. Die Figur sitzt auf einem vierbeinigen Hocker und balanciert ein offen stehendes Gefäß auf dem Kopf, ein Motiv, das die Integration von praktischem und zeremoniell-symbolischem Sinnbild in der Senufo-Skulptur widerspiegelt. Aus Holz gefertigt, mit einer natürlichen braunen Patina und deutlich sichtbaren Anzeichen ritueller Nutzung, verkörpert das Objekt ästhetische Verfeinerung und spirituelle Funktion.
Stilistisch zeichnen sich Boundiali-Senufo-Skulpturen durch verlängerte Proportionen, vereinfachte aber ausdrucksstarke Gesichter und dynamische Haltungen aus, wobei die Interaktion zwischen menschlicher und spiritueller Sphäre betont wird. Die sitzende Pose, die zwar in der Senufo-Porträtkunst üblich ist, wird hier durch das Gefäßmotiv erweitert und legt nahe, dass die Figur als Vermittlerin oder Behälter heiliger Kraft fungiert, möglicherweise im Zusammenhang mit Initiations-, Ahnen- oder Ernte-Ritualen. Die subtile Modellierung des Oberkörpers und der Gliedmaßen in Verbindung mit der abgenutzten Oberfläche vermittelt sowohl menschliche Gegenwart als auch die aufgewirkte Energie wiederholter zeremonieller Aktivierung.
In der Boundiali-Region betonten Senufo-Schnitzer oft die Funktionalität neben der Abstraktion und schufen Figuren, die als aktive Teilnehmerinnen in Schrein-Ensembles dienten, statt rein repräsentative Kunstwerke zu sein. Das Wechselspiel von Geometrie, Proportion und Oberflächenstruktur kennzeichnet diese Skulptur als regionale Ausdrucksform der Senufo-Visualität, die die körperliche Form mit metaphysischer Potenz verbindet.
Dieses Stück veranschaulicht demnach das Zusammenführen regionaler stilistischer Identität, ritueller Wirksamkeit und formaler Ökonomie und bietet Einblick in die künstlerischen, sozialen und spirituellen Rahmenbedingungen der Boundiali-Senufo-Gemeinschaften.
CAB36724
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDiese sitzende, weibliche Senufo-Skulptur aus der Boundiali-Region im Norden der Elfenbeinküste veranschaulicht die charakteristischen stilistischen und rituellen Konventionen der Senufo-Kunst in diesem Gebiet. Die Figur sitzt auf einem vierbeinigen Hocker und balanciert ein offen stehendes Gefäß auf dem Kopf, ein Motiv, das die Integration von praktischem und zeremoniell-symbolischem Sinnbild in der Senufo-Skulptur widerspiegelt. Aus Holz gefertigt, mit einer natürlichen braunen Patina und deutlich sichtbaren Anzeichen ritueller Nutzung, verkörpert das Objekt ästhetische Verfeinerung und spirituelle Funktion.
Stilistisch zeichnen sich Boundiali-Senufo-Skulpturen durch verlängerte Proportionen, vereinfachte aber ausdrucksstarke Gesichter und dynamische Haltungen aus, wobei die Interaktion zwischen menschlicher und spiritueller Sphäre betont wird. Die sitzende Pose, die zwar in der Senufo-Porträtkunst üblich ist, wird hier durch das Gefäßmotiv erweitert und legt nahe, dass die Figur als Vermittlerin oder Behälter heiliger Kraft fungiert, möglicherweise im Zusammenhang mit Initiations-, Ahnen- oder Ernte-Ritualen. Die subtile Modellierung des Oberkörpers und der Gliedmaßen in Verbindung mit der abgenutzten Oberfläche vermittelt sowohl menschliche Gegenwart als auch die aufgewirkte Energie wiederholter zeremonieller Aktivierung.
In der Boundiali-Region betonten Senufo-Schnitzer oft die Funktionalität neben der Abstraktion und schufen Figuren, die als aktive Teilnehmerinnen in Schrein-Ensembles dienten, statt rein repräsentative Kunstwerke zu sein. Das Wechselspiel von Geometrie, Proportion und Oberflächenstruktur kennzeichnet diese Skulptur als regionale Ausdrucksform der Senufo-Visualität, die die körperliche Form mit metaphysischer Potenz verbindet.
Dieses Stück veranschaulicht demnach das Zusammenführen regionaler stilistischer Identität, ritueller Wirksamkeit und formaler Ökonomie und bietet Einblick in die künstlerischen, sozialen und spirituellen Rahmenbedingungen der Boundiali-Senufo-Gemeinschaften.
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