Eine Holzskulptur - Fetisch - Telefon - Togo (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Eine Holzskulptur der Fon aus Togo, dargestellt als polychromes Fetischpaar (Mann und Frau) in einem Schrein-Kontext, mit Eisengeherrn-Emblemen auf dem Kopf; original/original; Höhe 26 cm; Gewicht 640 g; geliefert mit Ständer; in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses polychrom bemalte Fetischpaar aus dem Fon-Kulturelementraum im Süden Benins und Togos gehört zu den reichen skulpturalen Traditionen, die mit dem religiösen System verbunden sind, das allgemein als Vodun bekannt ist. Als Darstellung eines männlichen und eines weiblichen Paares sind die Figuren lebhaft bemalt und mit Kronenkappen und Eisen-Donner-Emblemen auf dem Kopf verziert – Elemente, die sowohl rituelle Aktivierung als auch die Integration zeitgenössischer Materialien in heilige Objekte signalisieren.
In der Vodun-Praxis fungieren solche Paare als Fetischobjekte – materielle Gefäße, die von spirituellen Kräften bewohnt oder bevollmächtigt sind. Mann-Frau-Paare verkörpern oft Grundsätze von Gleichgewicht, Fruchtbarkeit und generativer Energie und spiegeln die komplementären Kräfte wider, die soziale und kosmische Ordnung tragen. Die farbenfrohe Oberflächenbehandlung erhöht die visuelle Wirkung der Figuren, während angesammelte Pigmente von wiederholter ritueller Nutzung, Opfergaben und feierlicher Handhabung zeugen.
Die Präsenz von Eisen-Donner-Emblemen auf den Köpfen verweist direkt auf die Macht der Donner-Gottheit Heviosso (in verwandten Traditionen auch als Shango bekannt). Eisenobjekte werden allgemein mit göttlicher Kraft, Schutz und der zerstörerischen doch reinigenden Kraft des Blitzes in Verbindung gebracht. Ihre Platzierung auf dem Kopf – dem Ort spiritueller Autorität – verstärkt die Rolle der Figuren als Vermittler zwischen menschlichen Bittstellern und übernatürlichen Mächten.
Die Ergänzung von Flaschenkapseln oder Kronkorken spiegelt eine gut dokumentierte Praxis in der Vodun-Materialkultur wider: Alltagsgegenstände können in rituelle Skulpturen als Opfergaben oder als Zeichen angesammelter spiritueller Wirksamkeit einfließen. Mit der Zeit schaffen solche Ergänzungen eine mehrschichtige Oberfläche, die die Geschichte des rituellen Umgangs mit dem Objekt dokumentiert.
Als Paar agieren die Figuren im Kontext eines Schreins als aktive rituelle Akteure, verkörpern spirituelle Präsenz, schützen Haus und Gemeinschaft und leiten göttliche Kräfte durch Opfergaben, Gebete und zeremonielle Darbietungen.
CAB36935
Höhe: 25 cm / 26 cm
Gewicht: 320 g / 320 g
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDieses polychrom bemalte Fetischpaar aus dem Fon-Kulturelementraum im Süden Benins und Togos gehört zu den reichen skulpturalen Traditionen, die mit dem religiösen System verbunden sind, das allgemein als Vodun bekannt ist. Als Darstellung eines männlichen und eines weiblichen Paares sind die Figuren lebhaft bemalt und mit Kronenkappen und Eisen-Donner-Emblemen auf dem Kopf verziert – Elemente, die sowohl rituelle Aktivierung als auch die Integration zeitgenössischer Materialien in heilige Objekte signalisieren.
In der Vodun-Praxis fungieren solche Paare als Fetischobjekte – materielle Gefäße, die von spirituellen Kräften bewohnt oder bevollmächtigt sind. Mann-Frau-Paare verkörpern oft Grundsätze von Gleichgewicht, Fruchtbarkeit und generativer Energie und spiegeln die komplementären Kräfte wider, die soziale und kosmische Ordnung tragen. Die farbenfrohe Oberflächenbehandlung erhöht die visuelle Wirkung der Figuren, während angesammelte Pigmente von wiederholter ritueller Nutzung, Opfergaben und feierlicher Handhabung zeugen.
Die Präsenz von Eisen-Donner-Emblemen auf den Köpfen verweist direkt auf die Macht der Donner-Gottheit Heviosso (in verwandten Traditionen auch als Shango bekannt). Eisenobjekte werden allgemein mit göttlicher Kraft, Schutz und der zerstörerischen doch reinigenden Kraft des Blitzes in Verbindung gebracht. Ihre Platzierung auf dem Kopf – dem Ort spiritueller Autorität – verstärkt die Rolle der Figuren als Vermittler zwischen menschlichen Bittstellern und übernatürlichen Mächten.
Die Ergänzung von Flaschenkapseln oder Kronkorken spiegelt eine gut dokumentierte Praxis in der Vodun-Materialkultur wider: Alltagsgegenstände können in rituelle Skulpturen als Opfergaben oder als Zeichen angesammelter spiritueller Wirksamkeit einfließen. Mit der Zeit schaffen solche Ergänzungen eine mehrschichtige Oberfläche, die die Geschichte des rituellen Umgangs mit dem Objekt dokumentiert.
Als Paar agieren die Figuren im Kontext eines Schreins als aktive rituelle Akteure, verkörpern spirituelle Präsenz, schützen Haus und Gemeinschaft und leiten göttliche Kräfte durch Opfergaben, Gebete und zeremonielle Darbietungen.
CAB36935
Höhe: 25 cm / 26 cm
Gewicht: 320 g / 320 g
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
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- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
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