Georg Herold (1947) - Das Tafelwerk






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Georg Herold (1947), Das Tafelwerk, 1992.
28 Farboffsets mit faksimilierten Polaroids auf festem Karton, 68 x 51 cm, Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 1992.
About
Der deutsche Künstler Georg Herold (*1947 in Jena) zählt zu den bedeutenden Vertretern der konzeptuellen Gegenwartskunst in Deutschland. Seit den 1980er-Jahren entwickelt er ein Werk, das Skulptur, Malerei und Installation verbindet und häufig mit einfachen Materialien, Ironie und gesellschaftskritischen Kommentaren arbeitet. Herold studierte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg unter Sigmar Polke und Franz Erhard Walther und wurde später Professor an der Kunstakademie Düsseldorf.
Das Werk „Tafelwerk“ (1992) gehört zu Herolds charakteristischen Arbeiten, in denen er Alltagsmaterialien und reduzierte Formen nutzt, um Fragen nach Wert, Autorität und künstlerischer Bedeutung zu thematisieren. Die Bezeichnung „Tafelwerk“ spielt bewusst mit der Doppelbedeutung von Lehrtafel, Bildträger und Präsentationsfläche und verweist damit auf die Vermittlung und Konstruktion von Wissen innerhalb von Kunst und Gesellschaft.
Arbeiten aus dieser Werkphase stehen exemplarisch für Georg Herolds konzeptuelle Praxis der frühen 1990er-Jahre, in der er traditionelle Bildformate ironisch unterläuft und zugleich an kunsthistorische Präsentationsformen anknüpft. Werke des Künstlers befinden sich heute in wichtigen internationalen Sammlungen und Museen und gelten als prägende Position der deutschen Kunst nach 1980.
Georg Herold (1947), Das Tafelwerk, 1992.
28 Farboffsets mit faksimilierten Polaroids auf festem Karton, 68 x 51 cm, Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 1992.
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Der deutsche Künstler Georg Herold (*1947 in Jena) zählt zu den bedeutenden Vertretern der konzeptuellen Gegenwartskunst in Deutschland. Seit den 1980er-Jahren entwickelt er ein Werk, das Skulptur, Malerei und Installation verbindet und häufig mit einfachen Materialien, Ironie und gesellschaftskritischen Kommentaren arbeitet. Herold studierte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg unter Sigmar Polke und Franz Erhard Walther und wurde später Professor an der Kunstakademie Düsseldorf.
Das Werk „Tafelwerk“ (1992) gehört zu Herolds charakteristischen Arbeiten, in denen er Alltagsmaterialien und reduzierte Formen nutzt, um Fragen nach Wert, Autorität und künstlerischer Bedeutung zu thematisieren. Die Bezeichnung „Tafelwerk“ spielt bewusst mit der Doppelbedeutung von Lehrtafel, Bildträger und Präsentationsfläche und verweist damit auf die Vermittlung und Konstruktion von Wissen innerhalb von Kunst und Gesellschaft.
Arbeiten aus dieser Werkphase stehen exemplarisch für Georg Herolds konzeptuelle Praxis der frühen 1990er-Jahre, in der er traditionelle Bildformate ironisch unterläuft und zugleich an kunsthistorische Präsentationsformen anknüpft. Werke des Künstlers befinden sich heute in wichtigen internationalen Sammlungen und Museen und gelten als prägende Position der deutschen Kunst nach 1980.
