Eine Holzmaske - Guro - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Eine Holzmaska des Guro-Volkes aus der Elfenbeinküste, Provenienz Bakari Bouaflé, Abidjan, mit Ständer, Gewicht 1,3 kg, Höhe 37 cm, im fairen Zustand, authentisch/original.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine Guro-Maske aus der Elfenbeinküste, gesammelt in der Region Gohitafla, oval hohlförmig, überragt von einem Widder; feine glänzende, dunkle Patina, inkl. Sockel, Herkunft Bakari Bouaflé, Abidjan.
Die Guro-Masken aus Gohitafla, Elfenbeinküste, gehören zu einer reichen Bildhauerkultur, die von den Guro, einer Akan-sprechenden Gruppe, in zeremoniellen Vorführungen verwendet wird. Diese Masken sind stark stilisiert, visuell eindrucksvoll und aufführungssatt, dienen sowohl künstlerischem Ausdruck als auch Instrumenten sozialer und spiritueller Kommunikation.
Guro-Masken sind vor allem mit Ritualen, Begräbnissen, Initiationszeremonien und öffentlichen Festen verbunden. Sie werden nicht zufällig getragen; jeder Maskentyp hat eine definierte Rolle, oft repräsentiert er Ahnengeister, Tiere oder soziale Archetypen. Die Masken vermitteln zwischen dem menschlichen und dem spirituellen Reich und verkörpern während der Darbietungen moralische, schützende oder lehrende Kräfte.
Ein prägendes Merkmal der Guro-Masken ist ihre geometrische Abstraktion in Verbindung mit ausdrucksstarken Details. Gesichter sind oft verlängert oder dreieckig, mit übertriebenen Merkmalen wie markanten Stirnpartien, scharf zulaufenden Kinnlinien oder hoch-relief-förmigen Augenbrauen. Einige Masken enthalten Tiermotive, etwa Antilopenhörner oder Vogelschnäbel, die symbolische Verbindungen zu Beweglichkeit, List oder Wachsamkeit tragen. Narbenmuster, bemalte Muster und hinzugefügte Materialien wie Fasern oder Stoff können ihre visuelle Wirkung verstärken und Linie, Rang oder spirituelle Potenz kennzeichnen.
Aufführung steht im Zentrum der Bedeutung dieser Masken. Tänzer tragen sie mit aufwändigen Kostümen, und ihre Bewegungen, ihr Rhythmus und der Dialog mit dem Publikum aktivieren die Kraft der Maske. Die Masken vermitteln Botschaften über Moral, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Ahnenwissen und sind somit dynamische Werkzeuge statt statischer Kunstobjekte.
Zusammengefasst verbinden die Guro-Masken aus Gohitafla abstrakte formale Gestaltung, symbolische Repräsentation und fungieren als performative Mittel. Ihre Bedeutung entfaltet sich durch rituelle Nutzung und verbindet ästhetische Exzellenz mit sozialer und spiritueller Autorität.
Barth, Heinz. Masks of the Guro: Art and Ritual in the Ivory Coast. London: Thames & Hudson, 1991.
– Fokusierte Studie zu Guro-Maskentypen, Symbolik und ritueller Vorführung.
Perani, Judith. African Art: Guro Masks of the Ivory Coast. New York: Harry N. Abrams, 1982.
– Enthält Fotografien, Beschreibungen und Analysen zu Guro-zeremoniellen Kontexten.
Vogel, Susan Mullin. African Aesthetics: The Guro Tradition. Los Angeles: UCLA Fowler Museum, 1988.
– Erforscht stilistische Merkmale, geometrische Abstraktion und soziale Bedeutung der Guro-Masken.
Cole, Herbert M., und Chantal T. Cole. African Art and Leadership: Masks of the Guro. Bloomington: Indiana University Press, 1996.
– Behandelt die sozialen und spirituellen Funktionen von Masken in Ritual, Initiation und öffentlicher Darbietung.
Hagen, Ursula. Masks and Society: Guro Ritual and Performance. Stuttgart: F. Steiner Verlag, 2001.
– Untersucht den Maskeneinsatz in Zeremonien und den performativen Aspekt der Guro-Masken.
CAB30144
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerEine Guro-Maske aus der Elfenbeinküste, gesammelt in der Region Gohitafla, oval hohlförmig, überragt von einem Widder; feine glänzende, dunkle Patina, inkl. Sockel, Herkunft Bakari Bouaflé, Abidjan.
Die Guro-Masken aus Gohitafla, Elfenbeinküste, gehören zu einer reichen Bildhauerkultur, die von den Guro, einer Akan-sprechenden Gruppe, in zeremoniellen Vorführungen verwendet wird. Diese Masken sind stark stilisiert, visuell eindrucksvoll und aufführungssatt, dienen sowohl künstlerischem Ausdruck als auch Instrumenten sozialer und spiritueller Kommunikation.
Guro-Masken sind vor allem mit Ritualen, Begräbnissen, Initiationszeremonien und öffentlichen Festen verbunden. Sie werden nicht zufällig getragen; jeder Maskentyp hat eine definierte Rolle, oft repräsentiert er Ahnengeister, Tiere oder soziale Archetypen. Die Masken vermitteln zwischen dem menschlichen und dem spirituellen Reich und verkörpern während der Darbietungen moralische, schützende oder lehrende Kräfte.
Ein prägendes Merkmal der Guro-Masken ist ihre geometrische Abstraktion in Verbindung mit ausdrucksstarken Details. Gesichter sind oft verlängert oder dreieckig, mit übertriebenen Merkmalen wie markanten Stirnpartien, scharf zulaufenden Kinnlinien oder hoch-relief-förmigen Augenbrauen. Einige Masken enthalten Tiermotive, etwa Antilopenhörner oder Vogelschnäbel, die symbolische Verbindungen zu Beweglichkeit, List oder Wachsamkeit tragen. Narbenmuster, bemalte Muster und hinzugefügte Materialien wie Fasern oder Stoff können ihre visuelle Wirkung verstärken und Linie, Rang oder spirituelle Potenz kennzeichnen.
Aufführung steht im Zentrum der Bedeutung dieser Masken. Tänzer tragen sie mit aufwändigen Kostümen, und ihre Bewegungen, ihr Rhythmus und der Dialog mit dem Publikum aktivieren die Kraft der Maske. Die Masken vermitteln Botschaften über Moral, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Ahnenwissen und sind somit dynamische Werkzeuge statt statischer Kunstobjekte.
Zusammengefasst verbinden die Guro-Masken aus Gohitafla abstrakte formale Gestaltung, symbolische Repräsentation und fungieren als performative Mittel. Ihre Bedeutung entfaltet sich durch rituelle Nutzung und verbindet ästhetische Exzellenz mit sozialer und spiritueller Autorität.
Barth, Heinz. Masks of the Guro: Art and Ritual in the Ivory Coast. London: Thames & Hudson, 1991.
– Fokusierte Studie zu Guro-Maskentypen, Symbolik und ritueller Vorführung.
Perani, Judith. African Art: Guro Masks of the Ivory Coast. New York: Harry N. Abrams, 1982.
– Enthält Fotografien, Beschreibungen und Analysen zu Guro-zeremoniellen Kontexten.
Vogel, Susan Mullin. African Aesthetics: The Guro Tradition. Los Angeles: UCLA Fowler Museum, 1988.
– Erforscht stilistische Merkmale, geometrische Abstraktion und soziale Bedeutung der Guro-Masken.
Cole, Herbert M., und Chantal T. Cole. African Art and Leadership: Masks of the Guro. Bloomington: Indiana University Press, 1996.
– Behandelt die sozialen und spirituellen Funktionen von Masken in Ritual, Initiation und öffentlicher Darbietung.
Hagen, Ursula. Masks and Society: Guro Ritual and Performance. Stuttgart: F. Steiner Verlag, 2001.
– Untersucht den Maskeneinsatz in Zeremonien und den performativen Aspekt der Guro-Masken.
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