Ikone - Christus, Engel der seligen Stille - Bronze, Emaille






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Russische Bronze-Emaille-Ikone „Christus – Engel des großen Rates“
Altgläubigen-Werkstätten, vermutlich Guslizy (Region Moskau), 19. Jahrhundert
Fein gegossene russische orthodoxe Ikone aus Bronze mit polychromer Emaille. Dargestellt ist Christus als geflügelter Engel mit vor der Brust gekreuzten Händen – der ikonographische Typ „Engel des großen Rates“ (Angel Velikogo Soveta), der auf Prophezeiungen des Buches Jesaja (Jes 42,2; 53,7) zurückgeht. Im Nimbus erscheint ein achteckiger Stern, Symbol des kommenden „achten Tages“ bzw. der zukünftigen göttlichen Herrlichkeit.
Die zentrale Darstellung ist von einem reich dekorierten Rahmen mit 18 Heiligenmedaillons umgeben. Am oberen Rand befindet sich eine Deesis-Gruppe mit Erzengel Michael, der Gottesmutter, Christus, Johannes dem Täufer und Erzengel Gabriel. Die weiteren Medaillons zeigen bedeutende Heilige der orthodoxen Kirche, darunter die Apostel Petrus und Paulus, Andreas, Nikolaus von Myra, Gregor von Nazianz, Basilius der Große, Johannes Chrysostomos, den heiligen Georg sowie weitere asketische und monastische Heilige.
Typische Arbeit einer russischen Altgläubigen-Gießerei, wahrscheinlich aus Guslizy bei Moskau, erkennbar an der feinen Reliefausarbeitung, den runden Heiligenmedaillons, floralen Ornamenten sowie der charakteristischen Emaille in Blau-, Türkis- und Grüntönen.
Besonders hervorzuheben ist der außergewöhnlich gut erhaltene Zustand der Emaille, die nahezu vollständig vorhanden ist – ein bei solchen Ikonen seltenes Merkmal. Rückseite glatt mit gegossener Aufhängeöse und schöner altersbedingter Patina.
Material: Bronze mit polychromer Emaille
Technik: Guss, emailliert
Herkunft: Russland, vermutlich Guslizy (Region Moskau)
Datierung: 19. Jahrhundert, ca. 1850–1890
Maße: Höhe 15,2 cm; Breite 12,8 cm
Zustand: sehr guter altersgemäßer Zustand; Emaille außergewöhnlich gut erhalten.
Vergleichbare Beispiele befinden sich u. a. im Schnütgen-Museum Köln, vgl. „Ikonen und ostkirchliches Kultgerät aus rheinischem Privatbesitz“, Köln 1990, Kat.-Nr. 220.
Russische Bronze-Emaille-Ikone „Christus – Engel des großen Rates“
Altgläubigen-Werkstätten, vermutlich Guslizy (Region Moskau), 19. Jahrhundert
Fein gegossene russische orthodoxe Ikone aus Bronze mit polychromer Emaille. Dargestellt ist Christus als geflügelter Engel mit vor der Brust gekreuzten Händen – der ikonographische Typ „Engel des großen Rates“ (Angel Velikogo Soveta), der auf Prophezeiungen des Buches Jesaja (Jes 42,2; 53,7) zurückgeht. Im Nimbus erscheint ein achteckiger Stern, Symbol des kommenden „achten Tages“ bzw. der zukünftigen göttlichen Herrlichkeit.
Die zentrale Darstellung ist von einem reich dekorierten Rahmen mit 18 Heiligenmedaillons umgeben. Am oberen Rand befindet sich eine Deesis-Gruppe mit Erzengel Michael, der Gottesmutter, Christus, Johannes dem Täufer und Erzengel Gabriel. Die weiteren Medaillons zeigen bedeutende Heilige der orthodoxen Kirche, darunter die Apostel Petrus und Paulus, Andreas, Nikolaus von Myra, Gregor von Nazianz, Basilius der Große, Johannes Chrysostomos, den heiligen Georg sowie weitere asketische und monastische Heilige.
Typische Arbeit einer russischen Altgläubigen-Gießerei, wahrscheinlich aus Guslizy bei Moskau, erkennbar an der feinen Reliefausarbeitung, den runden Heiligenmedaillons, floralen Ornamenten sowie der charakteristischen Emaille in Blau-, Türkis- und Grüntönen.
Besonders hervorzuheben ist der außergewöhnlich gut erhaltene Zustand der Emaille, die nahezu vollständig vorhanden ist – ein bei solchen Ikonen seltenes Merkmal. Rückseite glatt mit gegossener Aufhängeöse und schöner altersbedingter Patina.
Material: Bronze mit polychromer Emaille
Technik: Guss, emailliert
Herkunft: Russland, vermutlich Guslizy (Region Moskau)
Datierung: 19. Jahrhundert, ca. 1850–1890
Maße: Höhe 15,2 cm; Breite 12,8 cm
Zustand: sehr guter altersgemäßer Zustand; Emaille außergewöhnlich gut erhalten.
Vergleichbare Beispiele befinden sich u. a. im Schnütgen-Museum Köln, vgl. „Ikonen und ostkirchliches Kultgerät aus rheinischem Privatbesitz“, Köln 1990, Kat.-Nr. 220.
