Pierre Touré Cuq - Pyrame






Verfügt über einen Masterabschluss in Film- und visuellen Künsten; erfahrener Kurator, Autor und Forscher.
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Pyrame, eine Stahlskulptur von Pierre Touré Cuq (Frankreich), 101 cm hoch, 20 cm breit, 20 cm tief, 4 kg, Auflage 1, 2022 entstanden, zeitgenössischer Stil, in ausgezeichnetem Zustand, mit Echtheitszertifikat.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Geboren in Biarritz im Jahr 1999, im Jahr 2023 aus der Villa Arson (Nizza) und Träger des Marguerite et Méthode Keskar-Preises 2023. Pierre Touré Cuq lebt und arbeitet in Paris.
Bei Pierre Touré Cuq funktioniert das Symbol wie eine aktive Spannung: Es wird zu Material, das abgeleitet, entschärft und wieder aufgeladen werden kann. Das gesamte Werk verankert sich in einer Reflexion darüber, wie Formen, ob sie einem alten Erbe entsprechen oder einem zeitgenössischen Vokabular entstammen, Erzählungen kristallisieren, die zu wanken drohen. Falsch, Klingen, städtische Pfosten, Düfte, Zwangssysteme: so viele skulpturale Elemente, die eine Ikonografie von Macht und Gewalt reaktivieren, nach einer Logik von Mehrdeutigkeit und interpretativer Porosität. Der Bezug zu Symbolen schöpft insbesondere aus dem Erbe der griechisch-römischen Statuarwelt, deren Codes von Autorität, eingefrorener Schönheit und glorifizierender Kriegsideologie absichtlich verfremdet werden. Wie bei antiken Skulpturen stehen die Stücke in einer physischen Beziehung zum Körper des Betrachters. Doch der Starrheit des Ideals antwortet Instabilität, Riss, Unfall. Stahl ersetzt Marmor; die Linien werden verbeult, aus dem Gleichgewicht gebracht, bedrohend anmutend, Zeugnisse einer gegenwärtigen, heftigeren Gegenwart statt Relikte einer triumphierenden Vergangenheit. Keine direkte Erzählung zwingt sich auf: Nur Andeutungen entstehen. Jede Proposition öffnet einen Interpretationsraum. Dort projiziert der Betrachter seine Konflikte, seine Erzählungen, seine Fantasien. Was dann geschieht, betrifft eine künstlerische Geste, die zu einer Handlung symbolischer Spannung wird zwischen kollektiver Erinnerung, Politik der Körper und widerständigen Subjektivitäten. Keine Absicht, zu illustrieren, sondern zu hinterfragen: Was bleibt heute vom symbolischen Macht der Formen? Was kann die Skulptur in einer Welt voller Bilder noch leisten? Vielleicht Folgendes: Andere Sichtweisen erzwingen, zu sehen, was Zeichen festhalten, und dort erneut Unruhe hineinbringen.
Beschreibung des Werks
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Diese Klinge trägt den Namen „Pyrame“, in Anlehnung an die Mythe von Pyrame und Thisbé, erzählt in Ovids Metamorphosen. Diese zweischneidige Klinge, von Dornranken gestützt, zwingt die Person, die sie benutzt, zu verletzen, sich selbst zu verletzen. Sie symbolisiert die Leidenschaft, die manche unserer Beziehungen verschlingen kann, und verweist auf destruktive Dynamiken, die sich in ihnen festsetzen können.
Geboren in Biarritz im Jahr 1999, im Jahr 2023 aus der Villa Arson (Nizza) und Träger des Marguerite et Méthode Keskar-Preises 2023. Pierre Touré Cuq lebt und arbeitet in Paris.
Bei Pierre Touré Cuq funktioniert das Symbol wie eine aktive Spannung: Es wird zu Material, das abgeleitet, entschärft und wieder aufgeladen werden kann. Das gesamte Werk verankert sich in einer Reflexion darüber, wie Formen, ob sie einem alten Erbe entsprechen oder einem zeitgenössischen Vokabular entstammen, Erzählungen kristallisieren, die zu wanken drohen. Falsch, Klingen, städtische Pfosten, Düfte, Zwangssysteme: so viele skulpturale Elemente, die eine Ikonografie von Macht und Gewalt reaktivieren, nach einer Logik von Mehrdeutigkeit und interpretativer Porosität. Der Bezug zu Symbolen schöpft insbesondere aus dem Erbe der griechisch-römischen Statuarwelt, deren Codes von Autorität, eingefrorener Schönheit und glorifizierender Kriegsideologie absichtlich verfremdet werden. Wie bei antiken Skulpturen stehen die Stücke in einer physischen Beziehung zum Körper des Betrachters. Doch der Starrheit des Ideals antwortet Instabilität, Riss, Unfall. Stahl ersetzt Marmor; die Linien werden verbeult, aus dem Gleichgewicht gebracht, bedrohend anmutend, Zeugnisse einer gegenwärtigen, heftigeren Gegenwart statt Relikte einer triumphierenden Vergangenheit. Keine direkte Erzählung zwingt sich auf: Nur Andeutungen entstehen. Jede Proposition öffnet einen Interpretationsraum. Dort projiziert der Betrachter seine Konflikte, seine Erzählungen, seine Fantasien. Was dann geschieht, betrifft eine künstlerische Geste, die zu einer Handlung symbolischer Spannung wird zwischen kollektiver Erinnerung, Politik der Körper und widerständigen Subjektivitäten. Keine Absicht, zu illustrieren, sondern zu hinterfragen: Was bleibt heute vom symbolischen Macht der Formen? Was kann die Skulptur in einer Welt voller Bilder noch leisten? Vielleicht Folgendes: Andere Sichtweisen erzwingen, zu sehen, was Zeichen festhalten, und dort erneut Unruhe hineinbringen.
Beschreibung des Werks
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Diese Klinge trägt den Namen „Pyrame“, in Anlehnung an die Mythe von Pyrame und Thisbé, erzählt in Ovids Metamorphosen. Diese zweischneidige Klinge, von Dornranken gestützt, zwingt die Person, die sie benutzt, zu verletzen, sich selbst zu verletzen. Sie symbolisiert die Leidenschaft, die manche unserer Beziehungen verschlingen kann, und verweist auf destruktive Dynamiken, die sich in ihnen festsetzen können.
