Zeremonielle Fronde im Maya-Gebiet - Maya-Kultur - Guatemala (Ohne mindestpreis)





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Zeremonielle Maya-Holzfronde aus Guatemala, 17 cm hoch, 6 cm breit, 4 cm tief, Gewicht 160 g, Datum Ende des 20. Jahrhunderts, mit Ständer, Vorderseite mit katzenartigem oder mythischem Gesicht und teilweiser Einlage eines Auges, in sehr gutem Originalzustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Natur und Identifikation
Diese in Holz geschnitzte Figur besitzt die charakteristische Form einer Schleuder mit Gabelung (hondilla oder tirador im mesoamerikanischen Kontext), deren gegabelte Morphologie und die beiden Durchbrüche an den Enden der Äste die ursprüngliche Funktion bestätigen: das Durchlassen eines Lederriemens oder eines Abschusselasts.
Allerdings deutet die Qualität der Schnitzerei, die Darstellung eines zoomorphen oder anthropo-zoomorphen Gesichts auf der Vorderseite und die tiefe Patina eher auf eine zeremonielle oder votive Funktion als auf eine gewöhnliche praktische Nutzung hin.
Formelle Beschreibung
Ganz Zeltkopie einer einzigen Holzkonstruktion aus dichtem Holz, vermutlich lokal tropisches Holz (Mahagoni oder Ähnliches), mit tiefer ockerrotbrauner gleichmäßiger Patina, die auf eine längere Handhabung oder eine gewisse Altertümlichkeit hindeutet.
Die Grundform ist die einer zwei-äiligen Gabel, die sich nach oben hin breit erweitert, wobei jede Endform flach und abgerundet ist und ein durchgehendes rundes Loch besitzt. Die Verbindung der beiden Zweige bildet einen deutlich ausgeprägten U-Raum, von dem aus ein fuseloser, leicht gebogener Körper entsteht, der in eine verjüngte Basis – den Griff – mündet.
Die Seitenform zeigt eine leichte natürliche Biegung des Ganzen, offenbar ein bewusstes Auswahlmerkmal des Holzes entsprechend seiner Form.
Unterscheidendes Merkmal: das geschnitzte Gesicht
Auf der Vorderseite, an der Verbindungsstelle der beiden Zweige, ist ein ausdrucksstarkes Gesicht mit katzen- oder monströsem Charakter geschnitzt: markante Augenbrauen, tiefe Augen (von einem der Augenfrucht mit bläulich eingefärbtem Material, vermutlich ein Stein oder farbiges Glas, durch einen Bruchteil erhalten), breiter und abgeschnittener Nasenrücken, offener Mund mit freiliegenden Zähnen, Wangen und Kinn sorgfältig geformt. Die Bearbeitung erinnert an Darstellungen von Nahuales oder übernatürlichen Wesen in der Maya-Quiché-Ikonographie.
Leichte Einschnitte in Form von Quadraten oder Schuppen sind am oberen Rücken der Figur sichtbar und verstärken so ihren dekorativen oder symbolischen Charakter.
Erhaltungszustand
Sehr guter Allgemeinzustand. Holz stabil, ohne größere strukturelle Risse. Leichte natürliche Rissbildung an der Verbindung der Zweige, alt und stabilisiert. Gleichmäßige Patina. Fragment eines Augeninlays teilweise erhalten, was an sich schon ein Hinweis auf gute Konservierung darstellt.
Natur und Identifikation
Diese in Holz geschnitzte Figur besitzt die charakteristische Form einer Schleuder mit Gabelung (hondilla oder tirador im mesoamerikanischen Kontext), deren gegabelte Morphologie und die beiden Durchbrüche an den Enden der Äste die ursprüngliche Funktion bestätigen: das Durchlassen eines Lederriemens oder eines Abschusselasts.
Allerdings deutet die Qualität der Schnitzerei, die Darstellung eines zoomorphen oder anthropo-zoomorphen Gesichts auf der Vorderseite und die tiefe Patina eher auf eine zeremonielle oder votive Funktion als auf eine gewöhnliche praktische Nutzung hin.
Formelle Beschreibung
Ganz Zeltkopie einer einzigen Holzkonstruktion aus dichtem Holz, vermutlich lokal tropisches Holz (Mahagoni oder Ähnliches), mit tiefer ockerrotbrauner gleichmäßiger Patina, die auf eine längere Handhabung oder eine gewisse Altertümlichkeit hindeutet.
Die Grundform ist die einer zwei-äiligen Gabel, die sich nach oben hin breit erweitert, wobei jede Endform flach und abgerundet ist und ein durchgehendes rundes Loch besitzt. Die Verbindung der beiden Zweige bildet einen deutlich ausgeprägten U-Raum, von dem aus ein fuseloser, leicht gebogener Körper entsteht, der in eine verjüngte Basis – den Griff – mündet.
Die Seitenform zeigt eine leichte natürliche Biegung des Ganzen, offenbar ein bewusstes Auswahlmerkmal des Holzes entsprechend seiner Form.
Unterscheidendes Merkmal: das geschnitzte Gesicht
Auf der Vorderseite, an der Verbindungsstelle der beiden Zweige, ist ein ausdrucksstarkes Gesicht mit katzen- oder monströsem Charakter geschnitzt: markante Augenbrauen, tiefe Augen (von einem der Augenfrucht mit bläulich eingefärbtem Material, vermutlich ein Stein oder farbiges Glas, durch einen Bruchteil erhalten), breiter und abgeschnittener Nasenrücken, offener Mund mit freiliegenden Zähnen, Wangen und Kinn sorgfältig geformt. Die Bearbeitung erinnert an Darstellungen von Nahuales oder übernatürlichen Wesen in der Maya-Quiché-Ikonographie.
Leichte Einschnitte in Form von Quadraten oder Schuppen sind am oberen Rücken der Figur sichtbar und verstärken so ihren dekorativen oder symbolischen Charakter.
Erhaltungszustand
Sehr guter Allgemeinzustand. Holz stabil, ohne größere strukturelle Risse. Leichte natürliche Rissbildung an der Verbindung der Zweige, alt und stabilisiert. Gleichmäßige Patina. Fragment eines Augeninlays teilweise erhalten, was an sich schon ein Hinweis auf gute Konservierung darstellt.

