Spanische Schule (XIX) - Ritratto antropomorfo






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Anthropomorphes Porträt, Ölgemälde auf Leinwand, Spanische Schule (19. Jahrhundert), ca. 1880, 70 × 50 cm, unsigniert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Spanische Schule der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts
“ Anthropomorphes Porträt ”
Öl auf Leinwand / Zeitraum 1850/900
Vorstellung des Gemäldes
Dieses neugierige Gemälde, datierbar gegen Ende des 19. Jahrhunderts, gehört zu der Linie der anthropomorphen Porträts, ein Genre, das im 19. und frühen 20. Jahrhundert eine beachtliche Popularität erlangte, vor allem im bürgerlichen und dekorativen Umfeld. Das Werk zeigt einen Hund – vermutlich einen Deutschen Schäferhund – mit tierischem Kopf und menschlichem Körper, halbkörpernah gemäß den Konventionen des offiziellen Porträts.
Das Tier trägt eine Uniform des 19. Jahrhunderts, verziert mit Ehrenzeichen und Auszeichnungen, darunter ein Kreuz auf der Brust, Symbol für Mut und Treue. Die Pose ist feierlich und gefasst: Die menschenähnlichen Hände ruhen ruhig auf einer Ebene, und erinnern an ikonografische Vorbilder der aristokratischen und militärischen Porträtkunst des 19. Jahrhunderts. Der neutrale, warme Hintergrund hilft, die Aufmerksamkeit auf die Figur zu lenken und deren fast «menschliche» Würde zu verstärken.
Aus stilistischer Sicht zeigt das Werk eine traditionelle malerische Technik, eine Farbpalette dominiert von Brauntönen, dunklem Grün und Ockern, heute durch Alterung und die Rissbildung der Oberfläche weiter abgedämpft. Die Darstellung der Hundebeisser ist überraschend präzise und naturalistisch, im Kontrast zur absichtlich künstlichen Körperkonstruktion des Menschen, wodurch ein feines Gleichgewicht zwischen Realismus und Ironie entsteht.
Auf symbolischer Ebene lässt sich das Gemälde als sanfte Satire oder als Allegorie der dem Hund zugeschriebenen Tugenden – Loyalität, Gehorsam, Disziplin – lesen, in die Sprache von Macht und militärischer Autorität übersetzt. Eine rein dekorative oder feierliche Funktion wird ebenfalls nicht ausgeschlossen, möglicherweise in einem privaten Umfeld wie einem Arbeitszimmer oder Salon einer bürgerlichen Umgebung, wo solche Werke Neugier und kultivierte Freude hervorrufen.
Insgesamt repräsentiert das Gemälde ein interessantes Dokument des spätacht-century-Geschmacks, das akademische Tradition, visuelles Humorn und moralische Symbolik miteinander verbindet und dem zeitgenössischen Betrachter eine gleichzeitig faszinierende und ironisch zweideutige Lesart bietet.
Diese Serie anthropomorpher Porträts stammt von einem spanischen Maler, der zwischen 1830 und 1900 tätig war; das Werk ist nicht signiert. Das Gemälde präsentiert sich in erster Leinwand mit Zeitzeichen.
Leinwand: 70 x 50 cm
Stammt aus privater Sammlung
Erhaltungszustand: Gut, mit normalen Zeitzeichen - siehe Foto
* Der in der Abbildung gezeigte Rahmen wurde lediglich zu Demonstrationszwecken verwendet / der Rahmen gehört nicht zum Verkauf
Ideal für Sammler und Investition
Mit Echtheitszertifikat nach Gesetz – Expertise
Professionelle Verpackung und versicherter Versand
Der Verkäufer stellt sich vor
Spanische Schule der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts
“ Anthropomorphes Porträt ”
Öl auf Leinwand / Zeitraum 1850/900
Vorstellung des Gemäldes
Dieses neugierige Gemälde, datierbar gegen Ende des 19. Jahrhunderts, gehört zu der Linie der anthropomorphen Porträts, ein Genre, das im 19. und frühen 20. Jahrhundert eine beachtliche Popularität erlangte, vor allem im bürgerlichen und dekorativen Umfeld. Das Werk zeigt einen Hund – vermutlich einen Deutschen Schäferhund – mit tierischem Kopf und menschlichem Körper, halbkörpernah gemäß den Konventionen des offiziellen Porträts.
Das Tier trägt eine Uniform des 19. Jahrhunderts, verziert mit Ehrenzeichen und Auszeichnungen, darunter ein Kreuz auf der Brust, Symbol für Mut und Treue. Die Pose ist feierlich und gefasst: Die menschenähnlichen Hände ruhen ruhig auf einer Ebene, und erinnern an ikonografische Vorbilder der aristokratischen und militärischen Porträtkunst des 19. Jahrhunderts. Der neutrale, warme Hintergrund hilft, die Aufmerksamkeit auf die Figur zu lenken und deren fast «menschliche» Würde zu verstärken.
Aus stilistischer Sicht zeigt das Werk eine traditionelle malerische Technik, eine Farbpalette dominiert von Brauntönen, dunklem Grün und Ockern, heute durch Alterung und die Rissbildung der Oberfläche weiter abgedämpft. Die Darstellung der Hundebeisser ist überraschend präzise und naturalistisch, im Kontrast zur absichtlich künstlichen Körperkonstruktion des Menschen, wodurch ein feines Gleichgewicht zwischen Realismus und Ironie entsteht.
Auf symbolischer Ebene lässt sich das Gemälde als sanfte Satire oder als Allegorie der dem Hund zugeschriebenen Tugenden – Loyalität, Gehorsam, Disziplin – lesen, in die Sprache von Macht und militärischer Autorität übersetzt. Eine rein dekorative oder feierliche Funktion wird ebenfalls nicht ausgeschlossen, möglicherweise in einem privaten Umfeld wie einem Arbeitszimmer oder Salon einer bürgerlichen Umgebung, wo solche Werke Neugier und kultivierte Freude hervorrufen.
Insgesamt repräsentiert das Gemälde ein interessantes Dokument des spätacht-century-Geschmacks, das akademische Tradition, visuelles Humorn und moralische Symbolik miteinander verbindet und dem zeitgenössischen Betrachter eine gleichzeitig faszinierende und ironisch zweideutige Lesart bietet.
Diese Serie anthropomorpher Porträts stammt von einem spanischen Maler, der zwischen 1830 und 1900 tätig war; das Werk ist nicht signiert. Das Gemälde präsentiert sich in erster Leinwand mit Zeitzeichen.
Leinwand: 70 x 50 cm
Stammt aus privater Sammlung
Erhaltungszustand: Gut, mit normalen Zeitzeichen - siehe Foto
* Der in der Abbildung gezeigte Rahmen wurde lediglich zu Demonstrationszwecken verwendet / der Rahmen gehört nicht zum Verkauf
Ideal für Sammler und Investition
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