Mutterschaftsfigur - Dan - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)





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Mutterschaftsstatue Lu me, Dan-Volk, Côte d’Ivoire, aus Holz und Perlen gefertigt, 43 cm hoch, 15 cm breit, 15 cm tief, 3 kg schwer, guter Zustand mit einigen Abnutzungen und Flecken durch Alter, mit Stand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Nach Mazenod, Seite 552, ist die Dan-Statuenkunst von geringer Bedeutung, nicht dem Ahnen- oder Geisterkult gewidmet, sondern soll Porträts von Ehefrauen "Lu Me" oder "Lu ma" (Holzmenschen) repräsentieren.
Diese Statuen werden hergestellt, um den Prestige des Auftraggebers zu erhöhen.
Allerdings kann man vermuten, dass sie mit Fruchtbarkeit verbunden sind, da mehrere Darstellungen Mütter zeigen, die ihr Kind auf dem Rücken tragen.
Burkhard Gottschalk, in "L'art du continent noir" Band II, Seite 118 ff., verrät uns ein wenig mehr.
Es ist der Dorfchef, der eine Statue in Auftrag geben wird, die seiner einzigen Frau oder seiner ersten Frau ähneln soll.
Die Statue wird ihren Namen tragen. Er wird die Arbeit selbst bezahlen, denn die Statue wird sein privates Eigentum sein.
Der Preis einer solchen Statue konnte dem Preis eines Rindes entsprechen; nur ein Chef oder ein Würdenträger könnte sie sich leisten, wobei er eventuell eine kleine Gegenleistung verlangt, um sie zu zeigen.
Solche Statuen werden sorgfältig verpackt und aufbewahrt, damit sie gut konserviert bleiben.
Aber Himmelheber führt noch eine weitere Hypothese an.
Nach ihm gibt es in jeder männlichen Geheimgesellschaft eine Frau namens "Mutter des Dorfes". In Abwesenheit kann sie durch eine sie personifizierende Statue vertreten werden.
Diese Statuen werden von der Familie bei Tod ihres Eigentümers aufbewahrt und erst verkauft, wenn die Erinnerung an ihn gelöscht ist.
Nach Mazenod, Seite 552, ist die Dan-Statuenkunst von geringer Bedeutung, nicht dem Ahnen- oder Geisterkult gewidmet, sondern soll Porträts von Ehefrauen "Lu Me" oder "Lu ma" (Holzmenschen) repräsentieren.
Diese Statuen werden hergestellt, um den Prestige des Auftraggebers zu erhöhen.
Allerdings kann man vermuten, dass sie mit Fruchtbarkeit verbunden sind, da mehrere Darstellungen Mütter zeigen, die ihr Kind auf dem Rücken tragen.
Burkhard Gottschalk, in "L'art du continent noir" Band II, Seite 118 ff., verrät uns ein wenig mehr.
Es ist der Dorfchef, der eine Statue in Auftrag geben wird, die seiner einzigen Frau oder seiner ersten Frau ähneln soll.
Die Statue wird ihren Namen tragen. Er wird die Arbeit selbst bezahlen, denn die Statue wird sein privates Eigentum sein.
Der Preis einer solchen Statue konnte dem Preis eines Rindes entsprechen; nur ein Chef oder ein Würdenträger könnte sie sich leisten, wobei er eventuell eine kleine Gegenleistung verlangt, um sie zu zeigen.
Solche Statuen werden sorgfältig verpackt und aufbewahrt, damit sie gut konserviert bleiben.
Aber Himmelheber führt noch eine weitere Hypothese an.
Nach ihm gibt es in jeder männlichen Geheimgesellschaft eine Frau namens "Mutter des Dorfes". In Abwesenheit kann sie durch eine sie personifizierende Statue vertreten werden.
Diese Statuen werden von der Familie bei Tod ihres Eigentümers aufbewahrt und erst verkauft, wenn die Erinnerung an ihn gelöscht ist.

