Wunderschöne große Maske der Gerechtigkeit - Fang Ngil bulu - Gabun (Ohne mindestpreis)





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Wunderschönes großes Gerechtigkeitsmaske aus Gabun von der Fang Ngil bulu, aus Holz, spät 20. Jahrhundert, Maße 45 × 18 × 15 cm, guter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Großmasken der Fang/Ngil, Bei den Fang, wie in jeder strukturierten Gesellschaft, war es angezeigt, Ordnung durch die Masken zu wahren. Das war der Sinn der Ngil-Geheimgesellschaft, deren Masken wir gut kennen und die zu den grafischsten gehören,
In der Ngil-Gesellschaft durchstreifte der große Initiierte (Ngang), unterstützt von seinen Offizianten, die Dörfer verkleidet mit einer Maske wie dieser. Die Maskenträger, versteckt in ihren Raphia-Kostümen, tauchten bei Einbruch der Nacht im Dorf auf, mit leuchtenden Fackeln in der Hand.
Ihr Ziel war es, Störer zu verfolgen, angefangen bei Verdächtigungen von Todesfällen.
Ihre Maßnahmen richteten sich vor allem gegen jene, die der Hexerei bezichtigt wurden.
Sobald der Schuldige identifiziert war, konnte er zum Tode verurteilt werden.
Die koloniale Autorität verbot 1910 die Aktivitäten der Ngil-Gesellschaft.
Seitdem wurde das Ngil zu einer pervertierten Institution, deren Taten weniger darauf abzielten, Gerechtigkeit zu schaffen, als vielmehr die Gutgläubigkeit der Dorfbewohner auszunutzen.
Großmasken der Fang/Ngil, Bei den Fang, wie in jeder strukturierten Gesellschaft, war es angezeigt, Ordnung durch die Masken zu wahren. Das war der Sinn der Ngil-Geheimgesellschaft, deren Masken wir gut kennen und die zu den grafischsten gehören,
In der Ngil-Gesellschaft durchstreifte der große Initiierte (Ngang), unterstützt von seinen Offizianten, die Dörfer verkleidet mit einer Maske wie dieser. Die Maskenträger, versteckt in ihren Raphia-Kostümen, tauchten bei Einbruch der Nacht im Dorf auf, mit leuchtenden Fackeln in der Hand.
Ihr Ziel war es, Störer zu verfolgen, angefangen bei Verdächtigungen von Todesfällen.
Ihre Maßnahmen richteten sich vor allem gegen jene, die der Hexerei bezichtigt wurden.
Sobald der Schuldige identifiziert war, konnte er zum Tode verurteilt werden.
Die koloniale Autorität verbot 1910 die Aktivitäten der Ngil-Gesellschaft.
Seitdem wurde das Ngil zu einer pervertierten Institution, deren Taten weniger darauf abzielten, Gerechtigkeit zu schaffen, als vielmehr die Gutgläubigkeit der Dorfbewohner auszunutzen.

