Carlo Zauli (1926-2002) - Sfera






Masterabschluss in Kultur- und Kunstinnovation, zehn Jahre Erfahrung mit italienischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
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Carlo Zauli einzigartige Skulptur ‚Sfera‘ aus Grès von 1968, signiert auf der Basis, Maße 17 × 17 × 16 cm, Gewicht 3 kg, Italien.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Carlo Zauli
(Faenza, 1926 – Faenza, 2002)
museo Carlo Zauli a Faenza
Skulptur in Steinzeug
Unverwechselbar das „Bianco Zauli“ (stato coniato per l’artista)
EINZELSTÜCK
Auf der Basis signiert
SEHR SELTEN
MAẞE
17x17x16
KÜNSTLER:
Carlo Zauli im Teenageralter tritt er in das Regio Istituto d’Arte per la Ceramica ein, wo er die Kurse bei Anselmo Bucci und Domenico Rambelli besucht.
1944 in das Arbeitslager Hülz in Deutschland deportiert, setzt er zwei Jahre später sein Studium fort und schließt es 1948 ab. Die ersten Majoliken sind von Modellen mediterraner Kulturen inspiriert. 1953 gewinnt er den „Premio Faenza“ beim Nationalen Keramik-Wettbewerb. Im Folgejahr hält er seine erste Einzelausstellung im Circolo Artistico di Bologna und nimmt an der X Triennale di Milano teil (dorthin kehrt er 1957, ’64 und ’68 zurück).
Um 1957 erhält er die ersten hochtemperaturweißen Glasuren und zeigt Arbeiten in der Galleria Montenapoleone in Mailand und in der Galleria del Vantaggio in Rom. Dozent am Istituto d’Arte per la Ceramica di Faenza (ab 1958), schafft er einundzwanzig bunt glasierte Majoliken für die Bagdader Residenz. 1960 gründet er die Brennerei „La Faenza“ und hält eine Ausstellung in Madrid.
Vier Jahre später freundet er sich mit Giò Pomodoro und Lucio Fontana an und nimmt an einer Wanderausstellung in Japan teil.
In der Mitte der sechziger Jahre schafft er Werke geometrischer Einfachheit, die auf die Monochromie des Weißen zusteuern.
Ab 1967 widmet er sich der Skulptur. Entstehen die großen Kugeln, Räder, Würfel und Säulen, Zyklen, in denen orientalische Kulturen und moderne formale Forschungen organisch ineinander fließen.
1972 realisiert er das Große Relief und die Säule für die Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Bologna. Im selben Jahr hält er Einzelausstellungen in den Musées Royaux d’Art et d’Histoire in Brüssel, im Hetjens-Museum in Düsseldorf und nimmt an einer Gruppenausstellung im Victoria and Albert Museum in London teil.
1973 nimmt er an der Quadriennale von Rom teil (dorthin kehrt er 1986 zurück).
1974 präsentiert er eine itinerierende Einzelausstellung mit 120 Werken in Osaka, Tokyo, Nagoya und Kyoto.
Im Verlauf der achtziger Jahre widmet er sich erneut der Polychromie, setzt die Forschungen zur Porzellan fort und schafft eine Serie von Werken mit offenem sexuellen Bezug.
Zu Beginn der neunziger Jahre trifft ihn eine schwere Krankheit und reduziert seine kreative Tätigkeit drastisch.
(Andrea Romoli)
Carlo Zauli
(Faenza, 1926 – Faenza, 2002)
museo Carlo Zauli a Faenza
Skulptur in Steinzeug
Unverwechselbar das „Bianco Zauli“ (stato coniato per l’artista)
EINZELSTÜCK
Auf der Basis signiert
SEHR SELTEN
MAẞE
17x17x16
KÜNSTLER:
Carlo Zauli im Teenageralter tritt er in das Regio Istituto d’Arte per la Ceramica ein, wo er die Kurse bei Anselmo Bucci und Domenico Rambelli besucht.
1944 in das Arbeitslager Hülz in Deutschland deportiert, setzt er zwei Jahre später sein Studium fort und schließt es 1948 ab. Die ersten Majoliken sind von Modellen mediterraner Kulturen inspiriert. 1953 gewinnt er den „Premio Faenza“ beim Nationalen Keramik-Wettbewerb. Im Folgejahr hält er seine erste Einzelausstellung im Circolo Artistico di Bologna und nimmt an der X Triennale di Milano teil (dorthin kehrt er 1957, ’64 und ’68 zurück).
Um 1957 erhält er die ersten hochtemperaturweißen Glasuren und zeigt Arbeiten in der Galleria Montenapoleone in Mailand und in der Galleria del Vantaggio in Rom. Dozent am Istituto d’Arte per la Ceramica di Faenza (ab 1958), schafft er einundzwanzig bunt glasierte Majoliken für die Bagdader Residenz. 1960 gründet er die Brennerei „La Faenza“ und hält eine Ausstellung in Madrid.
Vier Jahre später freundet er sich mit Giò Pomodoro und Lucio Fontana an und nimmt an einer Wanderausstellung in Japan teil.
In der Mitte der sechziger Jahre schafft er Werke geometrischer Einfachheit, die auf die Monochromie des Weißen zusteuern.
Ab 1967 widmet er sich der Skulptur. Entstehen die großen Kugeln, Räder, Würfel und Säulen, Zyklen, in denen orientalische Kulturen und moderne formale Forschungen organisch ineinander fließen.
1972 realisiert er das Große Relief und die Säule für die Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Bologna. Im selben Jahr hält er Einzelausstellungen in den Musées Royaux d’Art et d’Histoire in Brüssel, im Hetjens-Museum in Düsseldorf und nimmt an einer Gruppenausstellung im Victoria and Albert Museum in London teil.
1973 nimmt er an der Quadriennale von Rom teil (dorthin kehrt er 1986 zurück).
1974 präsentiert er eine itinerierende Einzelausstellung mit 120 Werken in Osaka, Tokyo, Nagoya und Kyoto.
Im Verlauf der achtziger Jahre widmet er sich erneut der Polychromie, setzt die Forschungen zur Porzellan fort und schafft eine Serie von Werken mit offenem sexuellen Bezug.
Zu Beginn der neunziger Jahre trifft ihn eine schwere Krankheit und reduziert seine kreative Tätigkeit drastisch.
(Andrea Romoli)
