Tisch - Das Lütticher Milieu (ca. 1780) - Eiche, Bronze

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Anna Hue-Roques
Experte
Von Anna Hue-Roques ausgewählt

Besitzt Bachelor-Abschlüsse in Jura und Kunstgeschichte sowie ein Auktionator-Diplom der Ecole du Louvre.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Beistelltisch liègeois aus massivem Eichenholz, vollständig geschnitzt, datiert auf das Ende des XVIII. Jahrhunderts (um 1780).

Dieses Möbelstück verkörpert vollständig den liégeois-Louis-XVI-Stil, gekennzeichnet durch klare, geometrische Linien, eine geradlinige Vierbein-Struktur und symmetrische, gemäßigte neoklassizistische Motive, während die mosanische Tradition der üppigen Holzschnitzerei erhalten bleibt. Seine bemerkenswerteste Besonderheit besteht darin, dass es auf allen Seiten bearbeitet und geschnitzt ist (einschließlich der Oberseite der Platte), wodurch es zu einem wahren Beistelltisch wird, der aus allen Blickwinkeln bewundert werden kann und nicht einfach eine Wandkonsole mit Rücken ist.

Gegen Ende des XVIII. Jahrhunderts erlebt die Fürstbistum Lüttich, unabhängig und wohlhabend unter Fürstbischof François-Charles de Velbrück, eine Blütezeit der Möbelkunst. Beeinflusst von den Ideen der Aufklärung und dem aus Paris kommenden Neoklassizismus beauftragen die bourgeoisie und die aristokratie Lièges raffinierte Stücke, um Salons, Cabinets und Antechambres ihrer Palais zu möblieren. Diese Möbelstücke, robust und elegant, spiegeln eine mosanische Lebensart des Bürgertums wider: Komfort, Symmetrie und Virtuosität in der Holzschnitzerei.

Die rechteckige, fast quadratische Platte weist hervortretende Ecken auf und eine Randverzierung mit einer Fries aus Muscheln, Schemen und Girlanden, die sich um den gesamten Rand fortsetzt.

Der Gürtel beherbergt eine einzige zentrale Schublade, reich geschnitzt mit Perlen, Rosetten, Blütenmotiven und gedrehten Kordeln. Die Ecken sind prächtig mit dreieckigen Einlagen dekoriert, geschnitzte Motive von Blumen, Voluten und stilisierten Blattwerk,

Die vier geraden Beine, Querschnitt prismatisch, sind durchgehend fein gearbeitet mit einem vertikalen wiederkehrenden Muster aus herabfallenden Blättern. Sie enden in bronzenen Klauenfüßen, fein gearbeitet in Löwengriffen, was die Sorgfalt bei den Veredelungsdetails dieses hochwertigen Stücks belegt.

in ausgezeichnetem Zustand für ein zeitgenössisches Stück, Schloss fehlend

Aufgrund der Maße wird dieses Möbelstück per Brenger-Transport (Belgien/Niederlande) oder FedEx in andere Länder versendet (Eine wirtschaftlichere Lösung kann selbstverständlich vom Käufer vorgeschlagen werden).

Eine kostenfreie Abholung bei mir zu Hause ist ebenfalls möglich.

Beistelltisch liègeois aus massivem Eichenholz, vollständig geschnitzt, datiert auf das Ende des XVIII. Jahrhunderts (um 1780).

Dieses Möbelstück verkörpert vollständig den liégeois-Louis-XVI-Stil, gekennzeichnet durch klare, geometrische Linien, eine geradlinige Vierbein-Struktur und symmetrische, gemäßigte neoklassizistische Motive, während die mosanische Tradition der üppigen Holzschnitzerei erhalten bleibt. Seine bemerkenswerteste Besonderheit besteht darin, dass es auf allen Seiten bearbeitet und geschnitzt ist (einschließlich der Oberseite der Platte), wodurch es zu einem wahren Beistelltisch wird, der aus allen Blickwinkeln bewundert werden kann und nicht einfach eine Wandkonsole mit Rücken ist.

Gegen Ende des XVIII. Jahrhunderts erlebt die Fürstbistum Lüttich, unabhängig und wohlhabend unter Fürstbischof François-Charles de Velbrück, eine Blütezeit der Möbelkunst. Beeinflusst von den Ideen der Aufklärung und dem aus Paris kommenden Neoklassizismus beauftragen die bourgeoisie und die aristokratie Lièges raffinierte Stücke, um Salons, Cabinets und Antechambres ihrer Palais zu möblieren. Diese Möbelstücke, robust und elegant, spiegeln eine mosanische Lebensart des Bürgertums wider: Komfort, Symmetrie und Virtuosität in der Holzschnitzerei.

Die rechteckige, fast quadratische Platte weist hervortretende Ecken auf und eine Randverzierung mit einer Fries aus Muscheln, Schemen und Girlanden, die sich um den gesamten Rand fortsetzt.

Der Gürtel beherbergt eine einzige zentrale Schublade, reich geschnitzt mit Perlen, Rosetten, Blütenmotiven und gedrehten Kordeln. Die Ecken sind prächtig mit dreieckigen Einlagen dekoriert, geschnitzte Motive von Blumen, Voluten und stilisierten Blattwerk,

Die vier geraden Beine, Querschnitt prismatisch, sind durchgehend fein gearbeitet mit einem vertikalen wiederkehrenden Muster aus herabfallenden Blättern. Sie enden in bronzenen Klauenfüßen, fein gearbeitet in Löwengriffen, was die Sorgfalt bei den Veredelungsdetails dieses hochwertigen Stücks belegt.

in ausgezeichnetem Zustand für ein zeitgenössisches Stück, Schloss fehlend

Aufgrund der Maße wird dieses Möbelstück per Brenger-Transport (Belgien/Niederlande) oder FedEx in andere Länder versendet (Eine wirtschaftlichere Lösung kann selbstverständlich vom Käufer vorgeschlagen werden).

Eine kostenfreie Abholung bei mir zu Hause ist ebenfalls möglich.

Details

Epoche
1400-1900
Stil-Untertyp
Louis XVI
Spezifische Herkunftsregion
Liege
Herkunftsland
Belgien
Modell
From the Liège milieu (circa 1780)
Material
Bronze, Eiche
Stil
Antik
Zustand
Hervorragender Zustand - kaum gebraucht, mit minimalen Altersspuren & Verschleißerscheinungen
Höhe
70 cm
Breite
75 cm
Tiefe
67 cm
Geschätzter Zeitraum
1750–1800
Verkauft von
BelgienVerifiziert
Privat

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