Mario von Bucovich - Sitzender Clown

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

In der Auktion befindet sich ein sehr seltener originaler Fotodruck hergestellt im Tiefdruckverfahren
des deutschen Fotografen Mario von Bucovich .

Der angebotene Fotodruck im Tiefdruck stammt aus einem Konvolut eines nicht mehr kompletten und aufgrund des Zustands nicht mehr restaurierbaren Fotoband von 1927 - Das Deutsche Lichtbild. Die Auswahl an angebotenen Fotografien (es sind weitere Fotografien aus diesem Kontext aktuell angeboten) ist sehr selten und eine rare Gelegenheit, originale Fotografie aus einer limitierten Auflage in sehr hoher Qualität als Tiefdruck zu erwerben. Sie stammen aus eigener privaten Sammlung.

Wegen zum Teil erheblichen Randmängeln wurden die Fotoseiten einheitlich beschnitten und auf säurefreiem Foto-Karton (DIN A3) montiert. Die Fotografien sind in ausgezeichneten und sammelwürdigen Zustand. Sie werden ohne Rahmen in professioneller Verpackung versendet.

Insbesondere dieser erste Band der Reihe, war ein Welterfolg und wurde in viele Länder Europas und außerhalb (u.a. mit Englischen Beiheft) verschickt und war Inspiration für das Genre der Fotobücher.

Der erste Band ist extrem selten. Er erschien als Jubiläumsausgabe des Verlags von Bruno Schultz in einer einmaligen Tiefdruckausgabe der Fotografien. Die erste Ausgabe war so schnell vergriffen, dass der Verlag anfing Ausgaben zurückzukaufen.

Die erste Reihe erschien bis 1938. Ab 1934 veränderte sich die Auswahl der Fotografien radikal nach der Machtübernahme von Adolf Hitler, der die 34er Ausgabe mit einem eigenen Vorwort einleite ("In eigner Sache"). Bis 1933 zeichnete sich Das Deutsche LICHTBILD durch eine bedeutende Auswahl zeitgenössischer Fotografinnen und Fotografen aus, die zur heute zu wichtigen Protagonisten in der frühen Fotografie der Moderne gezählt werden:

U.A.Yva, Franz Grainer, Nini und Carry Hess, Arthur Benda, Erich Angenendt, Charlotte Rudolph, Hajek-Halke (1928), Käthe Hecht (1928), Albert Renger-Patzsch, Hans Windisch, Max Baur (1930), Hannes Maria Flach (1930), sowie Texte (und z.T. Fotografien) von László Moholy-Nagy (1927), Franz Werfel, Raoul Hausmann, Kurt Tucholsky (als Peter Panther, 1930) und weitere Autoren.

Zur Person: https://de.wikipedia.org/wiki/Mario_von_Bucovich

Mario von Bucovich (geboren 16. Februar 1884 in Pula, Österreich-Ungarn; gestorben 30. November 1947 in Mexiko-Stadt, Mexiko) war ein Fotograf österreichischer Abstammung.


Mario Freiherr von Bucovich begann 1904 mit einem Studium der Mathematik und Mechanik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. Diese Studien setzte er in Nancy im französischen Lothringen fort. Von 1908 bis 1909 studierte er Elektrotechnik und Maschinenbau am Technikum Mittweida in Sachsen.

Bucovich begann seine berufliche Laufbahn 1909 bei der Otis Elevator Company in New York City, USA, die ihn 1911 in die russische Hauptstadt St. Petersburg entsandte. Dort beschäftigte er sich auch mit dem einträglichen Verkauf von Landmaschinen. 1914 wurde er als feindlicher Ausländer nach Sibirien deportiert, konnte jedoch fliehen und nach St. Petersburg zurückgehen. Ab 1918 widmete er sich der Rückführung der in Sibirien verbliebenen Deportierten, was durch den Bürgerkrieg in Russland sehr schwierig war.

In den Folgejahren war Bucovich im Kunst- und Antiquitätenhandel tätig und ließ sich in Berlin nieder. Im November 1925 wurde er Prokurist im Fotoatelier von Karl Schenker, das er 1926 übernahm und als Karl Schenker Atelier Inhaber Mario v. Bucovich fortführte.[ Zu seinen Erfolgen in dieser Zeit gehörten Fotos von Prominenten, darunter auch Filmschauspieler, Tänzerinnen und Sportler. Zu diesen zählten z. B. Marlene Dietrich und Elisabeth Bergner. Des Weiteren wurde er als Aktfotograf bekannt. Er veröffentlichte Fotobände über Berlin und Paris. Ab 1930 zog er über Wiesbaden und die Städte London und Paris, wo er Ateliers unterhielt, in die Vereinigten Staaten. Er illustrierte 1937 einen Bildband über Manhattan, bevor er sich 1939 in Mexiko-Stadt als Gesellschaftsfotograf niederließ. 1947 kam er bei einem Verkehrsunfall ums Leben.


Zum DEUTSCHEN LICHTBILD: (QUELLE; https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Deutsche_Lichtbild)

1927 gründete der Fotograf Hans Windisch das Jahrbuch Das Deutsche Lichtbild im Verlag von Bruno Schultz in Berlin. Es sollte die wichtigsten Fotografien eines Jahres und einige Textbeiträge enthalten. Der Grafiker László Moholy-Nagy schuf das Titel-Signet. Der Reichskunstwart Edwin Redslob lobte die erste Ausgabe enthusiastisch.

1930 hieß es in der Ausgabe

„Das Deutsche Lichtbild bringt alljährlich aus allen photographischen Gebieten die 100 stärksten Bilder des Jahres deutscher Berufs- und Liebhaberphotographen in unvergleichlichen Reproduktionen und in idelaer Buchausstattung. Es wurde durch die hier zitierten Urteile des In- und Auslandes als das beste Lichtbilderjahrbuch der Erde bezeichnet.“


In der Auktion befindet sich ein sehr seltener originaler Fotodruck hergestellt im Tiefdruckverfahren
des deutschen Fotografen Mario von Bucovich .

Der angebotene Fotodruck im Tiefdruck stammt aus einem Konvolut eines nicht mehr kompletten und aufgrund des Zustands nicht mehr restaurierbaren Fotoband von 1927 - Das Deutsche Lichtbild. Die Auswahl an angebotenen Fotografien (es sind weitere Fotografien aus diesem Kontext aktuell angeboten) ist sehr selten und eine rare Gelegenheit, originale Fotografie aus einer limitierten Auflage in sehr hoher Qualität als Tiefdruck zu erwerben. Sie stammen aus eigener privaten Sammlung.

Wegen zum Teil erheblichen Randmängeln wurden die Fotoseiten einheitlich beschnitten und auf säurefreiem Foto-Karton (DIN A3) montiert. Die Fotografien sind in ausgezeichneten und sammelwürdigen Zustand. Sie werden ohne Rahmen in professioneller Verpackung versendet.

Insbesondere dieser erste Band der Reihe, war ein Welterfolg und wurde in viele Länder Europas und außerhalb (u.a. mit Englischen Beiheft) verschickt und war Inspiration für das Genre der Fotobücher.

Der erste Band ist extrem selten. Er erschien als Jubiläumsausgabe des Verlags von Bruno Schultz in einer einmaligen Tiefdruckausgabe der Fotografien. Die erste Ausgabe war so schnell vergriffen, dass der Verlag anfing Ausgaben zurückzukaufen.

Die erste Reihe erschien bis 1938. Ab 1934 veränderte sich die Auswahl der Fotografien radikal nach der Machtübernahme von Adolf Hitler, der die 34er Ausgabe mit einem eigenen Vorwort einleite ("In eigner Sache"). Bis 1933 zeichnete sich Das Deutsche LICHTBILD durch eine bedeutende Auswahl zeitgenössischer Fotografinnen und Fotografen aus, die zur heute zu wichtigen Protagonisten in der frühen Fotografie der Moderne gezählt werden:

U.A.Yva, Franz Grainer, Nini und Carry Hess, Arthur Benda, Erich Angenendt, Charlotte Rudolph, Hajek-Halke (1928), Käthe Hecht (1928), Albert Renger-Patzsch, Hans Windisch, Max Baur (1930), Hannes Maria Flach (1930), sowie Texte (und z.T. Fotografien) von László Moholy-Nagy (1927), Franz Werfel, Raoul Hausmann, Kurt Tucholsky (als Peter Panther, 1930) und weitere Autoren.

Zur Person: https://de.wikipedia.org/wiki/Mario_von_Bucovich

Mario von Bucovich (geboren 16. Februar 1884 in Pula, Österreich-Ungarn; gestorben 30. November 1947 in Mexiko-Stadt, Mexiko) war ein Fotograf österreichischer Abstammung.


Mario Freiherr von Bucovich begann 1904 mit einem Studium der Mathematik und Mechanik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. Diese Studien setzte er in Nancy im französischen Lothringen fort. Von 1908 bis 1909 studierte er Elektrotechnik und Maschinenbau am Technikum Mittweida in Sachsen.

Bucovich begann seine berufliche Laufbahn 1909 bei der Otis Elevator Company in New York City, USA, die ihn 1911 in die russische Hauptstadt St. Petersburg entsandte. Dort beschäftigte er sich auch mit dem einträglichen Verkauf von Landmaschinen. 1914 wurde er als feindlicher Ausländer nach Sibirien deportiert, konnte jedoch fliehen und nach St. Petersburg zurückgehen. Ab 1918 widmete er sich der Rückführung der in Sibirien verbliebenen Deportierten, was durch den Bürgerkrieg in Russland sehr schwierig war.

In den Folgejahren war Bucovich im Kunst- und Antiquitätenhandel tätig und ließ sich in Berlin nieder. Im November 1925 wurde er Prokurist im Fotoatelier von Karl Schenker, das er 1926 übernahm und als Karl Schenker Atelier Inhaber Mario v. Bucovich fortführte.[ Zu seinen Erfolgen in dieser Zeit gehörten Fotos von Prominenten, darunter auch Filmschauspieler, Tänzerinnen und Sportler. Zu diesen zählten z. B. Marlene Dietrich und Elisabeth Bergner. Des Weiteren wurde er als Aktfotograf bekannt. Er veröffentlichte Fotobände über Berlin und Paris. Ab 1930 zog er über Wiesbaden und die Städte London und Paris, wo er Ateliers unterhielt, in die Vereinigten Staaten. Er illustrierte 1937 einen Bildband über Manhattan, bevor er sich 1939 in Mexiko-Stadt als Gesellschaftsfotograf niederließ. 1947 kam er bei einem Verkehrsunfall ums Leben.


Zum DEUTSCHEN LICHTBILD: (QUELLE; https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Deutsche_Lichtbild)

1927 gründete der Fotograf Hans Windisch das Jahrbuch Das Deutsche Lichtbild im Verlag von Bruno Schultz in Berlin. Es sollte die wichtigsten Fotografien eines Jahres und einige Textbeiträge enthalten. Der Grafiker László Moholy-Nagy schuf das Titel-Signet. Der Reichskunstwart Edwin Redslob lobte die erste Ausgabe enthusiastisch.

1930 hieß es in der Ausgabe

„Das Deutsche Lichtbild bringt alljährlich aus allen photographischen Gebieten die 100 stärksten Bilder des Jahres deutscher Berufs- und Liebhaberphotographen in unvergleichlichen Reproduktionen und in idelaer Buchausstattung. Es wurde durch die hier zitierten Urteile des In- und Auslandes als das beste Lichtbilderjahrbuch der Erde bezeichnet.“


Details

Druckdatum
1927
Künstler
Mario von Bucovich
Verkauft von
Eigentümer oder Wiederverkäufer
Titel des Kunstwerks
Sitzender Clown
Zustand
SS (sehr schön)
Technik
Heliogravüre
Höhe
27 cm
Auflage
Limited Edition
Breite
22 cm
Signatur
Nicht signiert
Genre
Kunstfotografie
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
62
Verkaufte Objekte
100 %
Privat

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