Altrömisch, Kaiserreich Knochen Würfel – Antike römische Legionärs-Spielwürfel - 13 mm (Ohne mindestpreis)






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Bein-Dobbelstein aus dem antiken römischen Legionärszustand, 13×13×12 mm, 1.–3. Jh. n. Chr., in ausgezeichnetem Zustand, aus dem Antiekmarkt in den Niederlanden erworben.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Das zweite Jahrhundert nach Christus war eine Blütezeit für die Römer in den Niederlanden. Die Limes, die römische Grenze, die sich entlang der großen Flüsse zog, war bis zu einem gewissen Grad gesichert und brauchte nur überwacht zu werden. Um eine Grenze zu bewachen, die sich durch ganz Nederland von Deutschland bis zur Nordsee zog, brauchte man viele Soldaten. Ein Fluss ist eine natürliche Grenze, die sowohl schwer zu überqueren als auch besser zu verteidigen ist. Viele niederländische Städte, wie Utrecht, Nijmegen und Leiden, kennen ihren Ursprung entlang der Römischen Limes. Entlang dieser Grenze wurden viele Kastelle (castella) und Militärlager (castra) errichtet.
Diese Siedlungen dienten in erster Linie dem Schutz der Grenzen, sie boten auch Raum für Handel. Handel fand zwischen den verschiedenen Limes-Siedlungen statt, meist über den Fluss. Auch betrieben die Römer Handel mit den einheimischen Stämmen auf der anderen Seite der Grenze. Die Römer befanden sich nicht in ständigem Kriegszustand mit ihren ‚barbarischen‘ Nachbarn, und friedlicher Kontakt war durchaus möglich. Mit vielen imposanten Wachtürmen fungierte der Limes eher als Abgrenzung und hoffentlich Abschreckung denn als eine undurchdringliche Barriere.
Im zweiten Jahrhundert nach Christus war es im Süden der Niederlande (Provinz Germania Inferior) ziemlich ruhig. Die Soldaten in den Militärlagern, Forten und Wachtürmen mussten sich manchmal ziemlich langweilen. Die römischen Befehlshaber hielten die Soldaten oft mit Kochen, Saubermachen und gymnastischen Übungen beschäftigt. Da wird man irgendwann von gelangweilt. Eins der Dinge, in denen die römischen Soldaten klug waren, war das Finden von Ablenkung. Sie waren nämlich dafür bekannt, dass sie es überaus liebten zu würfeln, zu wetten und andere Glücksspiele zu spielen. Oft forderten sie einander heraus, Geld oder andere Besitztümer einzusetzen. Da wird ein Spiel schnell spannend!
An verschiedenen Orten, an denen sich früher römische Siedlungen befanden, wurden daher Überreste von Spielen gefunden. Viele dieser Spiele kennen wir heute noch. Ein schönes Beispiel sind diese Würfel, zu sehen im Rijksmuseum van Oudheden in Leiden. Die gefundenen Würfel sahen nicht viel anders aus als unsere Würfel. Es wurden sogar Beispiele gefunden von Würfeln, die an einer Seite beschwert waren, sodass die Chance, eine Sechs zu würfeln, sehr groß war! Da wäre Fortuna – die Göttin des Glücks, des Zufalls und des Schicksals – sicher nicht froh darüber gewesen.
Abmessung: 13 x 13 x 12 mm
Gewicht: 3,65 Gramm
Zustand: eine äußerst schöne Würfel, die in Wirklichkeit noch schöner ist.
Versandmethode: dieses Auktionsgut wird ausgezeichnet verpackt versendet mittels DHL oder DPD über den intelligenten Versanddienst von Catawiki.
Das zweite Jahrhundert nach Christus war eine Blütezeit für die Römer in den Niederlanden. Die Limes, die römische Grenze, die sich entlang der großen Flüsse zog, war bis zu einem gewissen Grad gesichert und brauchte nur überwacht zu werden. Um eine Grenze zu bewachen, die sich durch ganz Nederland von Deutschland bis zur Nordsee zog, brauchte man viele Soldaten. Ein Fluss ist eine natürliche Grenze, die sowohl schwer zu überqueren als auch besser zu verteidigen ist. Viele niederländische Städte, wie Utrecht, Nijmegen und Leiden, kennen ihren Ursprung entlang der Römischen Limes. Entlang dieser Grenze wurden viele Kastelle (castella) und Militärlager (castra) errichtet.
Diese Siedlungen dienten in erster Linie dem Schutz der Grenzen, sie boten auch Raum für Handel. Handel fand zwischen den verschiedenen Limes-Siedlungen statt, meist über den Fluss. Auch betrieben die Römer Handel mit den einheimischen Stämmen auf der anderen Seite der Grenze. Die Römer befanden sich nicht in ständigem Kriegszustand mit ihren ‚barbarischen‘ Nachbarn, und friedlicher Kontakt war durchaus möglich. Mit vielen imposanten Wachtürmen fungierte der Limes eher als Abgrenzung und hoffentlich Abschreckung denn als eine undurchdringliche Barriere.
Im zweiten Jahrhundert nach Christus war es im Süden der Niederlande (Provinz Germania Inferior) ziemlich ruhig. Die Soldaten in den Militärlagern, Forten und Wachtürmen mussten sich manchmal ziemlich langweilen. Die römischen Befehlshaber hielten die Soldaten oft mit Kochen, Saubermachen und gymnastischen Übungen beschäftigt. Da wird man irgendwann von gelangweilt. Eins der Dinge, in denen die römischen Soldaten klug waren, war das Finden von Ablenkung. Sie waren nämlich dafür bekannt, dass sie es überaus liebten zu würfeln, zu wetten und andere Glücksspiele zu spielen. Oft forderten sie einander heraus, Geld oder andere Besitztümer einzusetzen. Da wird ein Spiel schnell spannend!
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Abmessung: 13 x 13 x 12 mm
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Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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