Dominicus Soto - De Iustitia & Iure - 1573





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Inquadramento dell’opera
Wichtige Zeugnisse der großen Epoche der moralen Theologie und des Naturrechts in der post-Tridentinzeit: Der De Iustitia & Iure von Domingo (Dominicus) de Soto ist einer der zentralen Texte des spätscholastischen Diskurses über Gerechtigkeit, Recht, Gewissen, Eigentum, Verträge, Wucher und Obligationen. Die vorliegende Exemplare ist eine venezianische Ausgabe von 1573, in Folio, in Venedig gedruckt, einem großen europäischen Druckzentrum des 16. Jahrhunderts.
Contesto storico e culturale dell’opera
Im 16. Jahrhundert reifte vor allem im iberischen Universitätsmilieu (Salamanca) und bei den Dominikanern eine Erneuerung der Reflexion über Recht, Ökonomie und Moral: Die Definition des Rechts, die politische Ordnung, die Rechtmäßigkeit des Handels, das Thema des Zinses und die Gerechtigkeit in den Tauschvorgängen wurden zu wesentlichen Knotenpunkten für eine sich rasch wandelnde Gesellschaft. Das Soto-Traktat positioniert sich voll in diesem Horizont und bietet konzeptuelle Werkzeuge und casistische Beispiele für Beichtväter, Juristen und Gelehrte.
Contenuto e struttura
Das Werk ist in zehn Bücher gegliedert (Libri decem), mit einer Struktur nach Fragen und Artikeln gemäß der scholastischen Anlage. Auf den fotografierten Seiten stößt man auf: Proömium, umfangreiche Indizes- und Registerteile sowie die Spaltenanordnung mit Randbezügen. Die Hauptthemen kreisen um: Definition und Grundlage des Rechts; kommutative und distributive Gerechtigkeit; Sünden gegen die Gerechtigkeit; Verträge und Obligationen; Wucher; Betrug; Rückerstattung; moralische und rechtliche Verantwortlichkeit in Transaktionen.
L’autore
Domingo de Soto (1494–1560), spanischer Dominikaner, gehörte zu den einflussreichsten Figuren der sogenannten „Schule von Salamanca“: Theologe, Professor und Berater im kirchlichen und politischen Bereich, trug wesentlich zur Systematisierung der moraltheologischen Lehre und des rechtsphilosophischen Denkens seiner Zeit bei. Seine Texte erlangten europaweite Verbreitung, gerade aufgrund ihrer praktischen Nützlichkeit (Beichte, inneres/äußeres Forum) und ihrer doktrinären Solidität.
Edizione
Ort der Drucklegung: Venedig (Venetiis)
Verleger/Drucker: Apud Bartholomaeum Rubinum
Jahr: 1573
Descrizione bibliografica
Autore: Fr. Dominicus Soto Segobiensis
Titolo: De Iustitia & Iure (in dieci libri)
Luogo: Venetiis
Editore/Stampatore: Apud Bartholomaeum Rubinum
Anno: 1573
Formato: Folio
Lingua: Latein
Legatura
Bindung des XIX. Jahrhunderts (1800er Jahre), mit marmorierten Plattebögen und Rücken in Pergament/heller Halbfassung mit rotem Steg und goldenen Zierleisten; ein schlichter, bibliotheksgerechter Anblick. Strukturell guter Zustand mit normalen Abnutzungen am Rücken und an den Platten.
Stato di conservazione
Exemplar vollständig. Karten mit Braunfärbungen, Blüten und Verfärbungen; auf dem Titelblatt offensichtliche Feuchtigkeitspuren (insbesondere am oberen Rand), die sich im Verlauf des Textes verringern, ohne die Lesbarkeit des Buches zu beeinträchtigen; seltene marginale Spuren von Schimmelflecken am unteren Rand und einige Flecken, die auf dem Foto sichtbar sind. Normale Alterserscheinungen eines fünfzehnten Jahrhunderts umfangreichen Bandes.
Inquadramento dell’opera
Wichtige Zeugnisse der großen Epoche der moralen Theologie und des Naturrechts in der post-Tridentinzeit: Der De Iustitia & Iure von Domingo (Dominicus) de Soto ist einer der zentralen Texte des spätscholastischen Diskurses über Gerechtigkeit, Recht, Gewissen, Eigentum, Verträge, Wucher und Obligationen. Die vorliegende Exemplare ist eine venezianische Ausgabe von 1573, in Folio, in Venedig gedruckt, einem großen europäischen Druckzentrum des 16. Jahrhunderts.
Contesto storico e culturale dell’opera
Im 16. Jahrhundert reifte vor allem im iberischen Universitätsmilieu (Salamanca) und bei den Dominikanern eine Erneuerung der Reflexion über Recht, Ökonomie und Moral: Die Definition des Rechts, die politische Ordnung, die Rechtmäßigkeit des Handels, das Thema des Zinses und die Gerechtigkeit in den Tauschvorgängen wurden zu wesentlichen Knotenpunkten für eine sich rasch wandelnde Gesellschaft. Das Soto-Traktat positioniert sich voll in diesem Horizont und bietet konzeptuelle Werkzeuge und casistische Beispiele für Beichtväter, Juristen und Gelehrte.
Contenuto e struttura
Das Werk ist in zehn Bücher gegliedert (Libri decem), mit einer Struktur nach Fragen und Artikeln gemäß der scholastischen Anlage. Auf den fotografierten Seiten stößt man auf: Proömium, umfangreiche Indizes- und Registerteile sowie die Spaltenanordnung mit Randbezügen. Die Hauptthemen kreisen um: Definition und Grundlage des Rechts; kommutative und distributive Gerechtigkeit; Sünden gegen die Gerechtigkeit; Verträge und Obligationen; Wucher; Betrug; Rückerstattung; moralische und rechtliche Verantwortlichkeit in Transaktionen.
L’autore
Domingo de Soto (1494–1560), spanischer Dominikaner, gehörte zu den einflussreichsten Figuren der sogenannten „Schule von Salamanca“: Theologe, Professor und Berater im kirchlichen und politischen Bereich, trug wesentlich zur Systematisierung der moraltheologischen Lehre und des rechtsphilosophischen Denkens seiner Zeit bei. Seine Texte erlangten europaweite Verbreitung, gerade aufgrund ihrer praktischen Nützlichkeit (Beichte, inneres/äußeres Forum) und ihrer doktrinären Solidität.
Edizione
Ort der Drucklegung: Venedig (Venetiis)
Verleger/Drucker: Apud Bartholomaeum Rubinum
Jahr: 1573
Descrizione bibliografica
Autore: Fr. Dominicus Soto Segobiensis
Titolo: De Iustitia & Iure (in dieci libri)
Luogo: Venetiis
Editore/Stampatore: Apud Bartholomaeum Rubinum
Anno: 1573
Formato: Folio
Lingua: Latein
Legatura
Bindung des XIX. Jahrhunderts (1800er Jahre), mit marmorierten Plattebögen und Rücken in Pergament/heller Halbfassung mit rotem Steg und goldenen Zierleisten; ein schlichter, bibliotheksgerechter Anblick. Strukturell guter Zustand mit normalen Abnutzungen am Rücken und an den Platten.
Stato di conservazione
Exemplar vollständig. Karten mit Braunfärbungen, Blüten und Verfärbungen; auf dem Titelblatt offensichtliche Feuchtigkeitspuren (insbesondere am oberen Rand), die sich im Verlauf des Textes verringern, ohne die Lesbarkeit des Buches zu beeinträchtigen; seltene marginale Spuren von Schimmelflecken am unteren Rand und einige Flecken, die auf dem Foto sichtbar sind. Normale Alterserscheinungen eines fünfzehnten Jahrhunderts umfangreichen Bandes.
