Assadour Baharian (1924–1990) - Landscape






Masterabschluss in Kultur- und Kunstinnovation, zehn Jahre Erfahrung mit italienischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
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Assadour Baharian (1924–1990), griechisch-armenischer Künstler, Landschaft, Ölgemälde (Original, 1986), 54,5 × 50,5 cm, gerahmt, direkt vom Künstler verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Assadour Baharian (1924–1990)
Er war eine herausragende Figur der griechisch-armenen Gemeinschaft, ein widerstandsfähiger Aktivist und ein Visionär, der die griechische Kunstszene selbst in den dunkelsten politischen Zeiten transformierte.
Frühes Leben und Der Schatten des Krieges
Geboren 1924 in Athen, wuchs Baharian in einer Flüchtlingssiedlung auf – ein Hintergrund, der sein soziales Bewusstsein tief prägte. Er studierte an der Athener Kunsthochschule bei Meistern wie Umvertos Argyros und Dimitrios Biskinis. Seine Studien wurden jedoch durch die deutsche Besatzung Griechenlands unterbrochen, während der er aktiv am Nationalen Widerstand teilnahm.
Die Gefängnisjahre: Kunst als Überleben
Im Jahr 1945 wurde Baharian aufgrund seines politischen Aktivismus verhaftet. Die nächsten 15 Jahre (1945–1960) verbrachte er als politischer Gefangener in verschiedenen griechischen Gefängnissen und Verbannungsorten.
Die Gefängnissammlung: Trotz der trostlosen Bedingungen hörte er nie auf zu malen. Er nutzte alle Materialien, die er finden konnte, um das tägliche Leben der Gefangenen darzustellen, und schuf eine eindringlich schöne Sammlung von Werken in sanften, gedämpften Tönen.
Erste Anerkennung: Seine Gefängnisarbeiten wurden erstmals 1961 in der Zygos-Galerie ausgestellt und etablierten ihn sofort als Meister des „kritischen Realismus“.
Das Kulturzentrum „Ora“: Ein Leuchtturm in der Dunkelheit
1969 gründete Baharian während der Blüte der griechischen Militärdiktatur (1967–1974) das Ora Kunstraum und Kulturzentrum in einem neoklassizistischen Gebäude nahe dem Syntagma-Platz.
Kulturelles Zentrum: Unter seiner Leitung wurde „Ora“ zum wichtigsten intellektuellen Zentrum Athens. Es war nicht nur eine Galerie; es war ein Zufluchtsort für Musik, Poesie und Debatten und bewahrte den Geist freier Gedanken, als er am stärksten unterdrückt wurde.
Grafik/Graphikdesign: Er unterrichtete auch Grafikdesign an der Vakalo-Schule und überbrückte damit die Lücke zwischen bildender Kunst und kommerzieller Kommunikation.
Künstlerische Entwicklung
Während seine frühe Arbeit vom „dunklen“ Realismus seiner Inhaftierung geprägt war, zeichnete sich in seinen späteren Jahren eine Hinwendung zu Aquarellen ab.
Der Meister des Lichts: Seine Aquarell-Landschaften gelten als gefeiert für technische Perfektion und sensiblen Umgang mit Farbe, und spiegeln eine poetischere und ruhigere Weltsicht wider.
Internationale Präsenz: Er stellte über 38 Einzelausstellungen aus und vertrat Griechenland auf großen internationalen Foren, darunter dem Europäischen Aquarell-Institut in Brüssel (1987).
Vermächtnis
Assadour Baharian starb 1990 in Athen. Im Jahr 2003 organisierte die Kulturstiftung der Nationalbank Griechenlands (MIET) eine massive Retrospektive seines Werks, die seinen Platz als einer der bedeutendsten griechischen Künstler der Nachkriegszeit festigte.
„Er gewann seine Freiheit mit 36 Jahren zurück, doch seinen Geist ließ er nie einsperren.“
Die endgültigen Abmessungen des gerahmten Gemäldes betragen 65x60,5x2
Assadour Baharian (1924–1990)
Er war eine herausragende Figur der griechisch-armenen Gemeinschaft, ein widerstandsfähiger Aktivist und ein Visionär, der die griechische Kunstszene selbst in den dunkelsten politischen Zeiten transformierte.
Frühes Leben und Der Schatten des Krieges
Geboren 1924 in Athen, wuchs Baharian in einer Flüchtlingssiedlung auf – ein Hintergrund, der sein soziales Bewusstsein tief prägte. Er studierte an der Athener Kunsthochschule bei Meistern wie Umvertos Argyros und Dimitrios Biskinis. Seine Studien wurden jedoch durch die deutsche Besatzung Griechenlands unterbrochen, während der er aktiv am Nationalen Widerstand teilnahm.
Die Gefängnisjahre: Kunst als Überleben
Im Jahr 1945 wurde Baharian aufgrund seines politischen Aktivismus verhaftet. Die nächsten 15 Jahre (1945–1960) verbrachte er als politischer Gefangener in verschiedenen griechischen Gefängnissen und Verbannungsorten.
Die Gefängnissammlung: Trotz der trostlosen Bedingungen hörte er nie auf zu malen. Er nutzte alle Materialien, die er finden konnte, um das tägliche Leben der Gefangenen darzustellen, und schuf eine eindringlich schöne Sammlung von Werken in sanften, gedämpften Tönen.
Erste Anerkennung: Seine Gefängnisarbeiten wurden erstmals 1961 in der Zygos-Galerie ausgestellt und etablierten ihn sofort als Meister des „kritischen Realismus“.
Das Kulturzentrum „Ora“: Ein Leuchtturm in der Dunkelheit
1969 gründete Baharian während der Blüte der griechischen Militärdiktatur (1967–1974) das Ora Kunstraum und Kulturzentrum in einem neoklassizistischen Gebäude nahe dem Syntagma-Platz.
Kulturelles Zentrum: Unter seiner Leitung wurde „Ora“ zum wichtigsten intellektuellen Zentrum Athens. Es war nicht nur eine Galerie; es war ein Zufluchtsort für Musik, Poesie und Debatten und bewahrte den Geist freier Gedanken, als er am stärksten unterdrückt wurde.
Grafik/Graphikdesign: Er unterrichtete auch Grafikdesign an der Vakalo-Schule und überbrückte damit die Lücke zwischen bildender Kunst und kommerzieller Kommunikation.
Künstlerische Entwicklung
Während seine frühe Arbeit vom „dunklen“ Realismus seiner Inhaftierung geprägt war, zeichnete sich in seinen späteren Jahren eine Hinwendung zu Aquarellen ab.
Der Meister des Lichts: Seine Aquarell-Landschaften gelten als gefeiert für technische Perfektion und sensiblen Umgang mit Farbe, und spiegeln eine poetischere und ruhigere Weltsicht wider.
Internationale Präsenz: Er stellte über 38 Einzelausstellungen aus und vertrat Griechenland auf großen internationalen Foren, darunter dem Europäischen Aquarell-Institut in Brüssel (1987).
Vermächtnis
Assadour Baharian starb 1990 in Athen. Im Jahr 2003 organisierte die Kulturstiftung der Nationalbank Griechenlands (MIET) eine massive Retrospektive seines Werks, die seinen Platz als einer der bedeutendsten griechischen Künstler der Nachkriegszeit festigte.
„Er gewann seine Freiheit mit 36 Jahren zurück, doch seinen Geist ließ er nie einsperren.“
Die endgültigen Abmessungen des gerahmten Gemäldes betragen 65x60,5x2
