Antike römische und byzantinische Sammlung Bronze Ring - Emaille, apotropäisch & Glas (Ohne mindestpreis)






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Antike Bronzringe-Sammlung (3) aus römischer und byzantinischer Zeit, ca. 2.– 15. Jahrhundert n. Chr., drei bronze Ringe mit Enamellspuren, blauem Glascabochon und apotropäischem Augensymbol, Gesamtgewicht 13,94 g.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Antike Bronzering-Kollektion (3) – Römische & byzantinische Perioden, ca. 2. bis 15. Jahrhundert n. Chr. – Emaillierte, apotropäische & glasierte Edelsteinarten
Eine kuratierte Gruppe von drei antiken Bronzeringen, die ungefähr ein Jahrhunderttausend umfasst – von der römischen Kaiserzeit bis zur byzantinischen / frühmittelalterlichen Epoche.
Diese Kollektion präsentiert eine überzeugende Kombination aus symbolischer, dekorativer und funktionaler Schmuckkunst und umfasst:
Ein römischer Ring mit selten erhaltenen Emaillspuren
Ein byzantinischer Ring mit einem blauen Glas-Cabochon (wahrscheinlich kobaltblau gefärbt)
Ein römischer apotropäischer „Auge“-Ring mit schützendem Symbolgehalt
Jedes Stück ist intakt, tragbar und repräsentiert seine Epoche; es bildet eine kohärente und attraktive Sammlergruppe.
RING I
Römischer Imperialbronzenring mit Stern-Motiv und Spuren von Emaille-Inlay, ca. 2.–4. Jh. n. Chr.
Beschreibung:
Ein Bronzering mit einer flachen, polygonalen Oberkante, die mit einer eingravierten fünfflächigen Sternform versehen ist.
Bemerkenswert sind sichtbare Spuren von erhaltenem Emaille-Inlay sowohl innerhalb als auch um den eingravierten Stern, wodurch deutlich wird, dass die Zarge ursprünglich mit farbigem glasartigen Material verziert war. Obwohl Teile davon heute verloren sind, bestätigen diese Reste, dass der Ring einst eine lebhaftere und dekorativere Optik hatte.
Der Einsatz von Emaille in römischem Schmuck ist zwar weniger verbreitet als in späteren Epochen, gut dokumentiert und typischerweise durch fein gemahlenes Glas realisiert, das auf die Oberfläche verschmolzen wird, oft in Rot-, Blau- oder Grüntönen.
Der Stern als Motiv hatte wahrscheinlich eine symbolische oder apotropäische Bedeutung, möglicherweise in Verbindung mit himmlischem Schutz oder persönlicher Identität.
Maße
Gewicht: 7,94 g
Innendurchmesser: 17,4 mm
Ungefährer Größenindex: EU 55 / US 7¼
Zustand
Klar engraviertes Motiv
Sichtbare Emaille-Inlays-Spuren
Oberflächenabrieb und Patina altersentsprechend
Strukturell intakt
RING II
Byzantinischer / frühmittelalterlicher Bronzering mit blauem Glas-Cabochon, ca. 9.–12. Jh. n. Chr.
Beschreibung:
Ein Bronzering mit einem blauen Glas-Cabochon, der in eine einfache Krappenfassung eingesetzt ist.
Die tiefe Blautönung des Glases ergibt sich höchstwahrscheinlich durch den Einsatz von Kobaltverbindungen, einem bekannten Färbemittel in der antiken Glasherstellung. Kobaltoxid wurde in der Antike weit verbreitet verwendet, um reiche Blautöne zu erzeugen, insbesondere in römischen und byzantinischen Glasproduktions-Traditionen.
Solche Glaseinsätze dienten oft als erschwingliche Ersatzstücke für Edelsteine, vermittelten aber dennoch ästhetische Reize und symbolische Werte, manchmal in Verbindung mit Schutz oder Status.
Die Ringkonstruktion – schlichter Ringstab mit angehefteter Fassung – entspricht der provinziellen byzantinischen Handwerkskunst.
Maße
Gewicht: 3,36 g
Innendurchmesser: 18,1 mm
Ungefährer Größenindex: EU 57 / US 8
Zustand
Glas intakt, altersbedingter Verschleiß sichtbar
Stabile Patina
Leichter Verschleiß an der Fassung
RING III
Römischer Imperialer apotropäischer „Auge“-Ring (Sieben-Ocelli-Motiv), ca. 2.–4. Jh. n. Chr.
Beschreibung:
Ein Bronzering mit einer ovalen Zarge, die mit sieben kreisförmigen „Auge“-Motiven (Ocellen) in einer clusterartigen Komposition verziert ist.
Dieses Design wird stark mit apotropäischen (schützenden) Symboliken in Verbindung gebracht und dient dem Abwehren des „bösen Blicks“. Mehr-Augen-Motive sind ein anerkanntes Merkmal römischer magischer und schützender Schmuckstücke.
Die leicht unregelmäßige Ausführung deutet darauf hin, dass es sich um ein persönliches Objekt und weniger um eine Elitenproduktion handelt, was Authentizität und Charakter verleiht.
Maße:
Gewicht: 2,65 g
Innendurchmesser: 14,5–15,8 mm
Ungefährer Größenindex: EU 46–50 / US 3¾–5¼
Zustand
Motiv deutlich sichtbar
Verschleiß alters- undGräberzeit entsprechend
Vollständig intakt
SAMMLUNGSSUMME
Ring Epoche Typ Schlüsselmerkmal
I Römisch (2.–4. Jh.) Dekorativ / Siegelring Stern-Motiv mit Emaille-Spuren
II Byzantinisch (9.–12. Jh.) Edelsteinbesetzter Ring Blau kobaltblau gefärbtes Glas
III Römisch (2.–4. Jh.) Apotropäischer Ring Multi-Augen-Schutznmotiv
CURATOR’S NOTE
Diese Kollektion bietet eine seltene und ausgewogene Darstellung antiker persönlicher Verzierung über ein Jahrtausend hinweg und kombiniert:
Römische symbolische und dekorative Traditionen
Schutzamulet-Schmuck (böse-Auge-Motive)
Byzantinische Glasverarbeitung und Schmucktechniken
Das Vorhandensein erhalten gebliebener Emaille-Spuren sowie eines cobaltfarbenen Glas-Cabochons erhöht sowohl den visuellen als auch den historischen Reiz der Gruppe.
Ideal für:
Antikes Schmucksammler
Händler und Wiederverkäufer
Bildungs- oder Ausstellungs-Kollektionen
Provenienz:
Erworben aus einer privaten europäischen Sammlung, gegründet in den späten 1980er-Jahren. Eine Provenienz-Dokumentation und eine Deklaration rechtmäßiger Herkunft können auf Anfrage im PDF-Format bereitgestellt werden.
SCHLUSSWORTE
Authentische antike Artefakte
Klar lesbare Typologie
Starke thematische Kohärenz als Gruppe
Besonders attraktiv als Einzelangebot mit variierendem Spektrum und historischer Tiefe
Der Verkäufer stellt sich vor
Antike Bronzering-Kollektion (3) – Römische & byzantinische Perioden, ca. 2. bis 15. Jahrhundert n. Chr. – Emaillierte, apotropäische & glasierte Edelsteinarten
Eine kuratierte Gruppe von drei antiken Bronzeringen, die ungefähr ein Jahrhunderttausend umfasst – von der römischen Kaiserzeit bis zur byzantinischen / frühmittelalterlichen Epoche.
Diese Kollektion präsentiert eine überzeugende Kombination aus symbolischer, dekorativer und funktionaler Schmuckkunst und umfasst:
Ein römischer Ring mit selten erhaltenen Emaillspuren
Ein byzantinischer Ring mit einem blauen Glas-Cabochon (wahrscheinlich kobaltblau gefärbt)
Ein römischer apotropäischer „Auge“-Ring mit schützendem Symbolgehalt
Jedes Stück ist intakt, tragbar und repräsentiert seine Epoche; es bildet eine kohärente und attraktive Sammlergruppe.
RING I
Römischer Imperialbronzenring mit Stern-Motiv und Spuren von Emaille-Inlay, ca. 2.–4. Jh. n. Chr.
Beschreibung:
Ein Bronzering mit einer flachen, polygonalen Oberkante, die mit einer eingravierten fünfflächigen Sternform versehen ist.
Bemerkenswert sind sichtbare Spuren von erhaltenem Emaille-Inlay sowohl innerhalb als auch um den eingravierten Stern, wodurch deutlich wird, dass die Zarge ursprünglich mit farbigem glasartigen Material verziert war. Obwohl Teile davon heute verloren sind, bestätigen diese Reste, dass der Ring einst eine lebhaftere und dekorativere Optik hatte.
Der Einsatz von Emaille in römischem Schmuck ist zwar weniger verbreitet als in späteren Epochen, gut dokumentiert und typischerweise durch fein gemahlenes Glas realisiert, das auf die Oberfläche verschmolzen wird, oft in Rot-, Blau- oder Grüntönen.
Der Stern als Motiv hatte wahrscheinlich eine symbolische oder apotropäische Bedeutung, möglicherweise in Verbindung mit himmlischem Schutz oder persönlicher Identität.
Maße
Gewicht: 7,94 g
Innendurchmesser: 17,4 mm
Ungefährer Größenindex: EU 55 / US 7¼
Zustand
Klar engraviertes Motiv
Sichtbare Emaille-Inlays-Spuren
Oberflächenabrieb und Patina altersentsprechend
Strukturell intakt
RING II
Byzantinischer / frühmittelalterlicher Bronzering mit blauem Glas-Cabochon, ca. 9.–12. Jh. n. Chr.
Beschreibung:
Ein Bronzering mit einem blauen Glas-Cabochon, der in eine einfache Krappenfassung eingesetzt ist.
Die tiefe Blautönung des Glases ergibt sich höchstwahrscheinlich durch den Einsatz von Kobaltverbindungen, einem bekannten Färbemittel in der antiken Glasherstellung. Kobaltoxid wurde in der Antike weit verbreitet verwendet, um reiche Blautöne zu erzeugen, insbesondere in römischen und byzantinischen Glasproduktions-Traditionen.
Solche Glaseinsätze dienten oft als erschwingliche Ersatzstücke für Edelsteine, vermittelten aber dennoch ästhetische Reize und symbolische Werte, manchmal in Verbindung mit Schutz oder Status.
Die Ringkonstruktion – schlichter Ringstab mit angehefteter Fassung – entspricht der provinziellen byzantinischen Handwerkskunst.
Maße
Gewicht: 3,36 g
Innendurchmesser: 18,1 mm
Ungefährer Größenindex: EU 57 / US 8
Zustand
Glas intakt, altersbedingter Verschleiß sichtbar
Stabile Patina
Leichter Verschleiß an der Fassung
RING III
Römischer Imperialer apotropäischer „Auge“-Ring (Sieben-Ocelli-Motiv), ca. 2.–4. Jh. n. Chr.
Beschreibung:
Ein Bronzering mit einer ovalen Zarge, die mit sieben kreisförmigen „Auge“-Motiven (Ocellen) in einer clusterartigen Komposition verziert ist.
Dieses Design wird stark mit apotropäischen (schützenden) Symboliken in Verbindung gebracht und dient dem Abwehren des „bösen Blicks“. Mehr-Augen-Motive sind ein anerkanntes Merkmal römischer magischer und schützender Schmuckstücke.
Die leicht unregelmäßige Ausführung deutet darauf hin, dass es sich um ein persönliches Objekt und weniger um eine Elitenproduktion handelt, was Authentizität und Charakter verleiht.
Maße:
Gewicht: 2,65 g
Innendurchmesser: 14,5–15,8 mm
Ungefährer Größenindex: EU 46–50 / US 3¾–5¼
Zustand
Motiv deutlich sichtbar
Verschleiß alters- undGräberzeit entsprechend
Vollständig intakt
SAMMLUNGSSUMME
Ring Epoche Typ Schlüsselmerkmal
I Römisch (2.–4. Jh.) Dekorativ / Siegelring Stern-Motiv mit Emaille-Spuren
II Byzantinisch (9.–12. Jh.) Edelsteinbesetzter Ring Blau kobaltblau gefärbtes Glas
III Römisch (2.–4. Jh.) Apotropäischer Ring Multi-Augen-Schutznmotiv
CURATOR’S NOTE
Diese Kollektion bietet eine seltene und ausgewogene Darstellung antiker persönlicher Verzierung über ein Jahrtausend hinweg und kombiniert:
Römische symbolische und dekorative Traditionen
Schutzamulet-Schmuck (böse-Auge-Motive)
Byzantinische Glasverarbeitung und Schmucktechniken
Das Vorhandensein erhalten gebliebener Emaille-Spuren sowie eines cobaltfarbenen Glas-Cabochons erhöht sowohl den visuellen als auch den historischen Reiz der Gruppe.
Ideal für:
Antikes Schmucksammler
Händler und Wiederverkäufer
Bildungs- oder Ausstellungs-Kollektionen
Provenienz:
Erworben aus einer privaten europäischen Sammlung, gegründet in den späten 1980er-Jahren. Eine Provenienz-Dokumentation und eine Deklaration rechtmäßiger Herkunft können auf Anfrage im PDF-Format bereitgestellt werden.
SCHLUSSWORTE
Authentische antike Artefakte
Klar lesbare Typologie
Starke thematische Kohärenz als Gruppe
Besonders attraktiv als Einzelangebot mit variierendem Spektrum und historischer Tiefe
